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IP-Adresse für die Kaffeemaschine: EU will IPv6 vorantreiben

Eine IP-Adresse ist nötig, damit Datenpakete an die bestimmte Adresse transportiert werden. Mit ihr kann jeder Rechner im Netzwerk eindeutig identifiziert werden. Theoretisch lassen sich mit dem aktuellen Protokoll (IPv4) vier Milliarden Rechner verbinden.

Doch bereits 85 Prozent aller verfügbaren IP-Adressen sind schon verbraucht. Geht die derzeitige Entwicklung so weiter, sind in zwei bis drei Jahren die Adressen vergeben. Um dem entgegenzuwirken, will die EU die Entwicklung des neuen Protokolls IPv6 vorantreiben.

Mit IPv6 lassen sich bis zu 340 Sextillionen Adressen vergeben. Somit kann jedem technischen Gerät, auch Kühlschränken oder Kaffeemaschinen, eine eindeutige Netzwerk-Adresse zugewiesen werden. In Japan hat sich IPv6 bereits etabliert. Des Weiteren fördere IPv6 die Entwicklung der Breitband-Technik.


WebReporter: Chriz82
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Kaffee, Kaffeemaschine
Quelle: www.teltarif.de

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2008 20:33 Uhr von Andy3268
 
+48 | -5
 
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Breitband antreiben: In 10 jahren werde ich in meinem Dorf immernoch kein DSL haben. Hauptsache die Kaffemaschine hat eine IP.
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27.05.2008 20:35 Uhr von Chriz82
 
+19 | -5
 
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@andy: mach dir mal kein kopf. in 10 Jahren gibt es ganz andere Technologien als DSL. Da wirst du dich dann wundern, wie die Menschen damals sich mit gerade mal lahmen 50 Mbit im Netz bewegen konnten.
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27.05.2008 20:38 Uhr von fiver0904
 
+18 | -2
 
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Chriz82: Da hast Du recht!
Letztens musste ich mit dem guten alten 56k online gehen und mir war gar nicht klar wie ich diese berauschende Warp 5 Lichtgeschwindigkeit damals überleben konnte, aber irgendwie gings halt doch...
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27.05.2008 20:41 Uhr von Andy3268
 
+7 | -7
 
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@chriz: Die Geschwindigkeit ist Zweitrangig.
DSL => Flatrate vieleicht 20-30€
ISDN das 10tel von DSL => ca 50ct/min

Da stimmt doch etwas nicht oder?
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27.05.2008 20:43 Uhr von Andy3268
 
+10 | -3
 
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keine 50ct/min sondern 0,5ct/min: trotzdem zuviel
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27.05.2008 20:51 Uhr von Blubbsert
 
+5 | -2
 
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lustig: wird es erst dann wenn Hersteller kein Update rausbringen das das Gerät (z.B. Router) IPv6 können.

Mein 3Com kann nur IPv4.
Und ich bezweifel es das 3Com da nochmal nen Update rausbringt.

Somit kann man sich so nen Kram wohl neu kaufen gehen.
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27.05.2008 21:09 Uhr von Chriz82
 
+7 | -3
 
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@matthias: nein, dafür reicht ipv4 eben nicht aus. es sind nur noch 700 millionen ip-adressen frei, die in den nächsten 2 jahren verbraucht werden (ich schieb mal die schuld auf die chinesen - machen derzeit alle - siehe benzin).

später soll jedes elektronische gerät via ip angesteuert werden können. der kühlschrank liefert dir bestandsdaten auf deinen handheld, damit du weißt, was zu kaufen ist, die kaffeemaschine kannst du mit deinem handy anschalten, wenn du grad nach hause fährst. du kannst deinen fernseher übers internet programmieren, damit er etwas aufnehmen soll was du nicht verpassen möchtest (heute schon mit T-Home Entertain möglich). deine alarmanlage sendet dir aktuelle bilder von deinem auto oder deinem zuhause, sobald sich etwas nähert. und so kann man das weiter spinnen. in zukunft wird ALLES miteinander vernetzt sein. dann sind zum einen 100 % überwacht (gut zur anti-terror abwehr - damit die millionen terroranschläge täglich ein ende haben), und zum anderen, können so die Maschinen einfacher krieg gegen uns führen á la skynet ...

gruß aus dem jahre 1984 ;)
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27.05.2008 21:10 Uhr von fir3
 
+11 | -2
 
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Wenn man die Kaffemaschine im eigenen Heimnetzwerk betreibt muss doch der Router eine Netzwerk-IP zuteilen. Da ein normaler Router per WLAN bis zu 255 Adressen zuteilt dürfte es eigentlich keine Probleme geben.

Trotzdem wäre eine Kaffemaschine mit Webinterface eine geniale Idee. Dann muss man schon vor der Kaffeemaschine nicht mehr warten
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27.05.2008 21:11 Uhr von Chriz82
 
+13 | -2
 
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ich vergaß zukünftig kann dann Schäuble endlich nachsehen, ob du Kaffee aus Schurkenstaaten konsumierst, oder ob du staatsfeindliches Fernsehn schaust und ob du dich regelmässig mit deinem vernetzten rasierer rasierst, oder dir einen terrorverdächtigen bart wachsen lässt.
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27.05.2008 21:23 Uhr von heanz
 
+4 | -3
 
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nunja: ich will meine kaffemaschine nicht im netzwerk betreiben, dann funktioniert die wenigstens.
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27.05.2008 21:53 Uhr von ConnySan
 
+9 | -2
 
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Ich will keine Feste IP. Wenn man eine Feste IP hat, kann man besser kontrolliert werden und zum anderen kann so die Musik- und FilmIndustrie besser klagen.
Des weiteren kann man mit einer dynamischen IP sich schneller nach einen Ban ins Teamspeak oder IRC wieder einloggen.
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27.05.2008 22:08 Uhr von datenfehler
 
+3 | -5
 
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yeah Alle haben dann vernetzte Haushaltsgeräte, finden es aber nicht gut, dass die Firmen und der Staat einen damit ausspioniert. Hm... EGAL! Es ist total cool und modern!

:)
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27.05.2008 23:11 Uhr von s8R
 
+1 | -2
 
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andy : übertragungstechnik..
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27.05.2008 23:48 Uhr von Snaeng
 
+1 | -1
 
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IPv4 genügt nicht mehr! Da es Weltweit immer mehr Rechner mit Internetanschluss gibt, und diese Entwicklung sich auch noch rasant steigert, werden die IP Addressen bald knapp. Und wenn wir dies nicht bald ändern indem wir IPv6 einführen und auch nutzen, dann enden wir alle im Internetchaos.
"Es tut uns leid, sie können nicht Online. Es ist keine IP frei." Dann geht das geweine los.
Die IPs werden knapp und wir müssen etwas tun! Natürlich wird es einige Leute geben die ihren Router neu kaufen müssen, aber das ist nunmal ein notwendiges Übel.
Ich gebe dem IPv4 noch höchstens 5 Jahre, dann sind die Addressen alle vergeben.
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28.05.2008 01:10 Uhr von MonxXx
 
+3 | -2
 
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....und irgendwas heißt es dann es gibt keine IPv6 mehr da die Kühlschränke und Kaffeemaschinen sie belegen!!!
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28.05.2008 01:11 Uhr von MonxXx
 
+1 | -1
 
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VERSCHRIEBEN Irgendwann
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28.05.2008 01:14 Uhr von Power-Fox
 
+2 | -1
 
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28.05.2008 07:19 Uhr von VIlzi
 
+0 | -3
 
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Blöde Frage: Was ist denn ein Sixtillion ????

Kenne nur Billionen und die haben 12 nullen.....
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28.05.2008 08:48 Uhr von hennes
 
+1 | -1
 
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Dann sollte die EU mal die Provider anmahnen: IPv6 ist ja an sich eine feine Sache. Nur leider gibt es keinen hier verfügbaren Provider, der mir tatsächlich IPv6 anbietet. Telek*m, Arc*r/V*daf*ne, usw. Fehlanzeige. IPv6? Was ist das? Selbst große Unternehmen hier im Industriegebiet mit 500 und mehr PCs sind nach außen hin mit IPv4 angebunden und suchen händeringend Anschluss an die IPv6 Welt.
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28.05.2008 10:08 Uhr von HaZy_0309
 
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@Andy: da muss ich dir rechtgeben...bevor die sowas umsetzen, sollen die lieber erst mal dafür sorgen das jeder Mensch DSl bekommen kann...^^
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28.05.2008 10:25 Uhr von Snaeng
 
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@ Vlli: Du weißt nicht wie viel eine Sixtillion ist?
Hier:
Million = 10^6 = 1000000
Milliarde = 10^9 = 1000000000
Billion = 10^12 = 1000000000000
Billiarde = 10^15 = 1000000000000000
Trillion = 10^18 = 1000000000000000000
Trilliarde = 10^21 = 1000000000000000000000
Quadrillion = 10^24 = 1000000000000000000000000
Quadrilliarden = 10^27 = 1000000000000000000000000000
Quintillion = 10^30 = 1000000000000000000000000000000
Quintilliarde = 10^33 = 1000000000000000000000000000000000
Sixtillion = 10^36 = 1000000000000000000000000000000000000

Also ist eine Sixtillion eine ganze Menge. :) Das wird ne Zeitlang reichen... Im Vergleich dazu hat IPv4 nur theoretisch 4.294.967.296 Mögliche. Theoretisch daher, dass sehr viele IPs gesperrt sind (und das kann man nicht einfach rückgängig machen).
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28.05.2008 11:08 Uhr von Klopsee
 
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Ich habe meine Kaffeemaschine bis jetzt auch gut ohne IP bedienen können, freue mich aber trotzdem darauf, über Remotetechnik von meinem PC aus Kaffee zu kochen... Oder man holt sich ein kühles Getränk und schnüffelt nebenbei mal auf youporn herum...

Was es auch bringen mag, ich bin dabei (=
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28.05.2008 11:11 Uhr von applebenny
 
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stimmt schon: die adressen sind echt knapp. Aber eins versteh ich nicht. Sollten wirklich immer mehr Geräte im Haushalt Internetzugang haben, wieso reicht da nicht einfach eine private Class-C IP hinter n NAT/Router? Es muss nicht jedes Gerät eine öffentliche IP haben, das is Verschwendung, vor allem bei einfachen Client´s (z. B. Stereoanlage die Online-Radio abspielt). Und Subnetting mit IPv4 is kompliziert genug, wie wird das erst mit IPv6? Naja wir kommen nicht drum rum, die Adressen gehn so oder so aus. Vorteile für den Endnutzer wären evtl. mehrere öffentliche IP´s für die PC´s im Haus, um sich den Stress mit NAT und Port-Forwarding zu sparen
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28.05.2008 11:19 Uhr von Klopsee
 
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Wird aber für die Werbeindustrie auch Klasse sein... da kauft man einmal den Kaffe nicht von Schiebo, sondern von Dalmaier (Namen absichtlich geändert), und schwupps, klingelt am nächsten Tag ein Mitarbeiter von Schiebo an der Haustür und überredet, wieder Schiebo zu trinken. Oder während des Kaffeekochen PopUps auf dem LCD.... ach herrje ich darf gar nicht dran denken...

Ausserdem werden die Geräte durch das einschleusen ins Internet, was ja meistens der Fall wäre, sehr anfällig für schädliche Software... Und ich habe eigentlich keine Lust drauf, dass mir irgendein Hacker virtuell in den Kaffee uriniert...
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28.05.2008 11:20 Uhr von applebenny
 
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achja: achja, mir is aufgefallen dass viele denken, jeder pc hat eine eigene öffentliche IP-Adresse. Bullshit, was denkt ihr für was ein Router zuhause da is? keiner von den rechnern zuhause hat eine öffentliche ip, nur der router, deswegen sind die rechner von außen unsichtbar und schonmal dadurch etwas geschützter. Und in einer Firma mit 500 Rechner hat auch nicht jeder eine öffentliche IP, normal reicht eine einzige öffentliche ip, die ganzen pc´s haben private, da gibts immerhin auch ip-bereiche die 16,7 Millionen Rechnern zur Verfügung stehen. Und selbst wenn man mehrere Filialen verbinden will, wofür gibts VPN und das ganze zeug?

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