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Jedes Jahr entstehen 102 Milliarden Euro Schaden durch Staus

Der Volkswirt Karl-Hans Hartwig hat eine Studie vorgestellt, aus der hervorgeht, dass jährlich ein Schaden von 102 Milliarden Euro durch Staus auf deutschen Verkehrswegen verursacht wird. Täglich würden in Staus 30 Millionen Liter Sprit unnötig vergeudet, so Hartwig.

Aus diesem Grund wird eine "Infrastruktur-Offensive" gefordert, die nicht nur die Verkehrswege, sondern auch die Energieversorgung und Datenautobahnen einschließt. Jährlich soll der Bund zwei Milliarden Euro mehr in die Infrastruktur investieren.

Dadurch, so Hartwig, könnte eine Steigerung des Wirtschaftswachstums um einen Punkt erzielt werden. Zudem ließe sich auch die Zahl der Arbeitslosen verringern. Fast 42 Prozent der Bundesstraßen weisen Mängel auf. Auch acht Prozent des Schienennetzes sind überlastet.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Jahr, Milliarde, Schaden
Quelle: www.rp-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2008 04:52 Uhr von meisterthomas
 
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Stau schafft Ausgaben und Einnahmen: Und wer verdient daran mit einer Steuer von rund 70%?
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27.05.2008 09:02 Uhr von Schommi
 
+1 | -0
 
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Stau: ich denke, die Steuer die der Staat dadurch einnimmt ist wesentlich geringer, als die Verluste, die Firmen dadurch erleiden. Sei es unnötiger Spritverbrauch oder einfach verlorene Arbeitszeit.
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27.05.2008 12:12 Uhr von GeraldAl
 
+1 | -0
 
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@meisterthomas: solange die ausgaben höher sind als die einnahmen kann man nicht gerade von "verdienen" sprechen...

im übrigen kommt die mwst im prinzip allen zu gute (z.B für die schulausbildung etc.) und die anderen steuern sind eher so etwas wie ein "kostenersatz" - bei bus, bahn etc nennt sich das halt "fahrpreis"
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27.05.2008 18:52 Uhr von Gloi
 
+1 | -0
 
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Klingt wie eine Studie des Verkehrsministeriums: Braucht jemand wieder neue Argumente für den Straßenausbau?

Ganz einfach, der Transport von Gütern auf der Schiene wird deutlich gefördert und die Mautgebühren ab einer bestimmten Strecke deutlich erhöht. Damit bekomme ich schon mal viele LKW von den Autobahnen.

Und in den Ballungsräumen mache ich das gleiche mit den PKW. Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs, Einführung von City-Maut und Schaffung von "Park&Ride weit außerhalb der Citys, sodass Pendler dort umsteigen können. Somit habe ich viele Stauzonen rund um die Städte entschärft.

Als nächstes kämen die Baustellen dran. Die sollten vernünftig verteilt werden und nicht immer zur Haupturlaubszeit entstehen. Dazu bräuchte ich einen flexibleren Haushalt, der es mir erlaubt auch im Frühjahr Gelder aus dem letzten Haushaltsjahr zu verwenden. Oftmals werden ja Haushaltsmittel erst im ersten Halbjahr freigegeben und dann müssen die bis zum Jahresende "verbaut" werden. Ich weiß allerdings nicht ob das bei Haushalt des Ministeriums für Verkehr- Bau und Stadtentwicklung auch so ist.

An den Vorschlägen kann man sicher noch arbeiten, aber ich werde dafür ja nicht bezahlt.

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