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Abhöraffaire der Telekom: Politiker üben massive Kritik

Hauptaktionäre sehen so etwas gar nicht gern. Und schon gar nicht, wenn der Hauptaktionär der Bund ist. Die Abhöraffaire der Telekom schlägt große Wellen. Nachdem bekannt wurde, dass Manager, Aufsichtsratsmitglieder und Journalisten per Telefon überwacht wurden, häuft sich die Kritik der Politiker.

"Unappetitlich" sei das Verhalten der Telekom, "ein klarer Gesetzesverstoß", so tönt es aus Politikereihen. Verlangt wird nun interne Aufklärung des Falles, und zwar "rückhaltlos", wie es SPD-Experte Martin Dörmann ausrückte. Auch der Ethikverband der Deutschen Wirtschaft formulierte es deutlich.

Die Vertrauenswürdigkeit der Telekom sei "nachhaltig erschüttert", so Präsident Pose. Die FDP möchte nun von der Regierung wissen, "welche Konsequenzen" sie ziehe. Dörmann aber geht nicht davon aus, dass jemand im Bund von der Überwachung gewusst habe, schließlich sei es eine "Geheimaktion" gewesen.


WebReporter: tomeck
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Kritik, Telekom, Politiker
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2008 17:23 Uhr von mr_bob_dobalina
 
+4 | -1
 
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war ja klar: Politiker machen erst die Gesetze mit denen sich dann
Grosskonzerne bereichern und anschliessend heulen sich die Politiker in der Presse aus. (tatu?)

Ich hoffe es gehen einigen Herren und Damen die Augen auf dass die Vorratsdatenspeicherung geradezu einlädt die
Daten die sich anhäufen auch zu nutzen (auch für kommerzielle oder kriminelle Machenschaften).

"Geheimaktionen" wird es sicher noch mehrere geben.
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26.05.2008 17:53 Uhr von meisterthomas
 
+3 | -1
 
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Der privatisierte Schutz unserer Grundrechte: Nicht nur die Telekom wurde privatisiert, das Post- und Fernmeldegeheimnis auch.
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26.05.2008 17:57 Uhr von wuerfelhusten
 
+6 | -1
 
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Wer: im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen!

PS:
Netter Gruß an Wolfgang.
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26.05.2008 17:59 Uhr von Jemand2008
 
+4 | -3
 
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Auch die Ottonormalmitarbeiter: werden überwacht.
Ich war im CallCenter beschäftigt und man wird abgehört, alles wird aufgezeichnet und der PC wird überwacht in welchem Programm etwas eingegeben wird, ob man ins Internet geht usw.

Also kann ich nur sagen: Scheiß T-Com
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26.05.2008 18:31 Uhr von casus
 
+4 | -0
 
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Trockenübung: Das war doch nur die Trockenübung. Damit wollten die Schäuble beweisen, das sie den neuen Auftrag auch erfüllen können ;-)
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26.05.2008 19:10 Uhr von tomeck
 
+2 | -0
 
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besonders interessant finde ich die bemerkung dörmanns, dass keiner davon gewusst habe, weil es ja eine "geheimaktion" war.

genau DIESE äußerung lässt irgendwie skepsis in mr wachsen...
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26.05.2008 21:38 Uhr von Gloi
 
+1 | -0
 
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Geht mir das nur so? Ich habe den Eindruck das viele Menschen die Tragweite dieses Skandals überhaupt nicht begreifen.
Ich gehöre selbst zu den Beschwerdeführern gegen die Vorratsdatenspeicherung und mir ist auch bewusst das ein Aufweichen des Datenschutzes durch solche Gesetze problematisch ist. Aber dieser Fall hat erstmal nichts mit der Vorratsdatenspeicherung zu tun hat.

Auch die Bespitzelung von Mitarbeitern in Unternehmen wie Lidle ist in keinster weise mit dem vorliegenden Gesetzesverstoß bei der Telekom zu vergleichen.
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26.05.2008 22:44 Uhr von CHR.BEST
 
+1 | -0
 
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Schäublekom: Ich fürchte, es werden in naher Zukunft noch mehr solche Skandale an die Öffentlichkeit ge-LIDLt.

Von Schäuble lernen heißt stalken lernen.
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27.05.2008 12:05 Uhr von Borgir
 
+0 | -1
 
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heftige kritik: ein bisschen aufspulen und in zwei wochen spricht keiner mehr davon...wie immer...hat nochmal jemand was von der bank-dvd aus liechtenstein gehört? nein....

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