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Australien: Geschlechtsumwandlung mit Zwölf

Ein Familiengericht in Sydney beschloss, dass sich ein zwölfjähriges Mädchen in einen Jungen umwandeln lassen darf. Sie wird eine Hormon-Therapie machen und neue Personalpapiere mit einem Jungennamen beantragen.

Das Gericht behauptet, dass dies im besten Interesse des Kindes ist. Der Vater hat Bedenken wegen des Alters. Die Mutter hingegen unterstützt ihre Tochter. Es musste früh entschieden werden, da das Mädchen die Monatsblutungen befürchtet hatte. Einige Ärzte und ein Psychologe waren für die Therapie.

Es soll später noch entschieden werden, ob weitere medizinische Eingriffe zu machen sind wie Bartwuchs und Stimmbruch. Eingriffe im Geschlechtsbereich sind erst bei Volljährigkeit machbar. Das Mädchen selbst sagt, dass es sich schon seit acht Jahren wie ein Junge fühlt.


WebReporter: cooljul
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Australien, Geschlecht, Geschlechtsumwandlung
Quelle: www.derwesten.de
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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.05.2008 10:10 Uhr von cooljul
 
+0 | -0
 
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Ich finde das in Ordnung. Wenn sie sich als Mädchen wirklich nicht mehr wohlfühlt sollte sie das machen...
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25.05.2008 14:31 Uhr von Silverrush
 
+9 | -9
 
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@autor: dir gehts gut ja?

mit 12 kann das mädchen unmöglich eine lebenseinstellung haben, die sie für ihr leben beibehält...
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25.05.2008 14:33 Uhr von Hugo Tobler
 
+4 | -12
 
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Unfassbar , was läuft in dieser Familie falsch? In meinen Augen gesehen sind dies Degenerationerscheinungen der Familie pur.
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25.05.2008 14:35 Uhr von Lolle91
 
+7 | -10
 
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Oh man Und wenn sie sich mit 18 wieder für nen Mädchen hält gibts wieder ne Geschlechtsumwandlung!? Können die Menschen nicht einmal damit zufrieden sein was sie sind? Soll sie halt lesbisch werden, aber gleich nen Pimmel dranwachsen zu lassen ist ja wohl etwas übertrieben.
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25.05.2008 14:58 Uhr von nettesMädel
 
+10 | -3
 
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@Kritiker: Hier gehts um keinen operativen Eingriff, sondern eine Hormonbehandlung.

So etwas ist sicherlich sehr sehr kritisch zu bewerten, wenn aber Ärzte und Psychologen das ausreichend geprüft haben, ist das meiner Ansicht nach die richtige Vorgehensweise. Was bringt es, wenn das Kind sich quält und unglücklich ist.

Die entgültige Entscheidung, sprich die Operation findet ja erst statt, wenn das Kind volljährig ist....

@Lolle: Und allein durch Hormone wächst kein Penis!

@Hogo Tobler: Das Phänomen mit dem falschen Geschlecht ist KEINE Degeneration. Diese Aussage ist einfach nur verachtend...
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25.05.2008 15:12 Uhr von Raizm
 
+9 | -4
 
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Tja..dumme Stümper Was die meisten hier wohl nicht wissen - und deswegen so hinterwäldlerische Kommentare abgeben - ist,dass sehr viele Transsexuelle und Hermaphroditen später darunter leiden,dass sie kein klares Geschlecht haben...Depressionen,Suizide und jahrelange Psychotherapien sind da nicht die Ausnahme..
Und viele Betroffene sprechen davon,dass sie ihr Leben viel glücklicher hätten gestalten können,wenn sie bereits im Kindes- oder Jugendalter die Chance auf eine Hormontherapie oder einer geschlechtsanpassenden Operation gehabt hätten..
Und ja,bereits mit 12 kennt man seine geschlechtliche Rolle ..(Daher leiden auch soviel Betroffene darunter,da sie jahrelang ihr "Innerstes" kannten,es aber nie ausleben konnten)
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25.05.2008 15:40 Uhr von Gloi
 
+5 | -1
 
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Sehr jung für so eine Entscheidung: Wenn das Kind selbst dies will, Ärzte und Psychologen den Schritt befürworten und auch das Familiengericht den Fall geprüft hat, geht das sicher in diesem Einzelfall in Ordnung. Ich würde aber daraus keine generelle Zustimmung für Geschlechtsumwandlungen bei Kindern ableiten.
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25.05.2008 15:46 Uhr von vostei
 
+3 | -0
 
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genau: kann es ein kind definitiv abchecken, was es wirklich will? Ich weiß ja nicht....

wobei:
kann es auch sein, dass der prozess einer geschlechtsumwandlung "je früher desto einfacher" funktioniert?

und das weiß ich def. nicht - da müsste man mediziner fragen und vor allem, wie es sich ethisch damit verhält.

bei uns ginge das, glaube ich, nicht so easy...
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25.05.2008 16:42 Uhr von makabere_makkaroni
 
+4 | -1
 
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Mit 12: ist sie wirklich sehr jung, aber wenn sie sich seit frühester Kindheit als Junge fühlt, ist dass irgendwie nachvollziehbar.

Aber steht es einem überhaupt zu, über ihre Entscheidung zu urteilen? Schließlich wird wohl kaum jemand wissen, wie man sich in einer solchen Situation fühlt.
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25.05.2008 17:28 Uhr von Lolle91
 
+1 | -6
 
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Raizm: Dankeschön für das Kompliment der "stümperhaften und hinterwäldlerischen" Kommentare.

Schön, dass du mehr Ahnung hast als soviele andere. Dann hätte ich gerne mal ein paar Fragen an. Wieviele Transvestiten kennst du persönlich? Woher hast du deine Informationen (vielleicht von Claudia Fatima Roth, die gerne mit Transvestiten rumläuft) ?

Stell dir mal vor wie ein Mann zu leiden hat, dessen Eltern einfach mal bestimmt haben, den Pimmelmann in der Kindheit abzuschneiden, weil er sich als Mädchen gefühlt hatte.

Wenn man sich schon soviele "differenzierte ausgeklügelte" Gedanken macht, dann auch bitte die Gegenseite betrachten und eine Sache nicht ins Glanzlicht stellen. Dankesehr.
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25.05.2008 18:17 Uhr von Hier kommt die M...
 
+3 | -1
 
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ähem: "Es soll später noch entschieden werden, ob weitere medizinische Eingriffe zu machen sind wie Bartwuchs und Stimmbruch."

Bartwuchs und Stimmbruch sind keiner operativen Eingriffe, sonst müssten sich alle Jungs in der Pubertät operieren lassen.^^

Und von einem "weiteren" Eingriff kann auch nicht die Rede sein, da es ja keinen gibt, lediglich die Hormonersatztherapie.

Und zur news:
Medizinisch ist es sicher sinnvoller, die (weibliche) Pubertät nicht erst beginnen zu lassen, dann muss man später auch nicht all diese körperlichen, hormonellen und psychischen Veränderungen mühevoll rückgänging machen.

Moralisch/psychologisch ist das ne andere Sache, ich weiss auch nicht, ob ein Kind sowas wirklich schon beurteilen kann, zumal es seine Sexualität ja auch nocht gar nicht erlebt hat, weil sie noch nicht in der Pubertät ist.
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25.05.2008 18:20 Uhr von Raizm
 
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@Sunshine über mir Sunny,eine meiner Freundinnen ist Transgender...Zudem kamen erst vor 2 Wochen ein paar Reportage über Transgender,Homosexuelle oder "anders" Lebende...
Zudem gibts noch Wikipedia,Themenportale,Zeitschriften und andere TV-Formate,die so etwas behandeln (z.b. Stern TV mit dem Herrn Jauch)..Also sag mir nicht,dass es keinen Weg gibt,sich zu informieren...

Zudem ja,ich mag diese Personen wirklich,weil sie natürlicher sind/sich natürlicher geben und auch viel offener sind...

zu deinem Beispiel:
Ich weiß gar nicht mehr,wie genau dieser Fall ablief,aber es gab vor einiger Zeit einen Fall in Deutschland ( England?),wo ein Arzt die Eltern überzeugte ihr Kind frühzeitig umzuoperieren,nur um sich dann den Ruhm dafür einzuheimsen..Es war für ihn ein wissenschaftliches Experiment,wie die Sozialisation verläuft,wenn das Kind in einem falschen Körper steckt...
Das Ende vom Lied war eine gebrechlicher,depressiver Überrest einer menschlichen Persönlichkeit,die sich das Leben nahm...
Nebenbei stellt sich auch heraus,dass - und das gibt es heute noch - einfach falsche Diagnosen gestellt wurden...
An einen Fall einer Hermaphroditin kann ich mich noch erinnern,die einen Mikropenis aufwies und Hoden in ihren Schamlippen trug..Nun sag mir mal mal bitte,wer außer der betreffenden Person entscheiden darf,wie sich das Geschlecht entwickelt?!

Und dass die Eltern es bestimmen,ist ja gerade das verkehrte..Von daher lahmt dein Beispiel stark -.-
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25.05.2008 20:26 Uhr von nettesMädel
 
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@Raizm: Lies mal bitte die News genau durch - es geht hier in erster Linie um eine Hormonbehandlung, nicht um eine Operation!

Die Operation wird erst stattfinden wenn die Volljährigkeit erreicht ist. Eine Hormonbehandlung ist zwar massiv, aber nicht entgültig und bis zu einem gewissen Grad reversibel!

Dein Vergleich hinkt von daher auch ein wenig....
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25.05.2008 23:46 Uhr von xlibellexx
 
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Häääää??? grübel grübel ??? ich dachte , das Geschlechtsumwandlungen erst dann in diesem Alter nur dann befürwortet werden , wenn die Personen die Betroffen sind , zweigeschlechtlich sind ?? hmmm komische Sache , kann man aber schlecht beurteilen , da man ja nicht die Vorgeschichte kennt ??? sehr bedenklich sag ich da nur ? Rückgängig kann man da etwas machen ?????? nicht das die mit 29 kommt und sagt ich will wieder Frau sein ?
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31.05.2008 21:54 Uhr von ringella
 
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Geschlechtsumwandlung mit Zwölf: wenns die USA gewesenen wäre, dann alles klar aber Australien?
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01.06.2008 10:35 Uhr von Shakotai
 
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@raizm: Du hast sicher recht, wenn du auf die Probleme, die viele Transsexuelle und Hermaphroditen in erwachsenen Jahren haben, hinweist. Jedoch gibt es noch eine andere Seite der Medaille. In Europa wurden lange Zeit (ob heute noch, weiß ich nicht) viele Hermaphroditen bereits kurz nach Geburt oder Entdeckung der ‚Fehlentwicklung’ geschlechtlich umgewandelt. Oft nach der Vorgabe welche körperlichen Attribute stärker ausgeprägt waren. Folge: Eine überdurchschnittlich hohe Quote von Transsexuellen mit erheblichen Problemen im täglichen Leben.
Offenbar sind die äußerlichen Geschlechtsmerkmale lange nicht so maßgeblich wie es lange vermutet wurde. Darauf weist auch eine Entdeckung hin, die ein amerikanischer Forscher vor nicht allzu langer Zeit machte. Bei männlichen Transsexuellen, die sich der weiblichen Seite zugehörig fühlen, ist ein bestimmter Gehirnteil in Größe und Funktion nahezu identisch mit dem weiblichen Pendant. Dieses deutet darauf hin, dass es noch weitere Entwicklungen gibt, die die Zugehörigkeit männlich/weiblich beeinflussen. Leider lässt sich dieser Unterschied mit den derzeit möglichen Untersuchungsmethoden erst bei einem Verstorbenen feststellen.

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