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Aachener Friedenspreis: Widerstand gegen deutschen Offensiveinsatz in Afghanistan

Der Aachener Friedenspreis hat sich mit breiter Unterstützung vieler Organisationen an die 21. Panzerbrigade aus Augustdorf gewandt und dazu aufgefordert, sich nicht an offensiven Kampfeinsätzen in Afghanistan zu beteiligen, sie seien "Beihilfe zum völker- und grundgesetzwidrigen Krieg".

Vielmehr sollten die Soldaten ihr Gewissen befragen und nicht ohne Überzeugung Befehlen blind gehorchen. Die Bundesregierung hatte beschlossen, ab 1. Juli 2008 eine "Quick Reaction Force" im Norden Afghanistans bereitzustellen, welche auch ausdrücklich Kampfeinsätze wahrnehmen soll.

Dem Aufruf des Aachener Friedenspreis haben sich u. a. folgende Organisationen angeschlossen: Komitee für Grundrechte und Demokratie, Versöhnungsbund, Bund für Soziale Verteidigung, Pax Christi, Arbeitsgemeinschaft Solidarische Kirche Westfalen und Lippe sowie die Ev. AG für Kriegsdienstverweigerer (EAK).


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Afghanistan, Aachen, Frieden, Friede, Widerstand, Offensive, Friedenspreis
Quelle: www.az-web.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2008 16:04 Uhr von meisterthomas
 
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Kriegsinteressen: Afghanistan zählt neben Tibet zum weichen Unterlaib Chinas.

im Lichte einer solchen geopolitischen Option erscheint der Afghanistan-Konflikt in verändertem Licht. So ordnet Zbigniew Brzezinski Pakistan - es ist für die am Hindukusch operierenden USA und ihre Verbündeten als strategischer Partner unverzichtbar - einem "die Region beherrschenden Großchina" als Einflusssphäre zu.

Eine Analyse von Dipl. Päd. Jürgen Rose ist Oberstleutnant der Bundeswehr:
http://www.freitag.de/...
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23.05.2008 16:46 Uhr von ElChefo
 
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Im Grunde doch auf tönernen Füssen gebaut, das Ganze.
Die QRF ist Bestandteil der ISAF, noch dazu ein lebensnotwendiger. Man kommt halt nicht drumrum, sich auch mal die Finger schmutzig zu machen.

Ausserdem ist schon lange festgestellt worden, das der Einsatz in Afghanistan mit ISAF-Mandat NICHT grundgesetzwidrig, kein Angriffskrieg und eben NICHT illegal ist. Also sind alle diese Rufe doch Makulatur. Wenn die Sonne scheint, kann ich noch so oft rufen, das es regnet, es stimmt einfach nicht.
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23.05.2008 19:56 Uhr von :raven:
 
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@El Chefo: Streng genommen hast du höchstwahrscheinlich recht.

Streng genommen wird wohl alles rechtens sein, sonst hätte bestimmt jemand versucht dagegen zu klagen (erfolgreich meine ich).

Aber wer entscheidet, was Recht ist und was nicht?
"Streng genommen" hatten wohl einige Kriegsverbrecher aus ihrer Sicht das Recht auf ihrer Seite.
Die Geschichte zeigt, dass immer die Mächtigen bzw. Kriegsgewinner das Recht auf ihrer Seite haben.
Womit wir auch gleich eine Aussage über die Qualität des Rechts haben.

Recht haben und Recht bekommen entscheidet sich schon bei Bagatellfällen danach, wer die besseren (einflussreicheren) Anwälte bezahlen kann.

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