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München: Justizbeamter nach Schussabgabe im Gefängnis entlassen

Das Verwaltungsgericht München entschied gestern, dass ein 37-jähriger Justizbeamter aus dem Dienst zu entlassen ist. Der Beamte habe das Ansehen des Beamtentums sehr beschädigt, so Oberstaatsanwältin Geßl.

Der Vorfall, bei dem der Beamte mit einer Dienstwaffe unerlaubt im Gefängnis um sich schoss, liegt fünf Jahre zurück. "Hol' mir a Bier", soll er geschrien haben, als er in die Decke der JVA schoss. Auch bedrohte er einen Kollegen ihn umzubringen.

Hierfür verurteilte ihn ein Gericht zu elf Monaten auf Bewährung. Nunmehr wurde auch auf Entfernung aus dem Dienst entschieden. Der Mann sei alkoholkrank gewesen, hätte inzwischen eine Therapie gemacht und sei nun trocken. Nun sucht der Mann eine Stelle als Schweißer.


WebReporter: heinolds
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Gefängnis, Entlassung, Schuss, Justiz
Quelle: www.abendzeitung.de

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27.05.2008 14:06 Uhr von happycarry2
 
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11 Monate auf Bewährung: schön, das wird dem betroffenem Kollegen bestimmt von seinem Schock mit der Todesdrohung überwinden lassen. Wieso müssen Justizbeamter nicht halb-bzw einmal im Jahr zu einer Ärztlichen Tauglichkeitsprüfung??? Also ich als Altenpflegerin muss das und ICH trage keine Waffe. Werde aber trotzdem zum Schutz der Patienten einmal im Jahr auf Drogen, bzw Alkoholprobleme befragt. Und ein echter Alkoholiger...das muss doch auffallen, mir unbegreiflich wie so was unentdeckt bleibt und vor allem das er mit ner Bewährungsstrafe davongekommen ist

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