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NPD will mit eigenem Kandidaten in die Bundespräsidentschaftswahlen starten

Die NPD wird bei den kommenden Bundespräsidenten-Wahlen einen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken. Man rechne sich laut Stephan Meise keine Chancen aus, müsse jedoch die Chance nutzen, den eigenen Standpunkt darzulegen. Im Zuge dessen will die NPD auch mit der DVU in Kontakt treten.

Einen Kandidaten wird die Partei allerdings frühestens im Juni bekannt geben. Die beiden rechtsextremen Parteien werden insgesamt vier Mitglieder in der Bundesversammlung haben. Darüber hinaus wurde bekannt, dass Udo Voigt Parteichef bleibt.

Beim Bundesparteitag der NPD in Bamberg ist es derweil zu Protesten gekommen. Insgesamt demonstrierten 2000 Menschen gegen die NPD. 1200 Menschen feierten ein "Fest der Demokratie". 450 Autonome waren auch in der Stadt. Insgesamt gab es 20 Festnahmen.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: NPD, Kandidat, Bundespräsident
Quelle: www.focus.de

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.05.2008 11:13 Uhr von bounc3
 
+35 | -36
 
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Auch wenn man net unbedingt viel von der Einstellung der NPD halten sollte, die versuchen wenigstens sich gegen die "Großen" aufzulehnen und lassen sich net einfach so beseitigen ...
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25.05.2008 11:21 Uhr von bounc3
 
+24 | -19
 
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Ich hab genau das ausgeschlossen. Weder sympathisier ich mit der NPD, noch schenk ich ihnen Respekt ...
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25.05.2008 12:00 Uhr von Gloi
 
+15 | -13
 
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bounc3: Das einzige Ziel der NPD, mit der Aufstellung eines eigenen Kandidaten, ist es die Chance wahrzunehmen vor der Bundesversammlung ihren braunem Müll auszuschütten.
Es besteht aber die Gefahr das die NPD durch solche Aktionen von immer mehr Menschen wie eine demokratische Partei wahrgenommen wird. Wichtig ist es sich inhaltlich mit der NPD auseinander zusetzen um sie nicht noch in eine Märtyrerrolle zu bringen.
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25.05.2008 12:02 Uhr von lsdangel
 
+13 | -15
 
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Die haben dafür noch Geld übrig? Wohl wieder Spendenquittungen gefälscht?
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25.05.2008 12:07 Uhr von Keulerkiller
 
+15 | -1
 
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@servec: tja... wenn das mit dem "beseitigen" nur nicht so schwer wäre!

daran schuld sind eigentlich nur 2 dinge.

1. das grundgesetz

2. die hohen parteien selbst

durch die unterwanderung der v-männer, angeordnet durch parteimitglieder von cdu,spd u.s.w. werden staatliche organedazu verwendet um gegnerische parteien zu belauschen und es werden auch verbrechen angestiftet von jenen männern.

damit nicht herauskommt welche verbrechen auf welchen v-mann lastet, das staatliche behörden dazu missbraucht werden andere pateien zu bespitzeln und unsere regierung es nicht an die große glocke hängen will, das sie demokratisch nicht so ganz auf der höhe ist, wird die npd nicht so schnell verboten werden können.

wie ein "watergate 2.0"

die regierung ist selbst schuld an der misere... duch ihre kriminellen machenschaften!
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25.05.2008 12:22 Uhr von wellblechbrecher
 
+8 | -5
 
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Hi Lyfia: Prinzipiell ist es an dieser Stelle egal, wen man mag oder wen man nicht ausstehen kann und am liebsten abschieben möchte, oder auch nicht

Was zählt, ist die Tatsache, dass es für keinen vernünftigen Menschen einen Grund gibt, die NPD oder ähnliches zu wählen. Shit comes Brown, und da kannst du den Wahlzettel lieber gleich die Toilette runterspülen.

Übrigens, hast du schon mal die Usernamen verglichen, oder warum kannst du mit so großer Gewissheit sagen, dass vermutlich ausländerfeindliche User hier auf einmal NPD-feindliche Kommentare abgeben?

Grüße vom Wellblech ;-)
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25.05.2008 12:23 Uhr von makabere_makkaroni
 
+7 | -7
 
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Die NPD: leidet unter akutem Größenwahn.Wenn die wirklich einen Kanditen aufstellen, dann weiß man eigentlich schon im vorher genau, wie viele Stimmen der erhalten wird; namlich 4 Stimmen von der NPD. Eigentlich stehen die immer auf verlorenen Posten, egal welchen Vorschlag die wo auch immer vorbringen die erhalten die handvoll Stimmen und der Rest stimmt gesammelt dagegen.

Dass ist fast nicht nötig die zu verbieten, die machen sich selbst schon genug zum Affen.
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25.05.2008 12:58 Uhr von Dusta
 
+5 | -6
 
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@bounc3: "Auch wenn man net unbedingt viel von der Einstellung der NPD halten sollte, die versuchen wenigstens sich gegen die "Großen" aufzulehnen und lassen sich net einfach so beseitigen"

Die NPD und DVU Bonzen spielen sich als Retter der Arbeiterklasse auf, genial.

Stell dir doch nur mal vor, was ein NPD Bundespräsident aussenpolitisch anrichten würde, das wäre nicht schön.

Aber den eventuellen NPD-Kandidaten wählt ja eh kein denkender Mensch.
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25.05.2008 13:08 Uhr von Montrey
 
+3 | -3
 
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Naja wenigstens: sind sie so "schlau" und rechnen sich gleich keine Chancen ein^^
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25.05.2008 13:51 Uhr von stephanB1978
 
+13 | -2
 
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@makkaroni: >>>stehen die immer auf verlorenen Posten, egal welchen Vorschlag die wo auch immer vorbringen die erhalten die handvoll Stimmen und der Rest stimmt gesammelt dagegen.

Dass ist fast nicht nötig die zu verbieten, die machen sich selbst schon genug zum Affen.<<<

zum affen machen sich hier die sogenannten demokratischen kraefte, welche es der npd damit sehr leicht machen. statt inhaltlicher auseinandersetzung werden sie in die martyrerrolle gedraengt. uebrigens hat so die pds anfang der 90er ihre stimmen recht gut bekommen. den richtigen schub gab es durch die damalige "rote socken"-kampagne der cdu.

die npd ist nur ein symptom, keine ursache fuer das was falsch laeuft im land. die npd ist nicht verantwortlich fuer:
-eine gescheiterte integrationspolitik
-massenarbeitslosigkeit
-sinkende realloehne
-verteufelung von patriotismus
-steigende zunahme der kluft zwischen spitzengehaeltern und normalen arbeitseinkommen
-verlust des vertrauens in politiker und manager

die menschen waehlen die npd nicht, weil sie von ihr ueberzeugt sind. sondern weil andere parteien sie nicht ueberzeugen koennen.
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25.05.2008 14:05 Uhr von psychokind123
 
+5 | -10
 
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Wäre lustig: wenn sich der Kandidat vorher in Hitler umbenennt.
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25.05.2008 14:16 Uhr von Madmandan
 
+6 | -9
 
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wäre nicht lustig, sondern ehrlich.
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25.05.2008 14:22 Uhr von Futank
 
+12 | -0
 
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Demokratie: Als Luxemburger kann ich ja mal versuchen die Sache neutral zu analysieren,da Ich ja kein Stimmrecht in der BRD habe :

Also verbieten sollte man die NPD nicht!
Warum?
Wenn man sich Demokratie nennt soll man auch dazu stehen!
Und dazu gehört auch die Meinungen anderer Menschen zu respektieren, auch wenn man diese gar nicht teilt!

Aufrufe zur Volksverhetzung und andere Straftaten sollten natürlich auch weiterhin verfolgt werden, egal von welcher Partei sie kommen!

Ich denke eher,dass die NPD nur die "wenigen" Stimmen von Wählern erhält die nicht wirklich mit der NPD sympathisieren sondern einfach keinen anderen Ausweg mehr sehen? :( Aus Frust halt...

Würden die grossen Parteien wie Union , SPD u.s.w mehr Erfolg haben gäbe es keinen Grund mehr die NPD zu wählen.

Zur News : Sie sagen ja selber,dass die Chancen gegen 0 gehen.
Klingt für mich eher als würden die nur gerne mal wieder zeigen,dass sie noch existieren
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25.05.2008 14:28 Uhr von ElChefo
 
+4 | -1
 
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@servec: Fetten Respekt für dein Demokratieverständnis. Das erklärt gleichzeitig so vieles.

"Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."

Danke an Voltaire für die weisen Worte.
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25.05.2008 14:28 Uhr von LoneZealot
 
+3 | -7
 
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Frage: "Man rechne sich laut Stephan Meise keine Chancen aus, müsse jedoch die Chance nutzen, den eigenen Standpunkt darzulegen. "

Der Standpunkt KEINER anderen Partei in Deutschland ist bekannter als der der NPD, und das seit Jahrzehnten.

wer die NPD wählt, wählt sie eben genau wegen Ansichten die sie vertreten. Diese Wähler der NPD wählen die Partei wegen der Überzeugung und nicht aus irgendeinem Protest.

@ lyfia
"auf der einen seite ausländer kritisieren und hassen und jeden straftäter abschieben am besten UND andererseits etwas gegen die npd haben - das passt doch überhaupt gar nicht zusammen!!!"

Das stimmt schon, aber hier posten jetzt nicht die gleichen Leute die sonst bei "Ausländerkriminalitäts-News" ihre Meinung schreiben.

Andere Frage,. Dürfen in die NPD ALLE Deutschen eintreten? Was wäre wenn auf einem 100.000 türkischstämmige Deutsche eintreten würden? Allen kann die NPD nicht die Mitgleidschaft verweigern, das wäre Rassismus einer ein Deutschen Partei, oder irre ich mich?
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25.05.2008 14:32 Uhr von Shinjo
 
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NPD - Nein, danke! Soetwas sollte man meiner Meinung nach in keinem Fall unterstützen. Ich denke auch nicht, dass sie auch nur den geringsten Funken einer Chance haben werden.
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25.05.2008 14:36 Uhr von ElChefo
 
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@LoneZealot: Also... wenn ich einen Club gründe, bestimme ich auch, wer drin ist und wer nicht. Und wenn da halt Leute sich anmelden wollen, die nicht erwünscht sind, naja, rechne es dir selber aus. Es hat ja nichts mit Rassismus zu tun, wenn ich nicht gleich jedem ein Parteibuch gebe. Es ist in soweit richtig, der Parteibeitritt steht jedem frei. Allerdings steht es der Partei auch frei, dich abzulehnen.
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25.05.2008 14:41 Uhr von LoneZealot
 
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@ ElChefo: "Es hat ja nichts mit Rassismus zu tun, wenn ich nicht gleich jedem ein Parteibuch gebe. Es ist in soweit richtig, der Parteibeitritt steht jedem frei. Allerdings steht es der Partei auch frei, dich abzulehnen."

Sicher, nur würde das eben ein klares und unmissverständliches Bild der NPD zeigen. Deutscher ist eben nicht gleich Deutscher.
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25.05.2008 14:56 Uhr von ranma
 
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@Vorredner: Von wegen wir sind alles Ausländerhasser.
Wir hassen Ausländer, die sich nicht integrieren wollen und scheiße bauen, was leider ein sehr großer Teil tut.
Das sind also ganz grundverschiedene Dinge und es kotzt mich an, wenn man als Deutscher gleich wieder als Nazi bezeichnet wird, wenn man etwas gegen Ausländer sagt!
Ich hasse die NPD und möchte, dass wir weniger Ausländer haben, das ist auch eine Meinung. Es gibt nicht immer nur Negativ und Positiv, sondern auch was zwischendrin...
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25.05.2008 14:56 Uhr von ElChefo
 
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@LoneZealot: Prinzipiell schon. Andererseits würde wohl kaum ein Grüner in die CSU aufgenommen werden, wenn er sich nicht klar von seinem "grünen" Standpunkt distanziert, ähnlich, wie kaum ein NeoKon in die Linke aufgenommen werden würde.
Als Seitenhieb... kaum ein Palästinenser würde wohl in Israel Beitenu aufgenommen, oder? (nicht bös gemeint, nur halt ein Beispiel aus deinem Lande ;-))
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25.05.2008 15:00 Uhr von ElChefo
 
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@ranma: Ich wäre mit der freizügigen Verteilung von Hass etwas vorsichtiger. Nenne es lieber "Abneigung". Das macht es einfacher, dazuzulernen und nicht aus Prinzip abzulehnen ;-)
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25.05.2008 15:33 Uhr von Gloi
 
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@ Futank: Das sehe ich anders. Eine Demokratie muss auch wehrhaft sein. Wenn ich Feinden der Demokratie jeden Raum gebe, hat sich eine Demokratie möglicherweise schnell erledigt. Beispiele aus der Geschichte kennen wir.
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25.05.2008 15:34 Uhr von Dusta
 
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Protestwählen? In den letzten Jahren ist ist Anzahl der Stimmen für die NPD in unserem wahlkreis Konstant zwischen 275 und 285 geblieben.

Protestwählen würde andere Werte erzeugen oder?
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25.05.2008 15:52 Uhr von ElChefo
 
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@Gloi: Wenn eine Demokratie allerdings vor undemokratischen Tendenzen schützen würde, so, wie es notwendig wäre, wäre es keine Demokratie mehr. Eine Katze, die sich in den Schwanz beisst.
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25.05.2008 15:56 Uhr von LoneZealot
 
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@ Dusta: Aus Protest geht man höchstens nicht zur Wahl oder wählt z:B. "Die Grauen" aber sicher nicht die NPD.

Mich würde interessieren was ein "Protestwähler" der die NPD gewählt hat als Grund hat gerade diese Partei zu wählen.

Ich frage mich ohnehin was an der NPD eigentlich politisch sein soll.

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