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25-jährigem Musikpirat drohen fünf Jahre Haft und 250.000 Dollar Geldstrafe

Die Gruppe "aPOCALYPSE pRODUCTION cREW (aPC)" gehört zu den ersten, die bereits seit 1997 systematisch illegal Software über das Internet verbreitet haben. Einer der Crew-Mitglieder war Barry Gitarts, der nun wegen Diebstahls schuldig gesprochen wurde.

Nun dohen ihm bis zu fünf Jahre Knast und 250.000 USD Geldstrafe. Das endgültige Maß der Strafe wird jedoch erst am 8. August gesprochen. "Musikpiraterie ist Diebstahl. Wenn man nicht in einem Staatsgefängnis landen möchte, sollte man die Finger davon lassen", kommentierte der Staatsanwalt.

Die Softwarepiraten holten sich durch Mitarbeiter in der Musikindustrie und Journalisten Kopien von unveröffentlichten Musikalben, und stellten diese als MP3-Datei ins Internet. Zwischen 2003 und 2004 finanzierte und betrieb Gitarts den Server der Gruppe.


WebReporter: Chriz82
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Dollar, Haft, Musik, Geldstrafe
Quelle: torrentfreak.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2008 22:11 Uhr von Anonymous99
 
+4 | -6
 
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Warum heißt es ständig "Softwarepiraten"?!

Es sind "Musikpiraten" keien Softwarepiraten!
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23.05.2008 22:14 Uhr von Chriz82
 
+4 | -1
 
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Musik = Software !? so wie ich das sehe, ist Musik auch Software (also keine Hardware). Musik kann man, wie Programme und Spiele, digital kopieren, bei Hardware wirds schwierig.
Und da der Kerl nicht nur Musik sondern auch Programme und Spiele kopiert hat, ist das eben "Software-"Piraterie.
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24.05.2008 10:08 Uhr von Alt-Lutheraner
 
+5 | -4
 
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Es ist zum Verzweifeln! Zum Verzweifeln: Hier können Richter plötzlich hart durchgreifen und 5 Jahre Gefängnis verhängen. Doch bei Gewaltverbrechen, bei denen brutale Schläger ihre Opfer halbtot schlagen und treten, kommen diese Typen mit Bewährung oder wenigen Monaten Freiheitsstrafe davon - armes Deutschland!
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24.05.2008 10:10 Uhr von RainerHass
 
+3 | -1
 
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@alt-lutheraner: mal genau lesen, das ganze spielt in Amerika.
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24.05.2008 10:36 Uhr von Alt-Lutheraner
 
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Ob USA oder Deutschland hart wird meist nur da durchgegriffen, wo finanzielle staatliche oder Wirtschaftsinteressen missachtet werden. Bei Gewalt gegen Personen scheinen jedenfalls hierzulande viele Richter eher Mitleid mit den Tätern zu haben. Vielleicht liegt es ja daran, dass sie und ihre Kinder noch nicht selbst zu Gewaltopfern wurden...
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24.05.2008 11:49 Uhr von Mistbratze
 
+2 | -0
 
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Wieso heisst das nun: Software oder Musikpiraterie?
Zitat Wikipedia:"
Bei Piraterie oder Seeräuberei, auch Freibeuterei, handelt es sich um Überfälle auf Schiffe, um Raubzüge zur See oder um räuberische Angriffe auf die Küsten von See aus. Nach heutigem internationalem Völkerrecht bezieht sich der Begriff jedoch nur noch auf räuberische oder erpresserische Überfälle, die auf Hoher See stattfinden."

Eigentlich kann Musikpiraterie nur entstehen wenn ein Schiff aufgebracht wird und der an Board befindliche Unterhalter beraubt oder entführt wird.

Es handelt sich schlicht um nicht lizensierte Kopien und nicht um Piraterie oder Raubkopiererei. Das sollte ein Staatsanwalt auch in Übersee wissen.
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24.05.2008 16:36 Uhr von maflodder
 
+4 | -0
 
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Gewaltverbrechen? Wenn Politiker ein Volk verraten und verkaufen, lügen, sich schmieren lassen, wenn Manager für den sozialen Abstieg Hunderttausender verantwortlich sind, dabei sich selbst die Taschen vollstopfen, Bonzen rasen oder Steuern hinterziehen dann...ja dann schaut die Judikative weg.

Gleiches "Recht" für alle !!!

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