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Österreich: Studien über Handystrahlungen wurden gefälscht

Laut dem "Spiegel" gibt es zwei Studien, die von der Medizinischen Universität Wien 2005 und 2008 veröffentlicht wurden, deren Inhalt gefälscht ist. In beiden Studien geht es darum wie gefährlich Strahlungen, die von Handys ausgehen, sind.

Bei den Studien soll herausgekommen sein, dass die Strahlung das Erbgut beim Menschen schädigt. Eine Labortechnikerin hat die Ergebnisse erfunden und dabei wurde sie auch noch ertappt. Die Universität untersucht jetzt, warum die Professoren die Fälschung nicht erkannten.

Die Universität spricht davon, dass es "gravierende Verdachtsmomente" gegen die Labormitarbeiterin gibt. Die Daten sollen wahrscheinlich nicht gemessen worden sein, sondern "fabriziert". Die Mitarbeiterin meinte, sie habe vorgefasste Resultate erstellt. Die Frau hat bereits gekündigt.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Österreich, Handy
Quelle: de.news.yahoo.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.05.2008 18:04 Uhr von uhrknall
 
+4 | -0
 
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Eine Labortechnikerin alleine? Solche weitreichende Studien sollten von mindestens zwei Stellen oder Teams unabhängig durchgeführt, dann verglichen werden.
Das verhindert subjektive Mess- oder Beobachtungsfehler, aber auch Betrug.

Vielleicht muss die Universität auch nur ein bisschen sparen.
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25.05.2008 00:25 Uhr von Borgir
 
+1 | -1
 
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es gibt auf der ganzen welt: nicht eine einzige studie, in der nicht gemauschelt worden ist.....aber ganz sicher ist das so
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25.05.2008 10:51 Uhr von Severnaya
 
+3 | -0
 
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mal ganz ehrlich: selbst wenn menschen davon ein zweiter kopf wachsen sollte würde es von der milliardenschweren sparte verschwiegen, back to the roots http://de.wikipedia.org/...
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29.05.2008 08:55 Uhr von KillA SharK
 
+0 | -0
 
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Forscher bestätigen Richtigkeit publizierter Daten: 25.05.2008
Pressemitteilung: Professor Dr. Franz Adlkofer, München
Professor Dr. Hugo W. Rüdiger, Wien

Stellungnahme zur Presse-Aussendung des Rektors der Medizinischen Universität Wien betreffend “Verdacht auf fehlerhafte Studie an der ehemaligen Abteilung für Arbeitsmedizin“
Wir halten es nicht für gerechtfertigt, die genannten beiden Studien zur erbgutschädigenden Wirkung von Mobilfunkfeldern aufgrund der Anweisung des Rektors der Medizinischen Universität Wien zurückzuziehen, weil wir überzeugt sind, dass die wissenschaftlichen Aussagen in diesen Publikationen korrekt sind. Für diese unsere Auffassung spricht, dass Ergebnisse beider Studien inzwischen von anderen unabhängigen Arbeitsgruppen bestätigt sind. Damit kann an der grundsätzlichen Richtigkeit der publizierten Daten kaum ein Zweifel bestehen.

Das angesprochene „Fabrizieren von Daten“ durch eine technische Assistentin hat nicht an der ehemaligen klinischen Abteilung für Arbeitsmedizin stattgefunden sondern betrifft die jetzige Organisationsstruktur in einem engen Zeitraum nämlich April 2008. Dass nun auch alles falsch sein muss, was unter Mitwirkung dieser Laborantin in früheren Jahren erarbeitet wurde, ist eine einseitige Vermutung, die wir auf Grund der vorliegenden Fakten nicht nachvollziehen können.

Dass die Statistik in unseren Arbeiten angezweifelt wurde, ist zutreffend. Dies ist jedoch darauf zurückzuführen, dass die Kritiker mit den angewandten Testverfahren nicht vertraut sind. Die statistische Auswertung der Daten in unseren Arbeiten entspricht der in mehreren eigenen Publikationen und in solchen anderer Autoren.

Erbgutschädigende Wirkung von Mobilfunkfeldern ist bedeutsam für die Risikobewertung dieser neuen Technologie. Die Publikationen zu diesem Thema, von deren Richtigkeit wir überzeugt sind, ohne triftigen Grund zurückzuziehen, entspricht nicht unserer Auffassung von der Verantwortung des Wissenschaftlers gegenüber der Öffentlichkeit. Das könnte als falsches Signal verstanden werden, dass nämlich damit auch alle gesundheitlichen Bedenken ausgeräumt wären.

Wir bedauern, dass der Rektor den Weg einer Presse-Aussendung gewählt hat. Wir halten dies im vorliegenden Falle nicht für den geeigneten Weg.

Professor Dr. Franz Adlkofer,
Professor Dr. Hugo W. Rüdiger, Wien

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