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Deutschland: Von Armut ist jedes sechste Kind betroffen

Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, muss jedes sechste deutsche Kind in Armut leben.

Das Prognos-Institut, das vom Bundesfamilienministerium beauftragt wurde, hat herausgefunden, dass vier von zehn Kindern von Alleinerziehenden von Armut bedroht sind.

Außerdem ist fast jedes dritte Kind aus Migrantenfamilien und etwa zwei Drittel der Kinder aus Hartz IV-empfangenden Familien von Armut bedroht. Am Montagmittag will Familienministerin Ursula von der Leyen zu dem Thema eine Erklärung abgeben.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Kind, Armut
Quelle: de.news.yahoo.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2008 09:46 Uhr von peteradolf86
 
+6 | -8
 
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Definition von Armut: Ich will nicht abstreiten dass es viele Missstände in diesem Land gibt, aber man darf nie vergessen wie hier das Wort "Armut" definiert wird.
Wirklich "arm" im Sinne von dass man sich Gedanken darüber machen muss ob man noch genügend Essen auftreiben kann zum überleben ist hier in diesem Land, dank unserem Sozialsystem, nämlich niemand.
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26.05.2008 09:48 Uhr von fhd
 
+3 | -6
 
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Wundert mich nicht: Ich bin als Mittelständler aufgewachsen und habe immer gute finanzielle Unterstützung durch meine Eltern erhalten.

Trotzdem blieben mir vor ein paar Jahren nur 3 Möglichkeiten:
- Vollzeit studieren und in Armut leben
- Vollzeit arbeiten und nie studieren
- Vollzeit arbeiten und Fernstudium

Habe mich dann für letzteres entschieden, und habe es auch bisher nie bereut :)
Aber hart ist es schon - es wäre schön, wenn Bildung mehr gefördert würde! (Ich habe einen 1er NC aber die Sponsoring Möglichkeiten nach dem Abitur waren ein WITZ!)
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26.05.2008 10:02 Uhr von fhd
 
+2 | -4
 
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Erklärung: Es war vielleicht nicht ganz passend, zum Thema "Kinderarmut" auf das Bildungssystem (Bildung=Prestige) zu schimpfen.
Worauf ich eigentlich hinaus wollte, kann ich hier mal erklären:

Wer schlecht ausgebildet ist, kann gut durch moderne Maschinen oder billige Arbeiter im Ausland ersetzt werden, durch diese Ersetzbarkeit verdient er nicht viel. Wenn jemand nicht viel verdient, und ein Kind bekommt, kann er sich für dieses keine gute Ausbildung leisten, und das Kind selbst wird in genau dieselbe Situation geraten.

Es ist also eine Teufelsspirale, in die man sehr leicht gerät (ein sozial besser stehender hat keine Lust, zu studieren lernt einen leicht ersetzbaren Beruf), aber die man kaum noch verlassen kann (nur durch die Annahme von 1-n Jobs und gleichzeitiger Ausbildung/Studium).

Das zeigt einen ziemlich deutlichen Trend auf.
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26.05.2008 10:39 Uhr von mueppl
 
+5 | -0
 
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Kinderarmut? Wie kann man eine Personengruppe, die über kein eigenes Einkommen, keine Berufsausbildung, keine Geschäftsfähigkeit besitzt von arm sprechen.

Es ist schlimm, wenn Kinder in Armut aufwachsen müssen, aber ständig von Kinderarmut zu sprechen - macht das die Sache dann schlimmer? - ist ein Witz.
Fakt ist, dass Familien in Armut leben, und das ist schlimm genug.
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26.05.2008 10:39 Uhr von Sexybeast73
 
+0 | -0
 
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Ich möchte: noch einmal darauf hinweisen, dass es auch noch den Kindergeldzuschlag gibt von dem viele vielleicht noch nichts wissen !
http://www.bmfsfj.de/...
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26.05.2008 10:50 Uhr von Sexybeast73
 
+0 | -0
 
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Neuer Link: sorry der andere ging nicht hoffe diesmal klappt es !
http://www.sozialticker.com/...
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26.05.2008 11:00 Uhr von Kandis2
 
+2 | -1
 
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Wieso immer "Kinderarmut" ? Blick über den Tellerrand, liebe Politiker ...

Es leidet die ganze Familie, nicht nur das Kind. Mistens reissen sich die Eltern ein Bein für die Kinder aus und verzichten zu Gunsten ihrer Kinder auf einiges.

Dass hier eine enorme Schieflage vorliegt, will irgendwie kein Politiker wahrhaben.

Anstatt die einkommsschwachen weiter zu entlasten, wird über skurille Hilfen debattiert ... in meinen Aufgen der falsche Weg.

Ziel sollte ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen und nicht weiter kompliziertere Gesetze zu schaffe oder neue irre Steuermodelle ins Leben zu rufen, die sowieso niemand mehr versteht, auch die FA-Ämter nicht mehr.

Der "kleine Mann" muss wieder mehr in die Tasche bekommen. Die immer weiter aufklaffende Lücke zwischen "arm" und "reich" sollte eigentlich Warnung genug sein...

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