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"Rush Drive 2008": Nach Freigabe erneut PS-Boliden sichergestellt (Update)

An den am vergangenen Sonntag 63 freigegebenen Sportwagen konnten sich zwei Porsche- und ein Hondafahrer nur kurz freuen. Den Teilnehmern der "Rush Drive 2008" waren in der letzten Woche ihre insgesamt 63 Luxus-Rennfahrzeuge von der Polizei beschlagnahmt worden (SN berichtete).

Alle Fahrer erhielten im Laufe des letzten Sonntags ihre PS-Boliden in der Nähe von München wieder zurück. Die Belehrungen durch die Polizei, "damit nicht gleich wieder mit Vollgas weitergefahren wird", stießen am vergangenen Sonntagabend bei den drei Fahrern auf wenig Gegenliebe.

In der Münchner Leopoldstraße wurden sie von einer Zivilstreife bemerkt. Diese hatte Probleme, den Sportwagen zu folgen. Mit rund 100 km/h und rauchenden Reifen befuhren sie die Straße, die in einem Baustellenabschnitt auf 30 km/h begrenzt war. Alle drei Boliden wurden dann wieder beschlagnahmt.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Update, Sicherheit, PS, Freigabe, Bolide
Quelle: www.sueddeutsche.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2008 00:03 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Der Leiter der Münchner Verkehrsabteilung hat Recht mit seiner Äußerung, wenn er sagt, dass er dies im Rahmen von normalen Verkehrsteilnehmern, als äußerst verwerflich ansieht.
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28.05.2008 09:48 Uhr von vmaxxer
 
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tja, Karre einziehen und zum wohle der staatskasse versteigern.

Vieleicht lernen sie es dann....

Wenn mit einem Fahrzeug wissentlich eine Straftat begangen wird ist theoretisch sowas möglich.... naja....
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28.05.2008 10:07 Uhr von trichter26
 
+3 | -1
 
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Wenn die versteigert wird, dann nur wieder an einen anderen Spinner. Die sollten die Karren im Beisein deren Besitzer in klitzekleine Blech-Würfel deformieren. DAS tut dann richtig weh, wenn man sieht, wie sein teuer investiertes Geld in viele winzige Teilchen komprimiert wird.

Für mich ist das befahren einer Strecke mit 100km/h mit zugelassenen 30km/h versuchter Totschlag, da es nicht mehr kontrollierbar ist, wenn etwas passiert.
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28.05.2008 10:17 Uhr von aCute
 
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naja: das hört sich jetzt vielleicht nach sooooooo viel an, aber seien wir doch mal ehrlich, abgesehen davon dass auf der leopoldstraße in münchen nur ein ganz kleiner teil mit einer winzigen baustelle versehen ist, fahren die meinsten in der stadt sowieso mindestens 60, also macht euch alle mal nicht lächerlich von wegen auto zerhacken usw... ich weiß wenn ich sowas lese ehrlich gesagt nicht wer sich mehr schämen soll, die, die zu schnell gefahren sind oder ihr neider!
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28.05.2008 10:33 Uhr von aCute
 
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@blackman86: "die Karren im Beisein deren Besitzer in klitzekleine Blech-Würfel deformieren" oder "Karre einziehen und zum wohle der staatskasse versteigern."

klingt für mich schon stark nach neid!

für eine harte strafe bin ich auch, darüber muss man nicht reden, aber solche sprüche nerven einfach und sind total überflüssig!
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28.05.2008 10:39 Uhr von nurichweißbescheid
 
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@autor: Bitte den Namen des Rennens richtig wiedergeben:
Rushh Drive 2008

Aber der Fehler sei Dir verziehen, ich dachte auch zuerst, da sei ein h zuviel...
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28.05.2008 11:20 Uhr von vmaxxer
 
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@ aCute: NUja.. aus wenn sonst 50 auf der strasse erlaubt ist wären es selbst da noch 100% zu schnell gewesen...
Und in einer Baustelle wo 30 erlaubt ist....
Mal überlegt wie lang der Weg zu anhalten wird ?

Sie waren vorgewarnt, haben dagegen verstoßen ergo: wech mit der Karre.

(ok, in die presse war definitiv eine etwas harte Bestrafung)
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28.05.2008 12:09 Uhr von computerdoktor
 
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Bei Vorsatz der hier auf jeden Fall vorliegt, bin ich auch für harte Strafen. 100 in der 30er? Die spinnen doch! Wenn die Typen schon glauben, dass sie mit dem Auto umgehen können, dann sollen sie das soch bitte na der Rennstrecke machen...
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28.05.2008 12:29 Uhr von trichter26
 
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Wieso findet ihr…: …die Verwertung der Autos für zu hoch? Der eine will sie versteigern lassen, da sagt keiner was gegen? Damit dann der nächste Vollpfosten durch die City jagen kann?

Das Auto "wegnehmen" bringt auch keinem was. Das ist so wie Leute ins Gefängnis sperren… sie verursachen durch deren Verwahrung weitere Kosten. Wer zahlt? Ich, als Steuerzahler. Jemanden mit einem Strafgeld von 30.000 EUR belegen… super, der kommt nie wieder hoch, ist dann HartzIV-Empfänger weil sein Lohn gleich gefpändet wird, somit liegt er wieder den Steuerzahlern auf der Tasche.

Ergo ist der einzige erzieherische Effekt, doch wohl der, den Leuten klipp und klar aufzuzeigen, was passiert, wenn sie sich nicht an Gesetze halten. Ihr glaubt doch nicht, dass sich solche Leute an einem Bußgeld von k.a. 3000 EUR groß stören oder doch?

zudem … von 50 zu 60 ist ein kleiner Unterschied als von 30 auf 100 + eingeschränkter Bahn.

P.S. Ja, ich bin so neidisch auf diese Leute. Sie geben sooo viel Geld aus, für ihre Spielzeuge. Ich hätt gern auch so ein buntes und übermotorisiertes Gefährt, damit ich an jeder Ampel den Motor aufheulen lassen kann.

Pisa lässt grüßen.
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28.05.2008 12:35 Uhr von Iokaste
 
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Dumm ist der der Dummes tut.. ich glaube jeder kennt den Film, aus dem dieser Spruch stammt.

Wie dem auch sei - trotz vorheriger Warnung konnten die drei Jungs nicht ihre Füße vom Gaspedal lassen. Ich selber bin kein Kind von Traurigkeit im Straßenverkehr, dennoch kenne ich meine Grenzen. Das Problem, was hier viele offenbar verdrängen ist, dass eigentlich nur Leute an solchen Rennen teilnehmen, die es sich auch leisten können.

Damit will ich sagen, die können sich nicht nur eine von diesen superschnellen Karren leisten, sondern durchaus noch ein paar mehr. Von daher sind alle Strafen, die man gegen diese Idioten ausspricht nur ein Tropfen auf den heißen Stein - außer es kommen Gefängnisstrafen ins Spiel.
Aber solange es das nicht gibt, werden die Jungs ihre Wände mit Strafzetteln bekleben und darum wetteifern, wer mehr davon gesammelt hat.

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