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München: Infineon-Chef Ziebart wirft hin und scheidet am 1. Juni 2008 aus

Die internen Streitigkeiten über die jetzige und zukünftige planvolle Ausrichtung von Infineon haben den Chef des Chipherstellers, Wolfgang Ziebart (58), veranlasst, seine Aufgabe als Vorstandsvorsitzender der Infineon AG zum 1. Juni niederzulegen.

Das Vorstandsmitglied Peter Bauer, der im Moment die Sparte Autochip verantwortlich leitet, gilt als Nachfolger von Ziebart. Er soll jetzt das bereits beschlossene Sparprogramm "IFX 10-Plus" durchsetzen und den krisengeschüttelten Konzern wirtschaftlich auf Erfolgskurs bringen.

In unternehmensnahen Kreisen wurde Ziebart schon seit Monaten als glücklos bezeichnet. Der konjunkturanfällige Chiphersteller hat seit Beginn von Ziebarts Tätigkeit im Jahr 2004 noch keinen Gewinn erwirtschaftet. Sein Vertrag wäre noch bis 2009 gelaufen, aber der Aufsichtsrat hatte kein Vertrauen mehr zu ihm.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: München, Chef, Infineon
Quelle: www.handelsblatt.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2008 19:49 Uhr von jsbach
 
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Das gerade das Chip-Hersteller Geschäft manchmal antizyklisch verläuft, musste jetzt Ziebart nach fast vier Jahren Tätigkeit feststellen. Mal sehen ob dies sein Nachfolger Bauer schafft.
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26.05.2008 22:10 Uhr von zwergkaninchen
 
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Drei Mal dürft ihr raten, was hinter einem Sparprogramm "IFX 10-Plus" steckt...Bei normalen Konzernen heissen sie Massenentlassung, aber verständlich, dass ein Chiphersteller seinen Entlassungen technische Namen gibt.....;-)

"Meier!! INS BÜRO!!
Sie sind mit sofortiger Wirkung IFX 10-Plus!!"

Man würde sich todlachen, wenn es nicht so traurig wäre....
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27.05.2008 07:38 Uhr von efer
 
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Glücklos??? Ich dachte, solch ein Unternehmen führt man mit Kompetenz und Wissen. Vielleicht probiere ich es dann auch mal. Wenn ich kein Glück habe, bleibt ja für mich immer noch die Abfindung.
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27.05.2008 11:48 Uhr von Borgir
 
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und wie hoch: ist seine abfindung? denn ohne wird der doch nicht ein jahr vor vertragsende gehen...

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