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Berlin: Vermögenssteuer soll laut SPD wohl wieder eingeführt werden

Während die CDU Steuersenkungsplänen nachgeht, will die SPD die Sozialabgaben senken. Kurt Beck stellte gemeinsam mit Peer Steinbrück einige "Orientierungspunkte der SPD für ein integriertes Steuer- und Abgabensystem eines sozialen Deutschlands" vor.

Die SPD hat vor, die Sozialversicherungen zu senken. Finanziert werden soll dies durch Zuschüsse aus Steuermitteln. Dies soll aber nur geschehen, wenn 2011 der Bund keine neuen Schulden machen muss. Des Weiteren soll laut SPD die Vermögenssteuer wieder eingeführt werden.

Im Bezug auf die Reichensteuer will die SPD den Betrag, ab dem die Steuer bei Ledigen greift, auf 125.000 Euro senken. Bisher liegt dieser bei 250.000 Euro. Zuvor sagte Fraktionsvorsitzender Joachim Poß, dass Einkommensstarke Bürger auch mehr zur Finanzierung des Allgemeinwesens beitragen sollen.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, SPD, Vermögen, Vermögenssteuer
Quelle: www.tagesschau.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2008 16:59 Uhr von vmaxxer
 
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wäre schön wenn das klappen würde...

Aber zum einem glaube ich da nicht dran (zu viele wenn und abers) und zum anderem haben "reiche" genug Möglichkeiten das Einkommen so dermaßen kleinzurechnen das dieses ohnehin unter der Schwelle liegen würde.

Aber der richtige weg wäre es schon wohl denke ich... und die Hoffnung stirbt zuletzt :o)
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27.05.2008 17:29 Uhr von GTE
 
+3 | -3
 
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Falscher Weg! Richtiger Weg? Nie im Leben, jetzt ist aber auch mal gut mit den Steuererhöhungen. Die Mittel- und Oberverdiener zahlen wahrlich genug. Die Vermögensteuer wurde abgeschafft, weil sie gegen die Verfassung verstieß. Es reicht wohl nicht, dass mit der Mehrwertsteuererhöhung um 3 Prozent auf 19% die größte Steuererhöhung seit Bestehen der Bundesrepublik angeschoben wurde, nein, man verdient nun auch noch an den immensen Benzin- + Dieselpreisen. Die Steuerschätzungen überschlagen sich permanent, so dass sie so genau anmuten, wie die Vorhersagen mancher Wetterexperten. Wofür bekommen die eigentlich ihr Geld? Der Staat sollte lieber in seinem eigenen Apparat sparen. Dann wären massive Steuersenkungen drin und die Leistungselite, die wir so dringend brauchen, würde nicht abwandern in andere Länder, wo sie mit offenen Armen empfangen wird. Die haben doch wohl echt ein Rad am Wandern. Erst zahle ich fast 50% Einkommensteuer, dann soll im Falle der Vererbung noch bis zu 30% im Verwandtenkreis gezahlt werden und in jedem verdammten Artikel den ich kaufe ist auch noch die Mehrwertsteuer mit meist 19% enthalten. Und jetzt redet man davon, die Kfz-Steuer zu erhöhen, nachdem es vor 2 Jahren noch hieß, sie werde abgeschafft. Stattdessen kommt wohl noch die Maut für PKW. Bei aller Lieber aber..... geht´s noch???
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27.05.2008 18:58 Uhr von GTE
 
+2 | -2
 
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is klar: die Folgen sind dir wohl völlig egal?

Dir ist schon klar, das die sog. Höherverdiener ´eh schon prozentual die höchste Steuerlast tragen? Offenbar nicht. Google mal danach, du wirst dich wundern!
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27.05.2008 19:51 Uhr von traveler25
 
+2 | -0
 
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muss GTE Recht geben! Wäre ich "Oberverdiener" ... würde ich bei einer zusätzlichen Steuererhöhung erst recht auswandern.

Der Staat sahnt ab wo es nur geht ... und an anderer Stelle wird das Geld aus dem Fenster geschmissen.

Das kann ja nicht gut gehen.
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27.05.2008 20:27 Uhr von christi244
 
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Lasst Euch nicht blöd machen: Das hier ist mal wieder Wahlprop und sonst gar nichts.

Bezeichnend ist doch, dass der Mindeststeuersatz nicht vor 2019 gesenkt werden soll. Der würde wieder etwas mehr Cash auf den Markt bringen.
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27.05.2008 22:03 Uhr von LordKelvin
 
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vollkommen richtig: Als Oberverdiener gibts doch immer weniger Gründe noch in Deutschland rumzusitzen und Geld herzugeben. Wenn man nun durch die Vermögenssteuer plötzlich einige tausend Euro mehr im Monat/Jahr zahlen muss, lohnt es sich ganz schnell, ins Ausland zu gehen.

Es ist immer toll zu sehen, wie einige nicht realisieren, dass sich ein gut verdienender Mensch nicht ganz so leicht ausnutzen lässt wie die Unterschichten. Der kann einfach gehen, wenn er keine Lust mehr hat und fertig. Und die Konsequenz daraus? Genau, die Steuereinnahmen werden fallen und die Geringverdiener werden noch mehr löhnen müssen. Zum Glück können sich die wenigstens nicht leisten abzuhauen....

Zum Spruch "wer mehr hat, darf auch mehr zahlen": Der lautet dann ganz schnell "wer mehr hat zahlt gar nichts oder woanders" :)
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27.05.2008 23:00 Uhr von Bleifuss88
 
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Erstaunlich: finde ich die vorherrschende Meinung in den Kommentaren, dass die Oberverdiener eigentlich genug zahlen. Bin zwar auch dieser Meinung, aber dass das hier von so vielen bestätigt zu werden scheint ist für mich schon erstaunlich.

Nun, man muss beim Thema "Reichensteuer" wirklich mal differenzieren. Man kann ja nicht alle Wohlhabenden über einen Kamm scheren, wie das bei diesem Entwurf der fall wäre. Viele, die zumindest vermögend sind, haben sich das wirklich hart erarbeitet. Man kommt nicht von unten einfach so in den Vorstand ohne etwas zu tun. Und ein Manager arbeitet locker 60 Stunden die woche, mindestens. Und den jetzt dafür staatlich wieder so abzustrafen ist aus meiner sicht der falsche Weg.
Anders sieht es dann natürlich bei solchen aus, die im Geldrausch aufgewachsen sind. Die sollten meiner Meinung nach schon dazu gebracht auch was für die gesellschaft zu tun und nicht bloß vom Reichtum ihrer Eltern leben. Nur ist ein solcher Fall natürlich schwer gesetzlich abzugrenzen.

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