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"Cyber-Mobbing" durch Schüler: Gewerkschaft fordert Schutzmaßnahmen für Lehrer

Ein neue Art, Lehrkräfte zu tyrannisieren, greift in der Schülerschaft um sich: Das sogenannte "Cyber-Mobbing."

Dabei umfasst das Mobbing ein breites Spektrum, welches von harmlosen Scherzen bis hin zu im Internet veröffentlichten Morddrohungen reicht. Zumeist sind es männliche Schüler, die ihren Lehrer das Leben schwer machen.

Auch werden Schülerstreiche fotografiert oder mit Handykameras gefilmt und später im Internet hochgeladen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft verlangt daher nach Schutzmaßnahmen für gemobbte Lehrer. Auch sollen betroffene Schüler Hilfe erhalten.


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WebReporter: kleofas
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schüler, Lehrer, Schutz, Gewerkschaft, Cyber, Mobbing
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2008 11:52 Uhr von kleofas
 
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Manche Dinge sind ja nicht mehr lustig. Wenn ich "Morddrohung" lese, dann ist das für mich kein Mobbing mehr, sondern ein Vergehen, welches bestraft werden muss.
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27.05.2008 13:49 Uhr von Tumbleweed
 
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betroffene Schüler: ich kann von einem Vorfall aus meiner Schule berichten, bei dem ein Schüler seine Lehrerin in nem Forum, "dumme Sch***pe" und das sie ihn sonst wo lecken kann, genannt hat

da gings dann echt ab, der bekam nen verschärften Verweiß, Elterngespräch mit der Schulleitung und noch weitere Konsequenzen, aber " geholfen" wurde ihm in keinster Weiße

und ich denke das wird woanders auch nicht anders sein und "helfen" kann man in solchen fällen meist nur mit nem anderen Lehrer in dem Fach/Fächern der gemobbten Lehrers( wird aber bestimmt nie geschehen)

wirklich wirksame Schutzmaßnahmen wird es nie geben!!!
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27.05.2008 13:53 Uhr von thegold
 
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überreaktion: Die Lehrer und die Gewerkschaft überreagieren und überwerten das Ganze.
Wer von den Lehrern, Gewerkschaftlern usw. hat keinen Lehrer "gehasst" und ist über sie hergezogen. Nun, diese heutigen Lehrer hatten eben kein Medium um es auch im Schriftlichen darzustellen.
Wenn jemand sagt "Herr xxx ist voll das Arschloch" bezieht sich das meist auf Anschiss, viele Hausaufgaben oder schlicht und einfach auf das Verhalten des Lehrers (Unfairness, Parteilichkeit, "Mobbing" gegenüber einigen Schülern).
Und wenn jemand einen Lehrer umbringen WILL, tut er es. Entweder mit oder ohne Ankündigung. Trotzdem ist eine Morddrohung natürlich zu viel.
Trotzdem sollen die Lehrer das als Anstoss sehen sich zu bessern, wenn sie merken wie viele Schüler da Probleme haben. Aber nein, lieber Terror machen, die Schüler weiterhin ankotzen.
Wenn ich sowas lese krieg ich echt nen Hals!
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27.05.2008 14:14 Uhr von Eruptiv
 
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Naja: @ Tumbleweed
Dem Mobber soll auch nicht geholfen werden! Er ist ja schließlich nicht das Opfer du Scherzkeks.
Hier wird von gemobbten Schülern und Lehrer geredet.

Das schlimme ist, das mit diesem gefilme und hochgelade die Jugendlichen von gleichgesinnten auch noch gelobt und angspornt werden.
Da fällt doch der Respekt ins Bodenlose!

Ich hatte auch lehrer die ich gehasst habe, aber mir wäre nie in den Sinn gekommen denen Streiche zu spielen. Wer verwendet denn auf sowas Zeit?
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27.05.2008 14:16 Uhr von kidneybohne
 
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juhu: super oder?

ne..im ernst...respekt = 0, super wenn ich daran dneke, die werden später noch ganz andere dinge nicht respektieren..
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27.05.2008 14:20 Uhr von JustMe27
 
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Hallo thegold: Von Überreaktionen kann hier inzwischen keine Rede mehr sein. Ich habe schon solche Beispiele gesehen:

"Herr Platzhalter aus der Platzhalterstrasse 666 in Platzhaltingen ist ein Kinderschänder! Bringt den Hurensohn um! Er kommt immer um zwei nach Hause, dann kann man ihn erwischen!"

Gibt genug hirnlose, die sowas sofort ernst nehmen und sich aufhetzen lassen, und das sind noch harmlose Dinge. Fotomontagen, andere Drohungen, falsche naschuldigungen, usw. Lehrer sind auch nur Menschen, es gab schon Selbstmorde wegen solchem Psychoterror. Und oftmals ist daran nicht einmal das Verhalten des Lehrers schuld. Da reicht es doch heute schon, wenn statt der erhofften 1 oder 2 eine 4 rauskommt, weil man zu faul zum Lernen war.
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27.05.2008 14:52 Uhr von saber_
 
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sind auch meist die jungs die von den lehrern fertiggemacht werden...


also als ich noch zur schule ging hat man ganz klar erkennen koennen wen der lehrer mochte und wen nicht... und die noten haben sich sehr oft zum grossen teil aus sympathiebewertungen zusammengesetzt...

dabei wurden maedchen immer bevorzugt... bis auf einige wenige ausnahmen!

ehrlichgesagt verstehe ich nicht wofuer man lehramt studieren muss?
waere es nicht intelligenter wenn jemand ein fach studiert und in diesem dann unterrichten darf? dies gilt nun natuerlich auch erst ab einer gewissen altersstufe...9.;10. klasse aufwaerts...
fuer die ganz kleinen braucht man noch einen gewissen paedagogischen skill...

aber in den hoeheren stufen ist meiner meinung die fachliche kompetenz viel wichtiger...
denn so 95% meiner lehrer habe ich keine sekunde respektiert, da sie einfach nicht fit auf ihrem gebiet waren... und wenn der respekt nicht da ist, dann hilft auch keine paedagogie der welt mehr;)

und keine angst... derjenige der nicht unterrichten will, der wirds auch nicht tun...auch wenn ers koennte...

ich wette ich koennte den kerlen in der schule nun mathe,physik, technologie und technisch zeichnen bei weitem besser beibringen wie es die meisten lehrer tun...

evtl koennte man man feldversuche durchfuehren, in denen studenten die aelteren jahrgaenge unterrichten...
ich denke der unterricht waere viel erfolgreicher, da viel zielorientierter vorgegangen werden kann...

die eine seite ist die theorie...und die andere die praxis... aber ehrlichgesagt muss keiner verstehen warum sich massen anziehen... er muss aber wissen wie er die aufgaben loest in dem diese theorie gefragt ist... aber wie gesagt... nur einsetzen und rechnen... ergebnisorientiert arbeiten

wenns jemanden interessiert, so wird dieser genau das auch studieren koennen....

aber hauptsache man findet eine loesung diese grauenhaften lehrer verschwinden zu lassen!

vllt hilft so ein modell wie im studium:

annonymitaet... die lehrer - schueler beziehung faellt weg und der schueler ist nur noch eine zahl... somit gibt es neutralere bewertungen...
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27.05.2008 21:45 Uhr von steamhammer
 
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Aus meiner Sicht als ehemaliger Lehrer: an mehreren OSZ kann ich dazu Folgendes anmerken:

Ein (leider viel zu großer) Teil der Lehrerschaft ist selbstherrlich, arrogant und beherrscht nur lückenhaft den zu vermittelnden Stoff ( das liegt mE daran, daß sie sich - wenn überhaupt - nur ungenügend weiterbilden).

Eine weitere (kleine) Gruppe glaubt prinzipiell an das Gute in jedem Schüler, selbst bei den größten Rabauken.

Der größte Teil der Lehrerschaft hat sich jedoch mit dem System arrangiert und versucht nirgendwo anzuecken.

Die erstgenannte Gruppe spielt ihre Macht gegenüber den Schülern gnadenlos aus. Sie re(a)gieren mit eiserner Hand und werden selten Mobbing-Opfer.

Anders bei der zweiten Gruppe - diese permanenten "Gutmenschen" sind die perfekten Mobbing-Opfer, welche das im Regelfall auch nach Aussen zeigen.

Völlig unbeteiligt ist die dritte Gruppe - sie haben keine eigene Meinung, schütteln nur ratlos den Kopf ("Mein Gott, wie konnte das nur passieren ...)

Soweit zu den Lehrern, jetzt zu den Schülern:

Ich lasse die hoch motivierten Ausbildungsklassen wie Banken, Arzthelfer, IT-Spezialisten, ReNo, Steuer- oder Verwaltungsfachangestellte mal aussen vor. Das, was ich nachfolgend schildere war der fast normale Alltag bei Azubis als Elektriker, Koch, Kellner, Verkäufer

Ein Interesse am Unterricht war bei den meisten Schülern nicht vorhanden; diejenigen Schüler, welche sich dann doch am Unterricht beteiligten, waren entweder selbst kräftig genug, um sich zu erwehren oder wurden auch systematisch gemobbt.

Meistens wurde jedoch provoziert: Kreuzworträtsel im Unterricht, ab und zu wurden Hardcore-Pornomagazine im Unterricht duchgeblättert und lauthals ausgewertet, natürlich immer und zu jeder Zeit über MP3-Player Musik gehört (O-Ton dazu: "Erzählen Sie ruhig Ihren Müll weiter, das interessiert mich sowieso nicht, deshalb höre ich ja Musik").
Es gab auch Szenen, in denen Kollegen offen beleidigt wurden oder ihnen auch Prügel angeboten wurde. Beliebt war unter einigen Mädchen auch der Spruch: "Berühren Sie mich ruhig, Sie haben sofort eine Anzeige wegen sexueller Belästigung am Hals". Die Krönung waren einige Mädels im 2. Lehrjahr, welche im Sommer mit kurzem Rock ohne Slip in der Schule erschienen und dann im Unterricht mit gespreizten Beinen ihre rasierte Muschi präsentierten.

AUDIATUR ET ALTERA PARS - Gehört werde auch der andere Teil"
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27.05.2008 22:09 Uhr von steamhammer
 
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zur Klarstellung meines Beitrags von eben: will ich nur noch sagen, daß ich

1. nichts gegen Kreuzworträtsel, Hardcore-Pornomagazine, Mp3-Player oder Frauen mit rasierter Muschi habe

und

2. wir zu meiner Schulzeit auch die "blöden" Pauker geärgert haben - aus meiner (zweifellos "beschränkten Lehrer"-)Sicht - waren das aber noch Sachen mit Hirn, wo man mit etwas Abstand gemeinsam darüber lachen konnt
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27.05.2008 22:52 Uhr von Pumpskin
 
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saber_: "also als ich noch zur schule ging hat man ganz klar erkennen koennen wen der lehrer mochte und wen nicht... und die noten haben sich sehr oft zum grossen teil aus sympathiebewertungen zusammengesetzt..."

So einen Lehrer kenne ich doch..mein Erdkundelehrer, den die Evangelischen auch in Reli haben. Ein Freund von mir, 4-5 in Religion, hat eine Aufgabe von einer 2er Schülerin abschrieben und abgeliefert, 2 komplett identische Hausaufgaben (der Lehrer hats nciht gemerkt und trotzdem:), mein Freund hat eine 4- bekommen, die andere eine 2. Identische schriftliche Lösung, kein Vortrag, und dann 4- <-> 2.
Da fragt man sich noch, warum Cybermobbing vorkommt?
Unser Klassenlehrer bezeichnet uns inzwischen als Alkoholiker und Säcke..
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27.05.2008 23:53 Uhr von steamhammer
 
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@pumpskin: Welch ein Glück, bei uns hieß es in der DDR 1969-75 nicht Religion, sondern Staatsbürgerkunde ;-)

Aber die Zensuren gleichen sich, eine Schulkameradin, nennen wir sie hier Renate - eine bekennende Christin - hat nach viel "Überzeugungsarbeit" eine Klausur zum Thema "Du und der Sozialismus" nahezu 1:1 vom uns Atheisten übernommen. Das Ergebnis: Wir alle hatten eine "2", Renate eine "5" - Kommentar unserer StaBü-Lehrerin dazu: "Renate, daß glauben Sie doch selbst nicht, was Sie da schreiben ..."

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