24.05.08 18:12 Uhr
 5.149
 

Rufmord via Internet

Das Internet galt mit seinen vielen Blogs und Homepages immer als nette Informationsquelle und Diskussionsebene. Man konnte anonym bleiben oder sich zeigen. Niemand dachte wirklich daran, wie sehr der Ruf eines Menschen durch das Internet geschädigt werden kann.

Für Pietro T., einem Bänker, haben sich diese Zeiten geändert. Ihm wurde von einem Forumsmitglied sexuelle Belästigung und Diebstahl vorgeworfen. Seither findet er keinen Job mehr.

Das Internet wird immer mehr von Lügen und Betrügen durchsetzt. Gefährlich ist dies vor allem, weil 26% der Arbeitgeber nach ihren Bewerbern im Internet suchen. So kann der Ruf eines Menschen allein durch Teilnahme in Foren geschädigt werden, wenn ihm falsche Vorwürfe gemacht werden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Lolle91
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet
Quelle: www.focus.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wahrscheinlich neue LTE-Fritz!Box (6890) zur IFA
Vprbesteller erhalten die neue Xbox in der "Project Scorpio Edition"
Autonome Rollstühle sollen Pflegepersonal ersetzen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
24.05.2008 18:23 Uhr von ralfrudiralf
 
+14 | -2
 
ANZEIGEN
Lächerlich: ich finde es extrem naiv und begrenzt von den arbeitgebern sich auf so etwas zu verlassen und ein vermeintliches über den bewerber auf solche stumpfsinnigen behauptungen zu stützen. hier ist einfach die neugier der arbeitgeber gefragt, die sie dazu veranlasst die bewerber danach zu fragen und sich nicht einfach nur mit den falschen fakten abzufinden
Kommentar ansehen
24.05.2008 18:26 Uhr von Plage33
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
also ich finde es zwar okay wenn nen Arbeitgeber sich im Inet informiert aber er sollte gefundene Sachen vll. nicht zu ernst nehmen je nachdem was er gefunden hat und wo ... zum anderen isses auch eine Schuld des Arbeitnehmers wie ich finde ... man sollte schon wissen, wo man sich anmeldet bzw. wieviel von seinen Daten man Preis gibt ....
Kommentar ansehen
24.05.2008 18:49 Uhr von theDX
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
die Frage ist: wieso geben die Leute in den Foren ihre Daten bekannt, wenn die anderen User sie benutzen um ihnen zu schaden. Das ist als ob ich meine Bankkarte auf die Straße lege, mir die Augen zubinde und erwarte das niemand sie nimmt. Im Internet bleiben die wütenden Leute, die andere beleidigen, auch anonym.

Oder es sind die Chefs selber ;D
Kommentar ansehen
24.05.2008 19:31 Uhr von Raptor667
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
jeder soll mal seinen vor und nachnamen bei Google eingeben. Man ist echt erstaunt wieviel da gefunden wird...so macht man es den "mobbern" natürlich einfach....
Kommentar ansehen
24.05.2008 20:28 Uhr von Mav_erick
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
neue deutsche Rechtschreibung? ansonsten ist mir unklar was ein Bänker ist
Kommentar ansehen
24.05.2008 21:05 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Versteh ich nicht so ganz: Nicht jeder Arbeitgeber schaut in die Blogs im Internet.

Würde ich in der Rolle des Bankers sein, dieser "moonraker" hätte bei Auffinden zu zahlen, daß er seines Lebens nicht mehr froh wird. Strafverfahren, Gerichtsverfahren, usw. bis hin zu entgangenen Gehältern, die aufgrund dieser Verleumdung ausgeblieben sind.

Der Täter wird zu 99% aus dem direkten Arbeitsumfeld kommen.
Kommentar ansehen
24.05.2008 21:44 Uhr von kleiner erdbär
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Raptor667: "vor und nachnamen bei Google eingeben. Man ist echt erstaunt wieviel da gefunden wird"
...?!? ... nix.... !

ich bin echt viel im netz unterwegs, aber ich find da absolut nix über mich... man darf halt net so doof sein & überall seinen (richtigen *g*) namen hinterlassen... ;o)


aber natürlich kann man nie verhindern, dass jemand, der einen persönlich kennt, übers internet mobbing betreibt...
sowas is echt übel, _falls_ man den mobber erwischt sollte er echt hart bestraft werden, denn solche verleumdungen machen sich im netz schnell selbständig und sind dann nicht mehr rückgängig zu machen....
Kommentar ansehen
24.05.2008 21:59 Uhr von Raptor667
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ kleiner erdbär: nun eigentlich bin ich auch net so doof und schreib überall meinen nachnamen rein...ich hab mich vor Ewigkeiten mal bei Stay Friends angemeldet weil ich in Karlsruhe wohne und meine alte Schule am niederreihn ist...war halt neugierig was die alten Klassenkameraden so treiben....aber das die mich gleich bei Google reinsetzen hätte ich nicht gedacht :o(
Kommentar ansehen
24.05.2008 22:10 Uhr von kleiner erdbär
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Raptor667: hmm, stimmt ... stay friends ohne richtigen namen is natürlich doof... *g*
aber das is ja jetz auch nich sooo schlimm, wenn man dich da bei google findet, oder?!

studivz oder facebook unter real-name könnte da job-technisch schon peinlicher sein... bei mir jedenfalls *fg*
Kommentar ansehen
24.05.2008 22:20 Uhr von Raptor667
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
hehe kleines lästermäuchen oder so? *fg*
ne mich hat es nur überrascht das die mich gleich bei google auf 2 stelle gesetzt haben...ich mein gefragt haben die mich nicht oder so...eigal... :-)
Kommentar ansehen
24.05.2008 23:57 Uhr von Hebalo10
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Raptor667, unter meinem Vor-und Zunamen sind 90 Einträge vorhanden, keiner jedoch hat mit mir zu tun.

Allerdings ist es für jedermann leicht, Daten eines unbequemen Menschen im Netz zu veröffentlichen, auf diese Weise werden Fakten oder Lügen verbreitet und jedermann zugänglich gemacht, gefeit davor ist keiner.
Kommentar ansehen
25.05.2008 09:06 Uhr von Ixxion
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
kleiner tip: legt doch mal bei Amazon einen Wunschzettel an, ich habe selbiges gemacht um eine kleine Liste zu haben, welche Bücher ich mir noch besorgen will.
Ich suche bei Google nach meinem Namen und was kommt an erster Stelle dieser Wunschzettel, ne Info, das der öffentlich gemacht wird, wär ja auch nich schlecht!
Kommentar ansehen
25.05.2008 11:23 Uhr von mcSteph
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich finds ja lustig dass hier schon wieder herum gepoltert wird, dass die Betroffenen ja selbst schuld daran wären. Das ist absoluter Blödsinn!
Es wäre theoretisch sogar möglich, dass der Betroffene nicht ein einziges mal im Netz war, trotzdem aber über ihn schlecht geschrieben wird im Netz. Dieses selbst-schuld-Gefasel zeugt von einer grenzenlosen Arroganz, Unwissenheit und Überheblichkeit!

Man kann jedoch davon aus gehen, dass der Gemobbte sich im Netz bewegt. Das heißt aber noch lange nicht, dass er "überall" seinen Klarnamen angibt. Es ist natürlich leicht, sich auf einer Plattform wie dieser hier "theDX" zu nennen. Viele Foren verlangen jedoch die Angabe des Klarnamens zumindest bei der Registrierung und so ist einem - wenn auch eingeschränkten - Kreis der Klarname schonmal zugänglich. Dazu kommt dann noch eine Homepage und schwupps - kann jeder bei Denic nachvollziehen, wer der Besitzer der HP ist und spätestens jetzt stehen dem Mobbbing Tür und Tor offen.

Fazit: Ein Haar findet sich in jeder Suppe - und wenn einem Jemand übles will, findet der im Netz immer einen Ansatzpunkt dafür. Schlimm nur, dass Arbeitgeber sich so daran hochziehen.

Refresh |<-- <-   1-13/13   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Australien: Acht Jahre Haft für 87-jährigen Geistlichen wegen Kindesmissbrauch
Anzahl der Schmetterlinge in Deutschland sinkt
Donald Trump kippt Verbot von Plastifkflaschen in US-Nationalparks


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?