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Frankreich weigert sich, 1.000 Tonnen Hilfsgüter an Burma zu übergeben

Wegen des paranoiden und schockierenden Verhaltens der Militärjunta in Burma weigert sich ein Kriegsschiff Frankreichs mit 1.000 Tonnen Hilfsgütern an Bord, diese zu entladen. Burma war dagegen, dass das französische Militär seine Hilfsleistungen direkt an die Opfer des Wirbelsturms verteilen darf.

Nach einer Intervention der UNO (SN berichtete) ist zwar Burma bereit, zivile Helfer ins Land zu lassen; Militärs aus Frankreich und den USA dürften jedoch nur ihre Ladungen übergeben. Offiziell hat Burma die Befürchtung, dass nicht alle Hilfsgüter da ankommen, wo sie am dringendsten benötigt würden.

Das Kriegsschiff ist inzwischen nach Thailand weitergefahren, um dort die Ladung an das Welternährungsprogramm zu übergeben. Dieses wird dann die Güter nach Burma bringen, so das französische Außen- und Verteidigungsministerium in Paris.


WebReporter: badboyoli
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frankreich, Tonne, Burma
Quelle: www.20min.ch

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2008 10:11 Uhr von badboyoli
 
+0 | -0
 
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Ich glaube eher die Regierung in Burma hat Angst davor dass sich Amerika dazu entschließen könnte das Land zu besetzen.
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26.05.2008 10:28 Uhr von Jimyp
 
+7 | -3
 
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@Autor: Selbst wenn diese Angst da ist, hätten sie im Falle einer Invasion sowieso keine Chance, egal welches andere Land diese Invasion durchführen würde.
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26.05.2008 10:28 Uhr von nONEtro
 
+39 | -0
 
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nein, die haben angst davor, dass die bevölkerung den eindruck bekommt, dass andere staaten sich mehr um sie kümmern als es das regime selber tut. das würde begehren wecken.
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26.05.2008 10:38 Uhr von Asian_Lotus
 
+5 | -4
 
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wäre vielleicht besser: wenn amerika es besetzten würde...es dann aber in die Freiheit entläßt mit richtigen wahlen und das Land nicht plündert und deren Bodenschätze raubt...achja...Wunschdenken am Morgen :(
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26.05.2008 10:49 Uhr von Oberhenne1980
 
+8 | -0
 
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ja klar Die Amerikaner marschieren in Burma ein.

Wovon träumt ihr eigentlich nachts?
Burma ist der kleine Bruder von China....metaphorisch gesehen...da trauen sich nicht mal die Amerikaner ran.
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26.05.2008 10:54 Uhr von meisterallerklassen
 
+5 | -4
 
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@Jimyp: In Burma gibts keine Öl, deshalb werden dort auch keine Amerikaner zu finden sein!
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26.05.2008 10:57 Uhr von ne_echt
 
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kann die franzosen: verstehen. denn wenn sie es ausladenund nicht selber erteilen dürfen, geht warscheinlich das meiste an den cheff..
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26.05.2008 11:35 Uhr von 5acr3d
 
+2 | -4
 
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Paranoid: Wegen jeder Sche..e wird ein neues Kriegs´spiel´ erfunden. Jeder darf überall invasieren, gegeneinrücken, protestieren, schießen, töten....
Da wollen Menschen anderen nur helfen und die Welt schaut kopfschüttelnd zu.
Bin zwar Pazifist, das ist aber so eine grenzwertige Situation: Um den Leuten die Hilfsgüter zu bringen, sollte man nicht die beleidigte Leberwurst spielen sondern einpacken, zuschlagen und rein damit (pardon!!)
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26.05.2008 11:40 Uhr von Floppy77
 
+8 | -0
 
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Wäre auch nicht: das erste mal, dass Hilfslieferung auf dem freien Markt verscherbelt werden um dann Waffen einzukaufen während das eigene Volk hungert.
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26.05.2008 12:51 Uhr von tulex
 
+2 | -0
 
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die junta befürchtet, dass die hilfsgüter nicht ankommen?

LOL

ich denke eher, die französischen militärs befürchten das!
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26.05.2008 14:22 Uhr von MegaTefyt82
 
+2 | -1
 
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Und wer ist mal wieder der Leidtragende? Natürlich die Bevölkerung von Burma, die es sowieso schon am härtesten getroffen hat. Und wer tut nur >wirklich< was für diese Leute? ...
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26.05.2008 15:46 Uhr von Cansan
 
+0 | -3
 
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das Land entspicht von der Fläche her Frankreich...
Über 40Mio. Menschen
Und schönes Dschungelterrain....

Viel Spaß wünsche ich euch bei einer Invasion...


Anstatt mit den Fingern auf die Junta zu zeigen sollte man ihnen echte Liebe entgegen bringen.

Aber mit dem Kalkül man kommt mit einem Kriegsschiff und Soldaten in ein Land , mit dem man vorher schon nicht beste Beziehungen pflegte, um dann auch noch die Soldaten vor Ort einzusetzen...
Da hätte man sich auch den Diesel für das Schiff sparen können.

Oder die Nahrungsmittel direkt an die Uno weitergeben.

Aber nicht im voraussehbaren Wissen das man nicht an Land darf, um dann eine Pressemitteilung draus zu machen und die Ladung über Umwege nach Thailand bringt, um sie der UNO zu überbringen.

Echte Hilfe aus tiefsten Herzen sieht anders aus.

Hier ist irgendwie jeder schlechter wie der andere.
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26.05.2008 21:24 Uhr von csu-mitglied
 
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Richtig so! Na, da beweist Frankreich mal wieder Charakter! Ich würde den korrupten Militärs nichtmal ein Stück trockenes Brot anvertrauen. Sogar das würden sie noch für eigene Zwecke verwerten. Meiner Meinung nach ist es Zeit, für einen internationalen militärischen Schlag gegen die Militärjunta, da die Zustände nicht mehr hinnehmbar sind!!! Hier kann sich die Bundeswehr mal als eine wahrhaftige Armee beweisen und nicht nur den Friedenstölpel mimen.
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26.05.2008 21:32 Uhr von CyG_Warrior
 
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@ meisterallerklassen: "In Burma gibts keine Öl, deshalb werden dort auch keine Amerikaner zu finden sein!"

Nicht ganz richt, da gibt es Öl. Tagesfördermenge ca. 12.000 Barrel Öl sowie fünf Millionen Kubikmeter Erdgas
Und noch weitere Bodenschätze.
http://de.wikipedia.org/...

Zur News: Warum wird das Land immer Burma oder Birma genannt?
Das heisst nunmal "Myanmar", was ist daran so schwierig?
Burma/Birma sind ALTE Bezeichnungen, die keine Gültigkeit mehr haben.

Unser "Abzock-Paradies" hier heisst ja auch "Bundesrepublik Deutschland" und KEINER schreibt wie früher mal "Deutsches Reich". ;-)
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26.05.2008 21:41 Uhr von CyG_Warrior
 
+0 | -0
 
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@ csu-mitglied: Was soll denn die Bundeswehr da???
Da wäre sie ja noch deplatzierter als mom. in Afghanistan!

In Myanmar könnte man nicht mal mit der Brechstange einen Grund finden, der einen NATO-Einsatz bzw. die Hilfe der NATO-Staaten an dem hypothetischen Kriegsbeginnenden Staat (USA oder wer auch immer) rechtfertigt.
Und ein Einmarsch IST ein kriegerischer Akt.
Humanitäre Gründe zählen da nun einmal nicht.

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