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Sarkozy für Begrenzung des Benzinpreises

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy spricht sich für eine Begrenzung des Benzinpreises aus. Es sei beim Öl kein Ende des Preisanstiegs abzusehen.

Erreicht werden soll diese Begrenzung durch den Wegfall der Mehrwertsteuer von einer bestimmten Preisgrenze an. Jedoch müsse es bei diesem Vorhanden bei allen Mitgliedsländern Einigkeit geben.

Laut Aussage des Präsidenten nehme der Staat durch den starken Preisanstieg rund 150-170 Millionen Euro mehr ein. Aus diesem Grund kündigte er an, einen Ausgleichsfond zu schaffen in den die Mehreinnahmen einfließen.


WebReporter: cRUSh23
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Benzin, Nicolas Sarkozy, Benzinpreis
Quelle: www.heute.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2008 16:36 Uhr von cRUSh23
 
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Täglich neue Meldungen rund ums Benzin. Ich bin gespannt wie sich das weiter entwickelt. Wobei der Bericht sich eher anhört als müsse der Benzinpreis erst noch steigen bevor man zu derartigen Maßnahmen greift.
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27.05.2008 17:08 Uhr von djreveller
 
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Wenigstens erwägt Sarkozy die Bürger durch die Mehreinnahmen wieder etwas zu entlasten. Unsere Politiker erhöhen erstmal ihre Diäten ...
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27.05.2008 17:36 Uhr von Nuernberger85
 
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ja ne is klar herr sarkozy: wohl auf stimmenfang?

schlecht ist es natürlich nicht, aber ich denke nicht mal frankreich will auf diese mehreinnahmen verzichten.
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27.05.2008 18:14 Uhr von Great.Humungus
 
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Wenigstens verschränkt er nicht die Arme und schiebt es auf die bösen Ölmultis sondern unternimmt etwas. Von 1.50 an den Tanktstellen kassiert der Staat 1 euro. Wie wärs wenn wir die 70 % abschaffen und 1 Euro als feste steuer einsetzen. Würde einen 5 Euro Benzinpreis sicherlich auf gute 2 Euro sänken.
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27.05.2008 18:16 Uhr von Onkeld
 
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warum: kommt es mir so vor, als haben sarkozy und putin wirklich eier in der hose und sarkozy spricht es als einzigstes staatsoberhaupt aus.
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27.05.2008 18:18 Uhr von GLOTIS2006
 
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Funktioniert nur kurzfristig: da durch staatliche Intervention für die Anbieter ein höherer Anreiz besteht den Preis erneut so anzuheben, dass er auch mit Steuerentlastung auf das alte Niveau anteigt. Außerdem wäre eine solche Maßnahme als eine Art "Schock" zu sehen, die sich gerade auf Terminkontraktgeschäfte beim Rohölhandel auswirkt, die folgend ebenfalls in ihren Anreizstrukturen eine weitere Gewinnmarge wittern würden.

Die Steuern auf den Benzinpreis zu senken ist entgegen der landläufigen Meinung (unter anderem der Bild, aus der sich ja viele Leute leider hier in Deutschland "bilden") nur kurzfristig wirksam. Schon nach wenigen Stunden würde der Preis wieder das alte Hoch finden (rechnerisch) und dann nach wenigen Tagen (praktisch) auch wieder an der Zapfsäule.

Dass der Spritpreis steigt ist ja auch in Wirklichkeit nicht Wirklich das Problem, sondern vielmehr, dass er schneller und kurzfristiger steigt als der Nominallohn derjeniger, die Sprit kaufen müssen. Mit anderen Worten sinkt der Reallohn bzw. der Realgewinn derjeniger, die nicht durch den "hohen" Preis profitieren.

Wobei man - auch wenn es viele nicht hören wollen - allerdings hier auch wieder anmerken MUSS, dass der Benzinpreis gemessen an der Nachfrage um mehr als 200% zu günstig verkauft wird und dabei rechne ich hier mit 2€, obwohl er "erst" bei gut 1,5 steht.

Das ist eine ganz schwierige Situation, die durch staatliche Intervention nicht geändert werden KANN. Was Sarkozy da verbreitet ist purer Populismus. Ich denke nicht, dass seine Berater ihm diesen Unsinn wirklich erzählt haben.
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27.05.2008 21:04 Uhr von GLOTIS2006
 
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ähm ja: @rrromka: einen höchstpreis...hm...staatlich festgelegt...was bedeuten würde, dass sobald der preis markttechnisch über den festgelegten höchstpreis generiert, der staat den differenzbetrag zahlen muss, da sonst in ganz deutschland kein benzin mehr da sein würde... (um es mal salopp auszudrücken, da ich nur mit einer hand tippen muss grade ;) )
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27.05.2008 23:05 Uhr von kidneybohne
 
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@OnkelD: Gut gesagt :)

@rrromka
du hast recht

@GLOTIS2006
schöner gedankenausguss, ist auch wahres dran. ;)
aber zu deiner meinung zu rrromka..man muss den höchstpreis natürlich dann anpassen...aber es is einfach nicht haltbar für alle was momentan abgeht..die machen was die wollen solange niemand bedrohlich einen riegel auf die nase drückt und sagt "weiter und dieser riegel geht dir genau durch dem hauptstrang zum hirn", und ich glaube nich das der staat vor hat irgendwelchen konzernen das genick zu brechen, weil sie sich selber damit schaden.
was ich damit sagen will, die politiker würden nur ungern auf die paar millionen verzichten.

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