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Das Ende der Software-Piraterie durch einen Verschlüsselungs-Chip

Nolan Bushnell, Gründer von Atari, hat auf einer Konferenz der Sicherheitsfirma Wedbush Morgan verkündet, dass ein neuer Chip das Problem der Software-Piraterie beenden soll.

Er trägt den Namen TPM und fungiert als getarnter Verschlüsselungs-Chip. Dieser soll auf den kommenden Motherboards implementiert werden. Bushnell sagte weiter, dass so verifizierbare Codes eingebaut werden können.

Diese Codes sind weder online via Internet zu knacken noch durch die Weitergabe von Passwörtern zu umgehen. Somit sei dann gewährleistet, dass durch die Piraterie gefährdete Märkte wachsen können, so Nolan weiter.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Ende, Software, Pirat, Chip, Piraterie, Verschlüsselung
Quelle: www.pcgames.de

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65 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.05.2008 09:57 Uhr von Undi
 
+129 | -4
 
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Na Träumt mal: schön weiter... So sachen haben schon andere von sich gegeben...
Wo eine Verschlüsslung stattfindet gibs auch einen Code und das ist auch nur eine Frage der Zeit bis der wieder geknackt wird....
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25.05.2008 09:58 Uhr von Waffelhaendler
 
+80 | -4
 
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lol: Da hat aber wer Illusionen....
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25.05.2008 10:12 Uhr von Raptor667
 
+51 | -5
 
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joa und irgendwann gibts dann einen modchip wo alle codes drauf sind und der sich die aktuellen immer aus dem net holt...alten chip runter vom board neuen drauf...läuft dann ähnlich wie bei der ps2 oder xbox :-D
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25.05.2008 10:12 Uhr von usambara
 
+123 | -4
 
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bin gespannt welcher Hardware-Hersteller pleite gehen möchte...
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25.05.2008 10:13 Uhr von SenkiRenegade
 
+25 | -133
 
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25.05.2008 10:17 Uhr von Sje1986
 
+42 | -6
 
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Die Spinnen doch Falls sowas kommt rüste ich meinem Rechner nicht mehr auf und fertig, wird ja immer dreister dieser Kopierschutzmist -.-
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25.05.2008 10:22 Uhr von bounc3
 
+8 | -2
 
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Das Programm prüft dann den eingegeben Registrations-Key, ob er zu dem Code auf dem Mainboard passt ?
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25.05.2008 10:26 Uhr von Sunnyboy1965
 
+47 | -3
 
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@vorschreiber träum weiter!

Wenn ich für jeden illegalen Premiere Seher einen Euro bekäme hätte ich keine finanziellen Sorgen mehr :-)
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25.05.2008 10:31 Uhr von Sunnyboy1965
 
+1 | -1
 
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@anhang: der link zum thema - und dort wird nicht "heisse luft" diskutiert
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25.05.2008 10:32 Uhr von Sunnyboy1965
 
+4 | -1
 
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@man sollte den link dann auch einfügen *ggg*: http://www.boerse-online.de/...
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25.05.2008 10:37 Uhr von Mario1985
 
+12 | -0
 
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@Der Klaus: Ich will ja nichts sagen.... es gibt mit sicherheit einige Tausend Bundesbürger(manche Zahlen gehen von bis zu einer Mio aus) die Premiere schwarz sehen. Das einzige was man braucht ist einen digitalen Receiver und jemanden der dir Software auf diesen Receiver packt und dann noch ab und zu den neuen Code nachschauen und schon hat man es, wobei die neuen Ihre Codes schon automatisch holen.....LOL

WO verschlüsselt wird, sind auch hacker die das innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums wieder knacken
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25.05.2008 10:45 Uhr von kozzah.
 
+21 | -2
 
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Die Idee ist alt "Trusted Computing" wird von den großen der Branche schon lange heraufbeschworen. Das bedeutet letztlich dass alles, was irgendwo im Rechner an Daten fließt (Vom RAM an die CPU, von der CPU an den Chipsatz, vom Chipsatz an die Grafikkarte, von der Grafikkarte an den Monitor etc.) überwacht wird und in Echtzeit auf gültige Lizenzen überprüft wird.

Problem an der Sache ist, dass damit nur die Software auf einem Rechner läuft, die von eben diesen großen der Branche, die die "Spielregeln" festlegen, verifiziert ist.

Selbstgeschribene Software oder auch Software aus Firmen die sich schlicht und einfach keine Verifizierung leisten können (vgl. Zertifikate von Webseiten), sind außen vor.

Von Linux und quelloffener Software müssten wir uns mit solchen Chips verabschieden. Für mich wäre das absolut untragbar, mir kommt solche Hardware nicht ins Haus.

Ich will hoffen, dass die Hardwarehersteller da niemals mitmachen.
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25.05.2008 10:49 Uhr von White-Tiger
 
+7 | -5
 
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ich glaub ich wird mir son board kaufen nur um den unknackbaren schutz zu knacken :D!

lieber mehr geld für gute games als für fake schutz :)!!
dann kaufen die leute auch wieder mehr spiele ;)!
der kopierschutz ist mit das teuerste an nem game und wer zahlt 60€ für ne alpha?
also ich nich da ich sowieso keine zeit zum zoggn hab und ansich auch keine lust (es sei den nen game von blizzard kommt raus die sind wenigstens immer super!)

lg
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25.05.2008 11:02 Uhr von ranma
 
+13 | -1
 
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pfff: Behalt ich halt mein altes Motherboard xP
Eins mit so nem Chip drinne kauf ich mir nicht.
Das hat doch auch alles nur wieder mit Überwachung zu tun, die denken wohl ich bin blöde! Kaufe doch nichts, was in den Funktionen eingeschränkt ist, was soll das denn..
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25.05.2008 11:07 Uhr von DirtySanchez
 
+9 | -1
 
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bla: "Premiere fängt im übrigen damit an. Diese Verschlüsselung wurde noch nicht geknackt....und die gibt es schon seit ca 3-4 Jahren"
oO komischer weise kenne ich einen freund dessen mutter jemanden kennt, der seit jahren premiere und alle anderen terrestrischen pay-tv-sender für lau schaut. in 3 wochen bringt premiere einen neuen code raus, spätestens zum beginn der bundesliga ist der wieder geknackt.
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25.05.2008 11:45 Uhr von ThomasHambrecht
 
+8 | -1
 
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Wenn ich den Artikel richtig interpretiere wird nur von ganz bestimmter Software eine Verifizierung über diesen Chip angefordert.
Ich interpretiere dies jedoch so, dass Software, die keine Überprüfung anfordert, kleine Programme, Freeware usw. auch anstandslos läuft.
Damit läge es am Hersteller ob er die Verifizierung zukünftig möchte oder nicht - z.B. bei besonders teuren Programmen.

Das kommt z.B. nicht für Programme in Frage, die eine Firma 20mal kauft, aber an jedem beliebigen Arbeitsplatz nutzen will - da brauchts dann wieder einen Lizenzzähler oder andere Machanismen.

Es gab früher schon (Grafik-)Programme deren Lizenz an die Hardware gebunden war (UNIX). Das war ein unheimliches Chaos, wenn die Workstation kaputt ging und man eine neue Lizenz gebraucht hat.
So etwas will nie wieder jemand ...!
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25.05.2008 12:13 Uhr von DStroya
 
+3 | -1
 
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noch ein wichtigtuer wie viele verschlüsselungen wurden schon für die verschiedensten bereiche entwickelt? hat auch nur einer davon dauerhaft bestand gehabt bzw. die piraterie wirklich unter kontrolle gebracht? nicht im ansatz! und so wird es bleiben... wie meine vielen vorredner es schon sagten. wo eine verschlüsselungen stattfindet, gibt es auch einen code und der ist zu knacken... natürlich können das normale privatanwender nicht knacken, aber sie können den geknackten code übernehmen. nicht jeder premiere-schwarzseher ist ein pc und hightec profi, es genügt ja wenn man jemand kennt, der jemand kennt, der.... usw...
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25.05.2008 12:26 Uhr von kozzah.
 
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@future-life: Schau mal bitte in die Bedienungsanleitung oder Doku deines Rechners und sieh nach ob du wirklich das meinst wovon in der Nachricht die Rede ist.

Ich denke du verwechselst etwas. Ein Kryptochip ist eine feine Sache hat aber mit dem worum es hier geht (sogenanntes "Trusted Computing") nicht das Geringste zu tun.
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25.05.2008 12:27 Uhr von Gloi
 
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Bin ich in einer Zeitschleife gefangen? Worum geht es in der News?
TPM ist seit Jahren nichts neues, auch die Anwendungsmöglichkeit die in der News beschrieben wird ist uralt.

http://de.wikipedia.org/...
https://www.trustedcomputinggroup.org/...
http://www.heise.de/...
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25.05.2008 12:42 Uhr von Uli.H
 
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Na und? Solange das mit meiner Linuxinstallation keine Probleme macht, sollten die Chips einbauen soviel sie wollen.
Glaube nicht, dass meine zum aller grössten Teil unter GPL stehende Softwareausrüstung in irgend einer Weise stört.

Dass mit dieser ganzen inzwischen total kommerzialisierten Warez-Shice endlich Schluss wäre, kann man sich auch als alter Hacker doch nur wünschen. Auch wenn ich noch nicht wirklich wage darauf zu hoffen kann man sich schonmal vorstellen was das für Auswirkungen hätte, wenn wirklich KEINER mehr irgendwelche Löhn-Soft kopieren könnte!
Ganze Horden würden zu freier Software wechseln. Ganze Horden die nur mit Office arbeiten weil es halt umsonst zu haben ist. Man stelle sich mal vor, die müssten alle wirklich den vollen Preis bezahlen. Openoffice hätte Zulauf wie noch nie.
Windows hat sich nur durchgesetzt, weil es auf jeder verdammten Festplatte vorinstalliert war. Wieviele Leute die ausser nem Internetbrowser und der Textverarbeitung nie ein anderes Programm starten wären mit freier Software eigentlich viel besser bedient?!
"Der Chip" könnte den Markt ganz schön aufmischen. Meines Erachtens hauptsächlich zum Positiven.
Wenn er denn funktioniert - was ich stark bezweifle.
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25.05.2008 12:47 Uhr von kozzah.
 
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@future-life: OK, dann scheint so ein TPM-Chip wohl tatsächlich auch nützliche Funktionen anzubieten.

Nur solltest du innigst hoffen, dass die Softwarehersteller nicht irgendwann auf die Idee kommen, das Teil mit all seinen Funktionen zu nutzen...denn dann könnte es für dich so manches Ärgernis geben.

Trusted Computing heißt in erster Linie das der Nutzer selbst die Rechte an der eigenen Hard- und Software verliert.

Natürlich muss so etwas erst mit nützlichen Gimmicks schmackhaft gemacht werden, wie es derzeit noch der Fall zu sein scheint.
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25.05.2008 12:52 Uhr von omar
 
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@futurelife06: Bei dem TPM-Chip handelt es sich im Prinzip um einen eindeutige Identifizierungsmechanismus der es möglich macht, daß eine Verschlüsselung möglich wird, die nur auf einem bestimmten System zu entschlüsseln ist.
Wenn ein Softwareanbieter einen Lizenzkey abhängig von diesem Chip macht, würde das Programm theoretisch nur auf diesem PC/Notebook laufen (eine vorherige Registrierung anhand eines auf diesem System erstellten Schlüssels vorrausgesetzt). Insofern wäre es sehr wohl möglich, daß das diese Software nicht auf ein anderes System portiert werden kann.
Aber das macht die Software nicht zwangsläufig unkopierbar...
Ich sehe es eher als wahrscheinlich, daß z.B. ein Crack entwickelt wird, der das Programm so abändert, daß die Routinen, welche die Verschlüsselung ansprechen würden, einfach umgangen werden. Daher wäre es irrelevant, ob der (bestimmte/geschützte) Chip auf dem Board wäre oder nicht.
Zudem finde ich Virtualisierung als sehr interressant. Unter anderem gibt es einen Trend zur Anwendungsvirtualisierung. Da liegt es im Rahmen des Möglichen, daß man auch den Chip irgendwann virtuell abbilden kann. Ich bau mir dann praktisch virtuell den Ursprungs-PC nach...

Denkt mal darüber nach.
Lohnt sich dann noch die Investition in den Kopierschutz?

Interessanter ist es viellmehr, daß man registrierten Original-Besitzern Mehrwerte wie Updates und neue Erweiterungen anbietet. Daher schafft man einen Anreiz die Software zu kaufen...
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25.05.2008 13:02 Uhr von stephanB1978
 
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so schlaeht man die schwarzkopie: -vernuenftige preise
-ansprechende aufmachung
-eine ordentliche anleitung
-funktionsfaehige und interessante software

und einigen mehr ;-) nur garantiert nicht mit irgendwelchen schutzmechanismen. wenn ich mir ansehe wie manche software/dvd angeboten wird, frag ich mich wen wollen sie abschrecken? teilweise gibt es den datentraeger anstatt in einer vernuenftigen huelle, in diesen papierhuellen. gedruckte anleitung oder zumindest kurzanleitung fehl am platz. bei dvd´s das aehnliche prinzip. lieblos aufgemacht als waere der inhalt muell, entsprechend sind die leute bereit auch dafuer geldauszugeben ;-) selbst bei einem 15euro spiel sollte zumindest eine kurzanleitung und eine vernuenftige huelle mit bei sein ;-)

gutes beispiel ist die onkelz-dvd vom lausitzring - preis waren 100euro. was gab es dazu? fotobuch mit bildern vom konzert, alles ordentlich verpackt und gute aufmachung. ok und ich bin onkelzfan, also habe ich das geld gerne bezahlt. die firmen vergessen eines, sie wollen das wir ihre produkte kaufen. also muessen sie uns diese auch mal schmackhaft machen.

die firmen sollten einfach mal die kunden fragen, warum sie teilweise lieber schwarzsoftware nutzen, als geld auszugeben. die antwort koennte interessant ausfallen. uebrigens wird oft von nutzern software auch erst vor kauf, durch schwarzkopien getesten ob sie uneingeschraenkt auf dem rechner laeuft, denn software/medien sind vom umtausch ausgeschlossen.
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25.05.2008 13:06 Uhr von @-Satan.de
 
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es wird keinen 100%igen kopierschutz geben können: lief das ganze nicht schonmal unter dem namen TCPM oder TPM an? mein alter thinkpad hatte so nen "sicherheits-chip" drin, mit dem der rechner eindeutig an die software gefesselt werden können sollte. allerdings war ibm damals so freundlich, bei meim T30 den chip so einzubauen, dass man ihn übers bios deaktivieren kann.
das einzig neue ist die verschlüsselung.
aber wozu soll man das ganze verschluesseln, wenns eh nur geht, wenn quasi die serial vom rechner übereinstimmt mit der vom programm freigegebenen?
meiner meinung nach nur wieder geldmacherei der industrie. denn einerseits kann man keinen wirklichen kopierschutz für software entwickeln, andererseits würde man damit jedes programm neu erwerben müssen, wen man sich einen neuen computer zulegt.
außerdem wird es nicht lange dauern, bis aus reihen der cracker-communities emulatoren für den chip rauskomen, damit diese programme auch auf älteren rechnern laufen.
und diese könnten dann leicht modifiziert jedem programm vorgaukeln, man hätte die entsprechende berechtigung für das entsprechende programm. für photoshop hat der rechner dann beispielsweise die serial 123 und für audition 132.
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25.05.2008 13:08 Uhr von kidneybohne
 
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haha: was fürn quatsch, wo ein weg geschaffen wurde, kann er auch an der seite begangen werden. =)

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