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Schweiz: Sterbehilfeorganisation Dignitas darf weiter arbeiten

Nachdem die Sterbehilfeorganisation Dignitas zuletzt Helium als Sterbemittel eingesetzt hatte, wurden Forderungen nach einem Verbot laut, da der Erstickungstod durch Helium grausam sei.

Das Verbot wurde allerdings durch den Zürcher Kantonsrat abgelehnt, sodass Dignitas weiterhin in der Sterbehilfe tätig sein darf. Ein Sprecher der Partei EDU kritisierte den von Dignitas forcierten "Sterbetourismus".

Andere Politiker forderten das Thema Sterbehilfe zu diskutieren und klare Standards festzulegen. Auch der Zürcher Regierungsrat begrüßte eine Regelung der Sterbehilfe.


WebReporter: kleofas
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Schweiz, Sterbehilfe
Quelle: www.20min.ch

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2008 13:13 Uhr von kleofas
 
+0 | -0
 
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Sterbehilfe ist ein heißes Eisen. Leider wird es zu selten diskutiert und das führt dann u.a. zu diesem Sterbetourismus in die Schweiz.
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26.05.2008 13:28 Uhr von stumpelrielzchen
 
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Gute Sache wenn es unheilbar ist und der mensch unter starken schmerzen leidet.....aber sollte immer eine frei entscheidung bleiben
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26.05.2008 14:06 Uhr von Schwertträger
 
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Eine Blamage, wenn Leute extra in die Schweiz reisen müssen, um dort selbstbestimmt sterben zu dürfen.
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26.05.2008 14:21 Uhr von Opi_um
 
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Es ist besser in Würde, ohne Schmerzen und in einer Umgebung die gemütlich und freundlich ist zu sterben als in einem sterilen Krankenhaus mit 100 Schläuchen in Körper!
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26.05.2008 14:38 Uhr von RoyalHighness
 
+2 | -0
 
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Nunja: Die Niederlande haben den Drogentourismus, die Schweiz den Sterbehilfetourismus...

Ich kann verstehen, wenn Leute, die unheilbar krank sind lieber einen letzten "Urlaub" unternehmen, um danach würdevoll zu sterben anstatt noch jahrelang im Krankenhaus oder Pflegeheim vor sich hin zu vegetieren.

Ich persönlich würde vermutlich auch zum Sterbehilfetouristen werden, wenn ich in der Situation wäre unheilbar krank zu sein.

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