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Präsidentschaftswahl: Hubertus Heil (SPD) rät der CSU zu Yoga

Die Große Koalition sei gefährdet, schallt es aus Kreisen der CSU, wenn die SPD tatsächlich darauf bestünde, mit Gesine Schwan eine eigene Kandidatin zu stellen. CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer steht nicht allein mit seiner Meinung da. Günther Beckstein (CSU) spricht von "Vertrauensbruch".

Aber es gibt auch andere Töne aus der Union, die zumindest an der Großen Koalition festhalten. CSU-Chef Huber stellte klar, die Koalition werde "nicht wegen des Streits platzen". Generalsekretärin Christine Haderthauer sprach davon, dass die Zusammenarbeit "schwieriger" werde, aber nicht scheitere.

Hubertus Heil, Generalsekretär der SPD, ficht das alles nicht an. Im ARD-Morgenmagazin sagte er: "Die Große Koalition wird halten." Er halte die Debatte um das Ende der Großen Koalition für eine "aufgeregte Diskussion". Den Kritikern in der Union empfahl er "Yoga", das wirke entspannend.


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WebReporter: tomeck
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Präsident, CSU, Yoga, Heil, Hubertus, Hubertus Heil
Quelle: www.spiegel.de
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2008 11:58 Uhr von RoyalHighness
 
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Vielleicht: sollten unsere Politiker mal eher damit beschäftigen, was in ihrem Land so los ist, anstatt mit sich selbst bzw. den gegnerischen Parteien.

Und: Yoga ersetzt auch keine fehlende oder verlorengegangene Hrinmasse!


MFG
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26.05.2008 12:13 Uhr von JCR
 
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"Die Große Koalition sei gefährdet": Na umso besser.

Abgesehen davon kann es nicht im Sinne der Wähler sein, wenn eine Regierung nur durch Kadavergehorsam aufrecht erhalten wird. Die Aufstellung einer eigenen Kandidatin war daher absolut gerechtfertigt.

Zu Köhler: Die Konservativen treiben um Horst Köhler einen fast schon lächerlichen Personenkult. "Größter Bundespräsident aller Zeiten" und ähnliche Jubelschlagzeilen.
Was Köhler im Detail sienen Vorgängern voraus hat, von besserer PR vielleicht mal abgesehen, wissen die Konservativen anscheinend selbst nicht so genau.

Das Possenspiel hat begonnen.

Die Union heult und zetert gebetsmühlenartig vom Untergang der Koalition, obwohl sie zu deren Auflösung sowieso nicht die Courage haben, von der SPD hageln entsprechend hämische Kommentare.
Wahlkampfzeit?

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