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23.05.08 21:22 Uhr
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Globales rapides Aussterben von Amphibien

In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich ein Aussterben von Amphibien in einem großen Maßstab kenntlich gemacht. Die Fachzeitschrift "Nature" beklagt, dass etwa die Hälfte der 6.000 Amphibienarten vom Aussterben bedroht ist und zwar durch Krankheit, Umweltverschmutzung und die Zerstörung ihrer Lebensräume.

Nach dem Netzwerk "Global Amphibian Assessment" (GAA) sind seit 1980 165 Arten ausgestorben. Das Aussterben der Lurche begründet sie mit dem Chytridpilz, der die Hautatmung der Lurche verhindere und zum Erstickungstod führe.

Außerdem macht Gift, welches zur Unkrautvernichtung eingesetzt wird, den Amphibien zu schaffen. So werden durch das Mittel "RoundUp" des Konzerns Monsanto ganze Ökosysteme zunichte gemacht.


WebReporter: Lolle91
Rubrik:   Wissenschaft / Natur
Schlagworte: Erbe, Global, Aussterben
Quelle: www.focus.de
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Monsanto   
 
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23.05.2008 22:09 Uhr von Tumbleweed
dieser Konzern hat gewaltig Dreck am Stecken, überall auf der Welt (USA, Indien, Philippinen ...)
mit seinen Gentechnisch veränderten Produkten verenden Millionen Nutzinsekten; Bauern werden in den Ruin getrieben ...
bei solchen Firmen frage ich mich wie kaltherzig man sein muss um so auf Umsatz aus zu sein, dass einem die negativen Konsequenzen am Ar*** vorbei gehen
Kommentar ansehen Hab das schon   
 
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24.05.2008 07:18 Uhr von Miem
vor Jahren von Krötensammlern gehört - das sind die Leute, die zur Zeit der Krötenwanderungen mit Eimern an der Krötenzäunen langgehen und die Kröten einsammeln und auf die andere Seite bringen. Seitdem passe ich noch mehr auf, wenn Wanderzeit ist.

Vor einigen Wochen hab ich gleich 4 Pärchen von der Straße aufgesammelt und ins Gebüsch gesetzt. Als ich wieder ins Auto steig, kam ein anderer Autofahrer vorbei, der - in einer 30-km/h-Zone - mit so viel Schmackes im Wohngebiet rumfuhr, dass er die wohl alle erwischt hätte. Das sind nur kleine Beiträge, aber ich denke, wenigstens das kann man ja wohl tun - im Moment zählt jede Kröte und jeder Frosch.

Und wer jetzt keinen Zusammenhang sieht - in der Quelle steht ausdrücklich, dass in Mitteleuropa ein Grund für das Aussterben der Straßenverkehr ist. Das ist etwas, wo mit ein wenig Aufmerksamkeit jeder von uns beitragen kann.

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