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FSME: Zu geringe Nutzung des Impfstoffs

Laut Expertenaussagen wird sich die gefährliche Hirnhautentzündung FSME (Frühsommer Meningoenzephalitis) weiter ausbreiten. 132 Kreise wurden bisher als risikoreich eingestuft. Grund hierfür: Die vorhandene Schutzimpfung wird nicht ausreichend genutzt.

Hauptverbreitungsgebiet ist weiterhin Süddeutschland, vereinzelt treten jedoch immer wieder Krankheitsfälle in nördlichen Teilen Deutschlands auf. Unter anderem könnte auch die Klimaerwärmung mit zur Ausbreitung der durch Zecken übertragenen Krankheit beitragen.

Immer häufiger sei nun inzwischen zu beobachten, dass die Zecken quasi "ganzjährig aktiv" seien. Nicht mehr nur "saisonbedingt" von April bis Oktober.


WebReporter: glueckskeks
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Impfstoff, Nutzung
Quelle: portal.gmx.net

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.05.2008 18:30 Uhr von glueckskeks
 
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Ich muss an dieser Stelle mal zugeben, dass ich persönlich auch nicht geimpft bin- obwohl ich im "Hauptverbreitungsgebiet" lebe. Werde ich wohl demnächst mal nachholen.
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25.05.2008 19:45 Uhr von Manueman
 
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ich gebe zu: ich bin auch impfaul aber manchen menschen fehlt auch der verstand sich impfenzu lassen doer die gebühren sind denen zu hoch wegen einer spritze oder drei sind es ja schon zu arzt zu gehen das die drei spritzen ja über 3 oder mehr monate gegeben werden wenn ich mich recht erinnere aber für sein eigenen schutz sollte man es machen
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25.05.2008 20:25 Uhr von RoyalHighness
 
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Sinnvoll: Ich halte eine Impfung gegen FSME grundsätzlich für sinnvoll, bin selbst auch schon seit Jahren dagegen geimpft.

Vorallem sollte man sich nicht nur dagegen impfen lassen, wenn man in stark gefährdeten Gebieten wohnt, sondern auch bevor man in den Urlaub, z. B. nach Skandinavien fährt.
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25.05.2008 20:29 Uhr von RoyalHighness
 
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wolfheart: Das ist mit Sicherheit nicht verkehrt, allerdings hab ich bisher nicht davon gehört das ein Mensch, der sich gegen FSME impfen lässt, plötzlich an einer Hirnhautentzündung leidet.


Zum Thema Kosten:
Häufig muss man die Kosten für Impfungen zuerst selbst tragen, kann sich im Nachhinein das Geld dafür aber von der Krankenkasse erstatten lassen. Sollte man vorher natürlich abklären.
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25.05.2008 20:34 Uhr von nettesMädel
 
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Impfen? Ich muss zugeben, ich lebe mitten in einem "gefährlichen" Gebiet, bin aber immer am hin und her überlegen, ob ich mich impfen soll oder nicht.

Grund: Ich kenne einige in meinem Umfeld, die sich impfen haben lassen und denen es danach sehr sehr schlecht ging...

FSME ist in der Tat sehr gefährlich, aber immer noch weniger stark verbreitet wie beispielsweise die Borreliose, die auch nicht gerade ungefährlich ist und wogegen es kein Impfmittel gibt.

Und ein Nachtrag zu den Kosten - wer in einem als gefährdet eingestuften Gebiet lebt, bekommt die Impfung fast immer erstattet!
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25.05.2008 20:39 Uhr von glueckskeks
 
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@wolfheart: ist vollkommen richtig. das phänomen hab ich bei den sogen. "flu-shots" beobachtet. alle die das zeug genommen haben- gut fast alle- hatten die grippe innerhalb von kurzer zeit und richtig übel noch dazu. ich wollte keinen. und war nicht einmal krank.
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26.05.2008 00:41 Uhr von Bungarus
 
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Wie - zu geringe Nutzung: Ich hab meinen kurzen impfen lassen. Wir sind ein DREIVIERTEL Jahr hinter dem Impfstoff hergelaufen weil keiner zu bekommen war. Weder Apotheke, Kinderarzt oder Krankenhäuser haben von dem Zeug was gehabt. Zu geringe Nutzung - ja klar........
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26.05.2008 07:46 Uhr von Begosch.xy
 
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die new und quelle haben etwas vergessen zu erwähnen:
Die FSME Impfung ist eine Impfung mit erheblichen Nebenwirkungen . Häufig wird von neurologischen Erkrankungen nach der FSME Impfung berichtet.
quelle: http://www.impfschaden.info/...

was ist in dem impfstoff enthalten? na? z.b. das krebserregende formhaldehyd.
oder:
in vielen Ländern wurden FSME Impfungen aufgrund schwerer Komplikationen zurückgenommen und mittlerweile wieder durch neue Impfstoffe ersetzt, deren Unbedenklichkeit noch nicht ausreichend geprüft worden ist. Langzeitstudien zu diesen Impfstoffen fehlen völlig.
quelle: http://www.impfschaden.info/...

mal eine rechnung:
Eine Meningitis tritt beim FSME Impfstoff sehr häufig bei einem von 1000 Impfdosen auf. Führt man die drei empfohlenen Impfungen durch, steigt das Risiko stark an.(Martin Hirte: Impfen : Pro& Contra S. 248).

mal angenommen 1 000 000 (und das ist keine "durchimpfung, also zu wenige) menschen lassen sich impfen. jeder 1000ste bekommt menigitis durch die impfung. (andere krankheiten mal aussen vor)
im jahr 2006 sind 546 fälle von FSME gemeldet worden, 2007 238.

ungeimpft lebt es sich sicherer!
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26.05.2008 11:04 Uhr von Miem
 
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begosch.xy: Deine Quelle erwähnt, dass der Impfstoff 2000 vom Markt genommen wurde - der geistert bestimmt nicht mehr hier rum. Die neuen Impfstoffe sind laut deiner Quelle verträglicher und die Impfung wird in Risikogebieten befürwortet, in Gebieten mit geringem Risiko allerdings nicht.

Wir sind geimpft und haben das ohne Folgen überstanden. Leben aber auch in einem Gebiet mit hohem Risiko. Was die Nebenwirkungen anbetrifft - da führt deine Quelle ein Forum auf, in dem jeder schreiben kann. Jetzt rate mal - du stellst in einem Forum die Frage: "Habt ihr auch Nebenwirkungen von der Impfung?" Wer meldet sich? Die 9999, bei denen die Impfung problemlos verlief? Oder der eine, der Nebenwirkungen hatte?

Natürlich ist die Impfung nicht ohne Risiko. Aber die Nebenwirkungen sind meist harmloser als die Krankheit selbst, da ja mit abgeschwächten Erregern geimpft wird. Und eine Meningitis nach einer Impfung hat der Vorteil, dass sie schneller erkannt wird. Ich würde also die Impfung nicht generell verteufeln, sondern Für und Wider genau abwägen - wie es deine eigene Quelle ja auch tut.
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26.05.2008 11:23 Uhr von Lebensgefahr
 
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Ich bin schon seit Jahren: gegen FSME geimpft. Meine Krankenkasse (DAK) hat schon seit Jahren die Kosten voll auf Krankenschein übernommen (ebenso wie sie Hepatitis A + B Impfung bezahlt).

Da ich mich jeden Tag in meinem Garten direkt am Wald aufhalte, habe ich abends immer 3-4 Zecken am Körper.

Das Fatale ist: selbst nach dem Duschen wandern die Zecken weiter am Körper. Nachts krabbeln sie im Bett herum und nach 3 Tagen sitzen sie wieder auf dem Körper unter den Achseln, Kniekehlen oder Geschlechtsteilen.
Wer sich nicht impfen lässt handelt fahrlässig!
Vor einem jedoch schützt einen die FSME Impfung nicht: vor Borroliose.
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26.05.2008 12:58 Uhr von nettesMädel
 
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@Lebensgefahr: Für jemanden wie dich ist es sicherlich sinnvoll - aber jemand, der sich selten bis gar nie nicht im Wald bzw. in Wiesen aufhält, also sprich die Gefahr das Opfer einer Zecke zu werden gleich Null ist, ist eine Impfung eine überflüssige Belastung. Genauso wie für gesunde Menschen keine Grippeimpfung benötigen!

Und ein kleiner Tipp: Wenn du schon so viele Zecken findest, warum machst du die denn nicht weg und machst sie tot...sorry, aber ich kann echt nicht verstehen, wie man mit Zecken am Körper ins Bett gehen kann....
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26.05.2008 13:23 Uhr von Lebensgefahr
 
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@nettesMädel: hast schon mal versucht eine Zecke zu zerdrücken. Das schaffst nur mit einem Hammerschlag.
Bewusst gehe ich bestimmt nicht mit Zecken ins Bett. Leider findest die Biester nicht alle.
Impfempfehlung: http://www.zeckeninfo.de/...
Nach der Immunisierung ist eine Impfwiederholung alle 3-5 Jahre notwendig. Sollte der Impfstoff knapp werden, werden die Erstgeimpften bevorzugt geimpft.
Mit den Impfungen fangen viele erst im Frühsommer an, bzw. nachdem sie eine Zecke am Körper gefunden haben. Dann kann es schon zu spät sein (evtl. Engpass beim Impfstoff).
Im übrigen, man muss sich nicht impfen lassen.
Aber, bei uns gibt es ja schon Eltern, die Masernimpfungen ablehnen, und statt dessen Masernpartys veranstalten, damit sich die Kinder dort schon mal anstecken.
Na ja, vor kurzem kam ein TV Bericht, wo ein Kölner Pfarrer im Garten der Kirche Gruben ausgehoben hat. Da konnten dann die Bürger schon mal im Sarg Probe liegen.
Flatliners - heute ist ein schöner Tag zum sterben...lässt grüssen.
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26.05.2008 13:58 Uhr von nettesMädel
 
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@Lebensgefahr: Also die Zecken, die ich immer der Katze rausgemacht habe, ließen sich einfach kaputt machen - aber vielleicht sind deine ja besonders hartnäckig *zwinker*

Ich bin an sich immer für Impfungen - aber eben nur wenn es angebracht ist und in meinem speziellen Fall wüsste ich nicht, weshalb ich mich dagegen impfen lassen sollte. Ich hab im mein ganzen Leben (und das sind schon über drei Jahrzehnte) noch keine Zecke am Leib gehabt....
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26.05.2008 14:46 Uhr von UserLK
 
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aber wieso nicht genutzt: Wieso soll der Impfstoff zu wenig genutzt werden? Denn ich höre immer wieder bei den Ärzten, dass ihnen der Impfstoff fehlt und sie deswegen nicht die Patienten impfen können.
Deswegen sind wohl auch einige nicht FSME-geimpft.
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31.05.2008 16:59 Uhr von DS-P
 
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Wenn der Impfstoff zur Verfügung steht sollte man diesen auch nutzen.
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06.06.2008 12:10 Uhr von Zecke-ohne-pass
 
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Ich würde ja, wenn ich könnte: Als von einer zu geringen Nutzung des Impfstoffes kann ja wohl kaum die Rede sein, ich wollte mich impfen lassen, weil ich mit einer Gruppe Jugendlicher nach Österreich in ein Hochrisiko-Gebiet fahre, bekomme aber keinen Impfstoff mehr - und das mit der Begründung, dass der Impfstoff inzwischen sehr knapp ist - einerseits, und dass ich ihn nur bekomme, wenn ich in ein deutsches Risiko-Gebiet fahre.
Soll ich den Zecken jetzt meinen Pass zeigen, damit sie mich nicht anfallen können?

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