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Neue Technik hilft Flugzeugen sich selbst zu reparieren

Auch nach kleinsten Beschädigungen, die während des Fluges durch Steinschläge oder Strukturermüdung auftreten können, müssen Flugzeuge aufwändig instand gesetzt werden. Eine neue Technik, die von englischen Forschern an der Universität von Bristol entwickelt wurde, könnte dies unnötig machen.

Die neue Technik haben die Forscher, wie so oft, bei der Natur abgeschaut: In das Material werden hohle Glasfaserstränge eingebracht, in denen sich Kunstharz und Härter befinden. Bei einem Schaden treten und härten die beiden Komponenten aus und stellen so 80-90 % der originalen Festigkeit wieder her.

Zum jetzigen Zeitpunkt des Projekts befinden sich die beiden Stoffe noch stationär in den Fasern, die Forscher arbeiten aber bereits daran, die Glasfasern zu einem Gefäßsystem zu verbinden, in dem die Flüssigkeiten wie Blut in einem Organismus durchgehend zirkulieren können.


WebReporter: lordxxl
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Flugzeug, Technik
Quelle: www.epsrc.ac.uk

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2008 13:22 Uhr von lordxxl
 
+0 | -0
 
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Blutenden Flugzeuge. Nett.
Die Forscher haben auch gleich einen Farbstoff in das Harz mit eingebracht. Dieser ist UV aktiv, d.h. er ist nicht immer sichtbar, gibt aber den Technikern bei einer späteren Wartung die Möglichkeit diese kleinen, bereits "reparierten" Schäden sichtbar zu machen und einzuschätzen ob die "Selbstheilung" des Materials ausreicht oder ob größere Reparaturen notwendig sind.
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23.05.2008 13:51 Uhr von Great.Humungus
 
+2 | -9
 
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Und das Ganz nennt sich R2D2
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23.05.2008 14:56 Uhr von famabe
 
+5 | -0
 
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die Natur ist und bleibt eben perfekt... bin mal gespannt was man noch alles von ihr lernen kann^^
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23.05.2008 15:36 Uhr von TrangleC
 
+3 | -0
 
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nicht so neu: Schon vor 2 oder 3 Jahren hab ich einen Bericht darüber gelesen dass dieses Prinzip im Brückenbau angewendet werden soll. Das waren aber dänische Ingenieure die die Idee hatten, wenn ich mich recht erinnere.
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23.05.2008 16:19 Uhr von DirkKa
 
+3 | -0
 
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Sehr interessante News vor allem mal etwas anderes als die News von unserem allseits geliebten Ag...ZG ..... ohne Schlüpferblitzer, Nippelalarmen usw.....


@News : Ich finde es immer wieder faszinierend, auf welche Ideen die schlauen Köpfe dieser Welt kommen.

Besonders die Idee mit dem UV-aktiven Material finde ich sehr gut, einfach bei der Wartung mit einem UV-Strahler die Oberfläche kontrollieren und gut isses..... dieses System bedeutet Zeitoptimierung bei der Wartung und folglich natürlich erhöhte Gefahrminimierung.

Weiter so....
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23.05.2008 16:19 Uhr von CHR.BEST
 
+1 | -0
 
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Lustig: Dazu fällt mir ein 15 Jahre altes Weltall-Computerspiel namens "Frontier" ein, in dem bereits die Rede von einem selbstheilenden Rumpf mit flüssigen Harz in einer Zwischenwand war.
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23.05.2008 16:30 Uhr von vatan_77
 
+1 | -3
 
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"Auch nach kleinsten Beschädigungen, die während des Fluges durch Steinschläge oder Strukturermüdung auftreten können, müssen Flugzeuge aufwändig instand gesetzt werden"

in der luft befinden sich auch sehr viele steine nee? hehe
die idee gitb es schon länger nru die umsetzung leidet noch bisschen drunter
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23.05.2008 16:34 Uhr von lordxxl
 
+4 | -0
 
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@ vatan_77: >in der luft befinden sich auch sehr viele steine nee? hehe

Denk nochmal drüber nach dann kommst du vielleicht auch noch drauf ;-)
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24.05.2008 06:52 Uhr von vostei
 
+1 | -0
 
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Die umsetzung dieser: idee ist dadurch, dass sich die verbundbauweise im flugzeugbau immer mehr durchsetzt, einfacher geworden - bleeding composites, eine nette bezeichnung.

knackpunkte sind zum einen das gewicht und zum anderen eben die empfindlichkeit des doch recht spröden materials - weswegen man ja in diese richtung forscht.

Man darf zum jetzigen zeitpunkt des einsatzes von verbundwerkstoffen gespannt sein, bzw hoffen, dass es nicht zu problemen kommt, wie weiland bei der comet, wo es schlussendlich nicht mal am material, sondern an der struktur lag (runde fenster sind besser als eckige).

Was ich bemerkenswert finde ist es übrigens, dass man zu diesem frühen zeitpunkt der entwicklung des "selbstreparatursystems" schon betont, dass es NICHT den prozess der regelmäßigen inspektion und reparatur ersetzen soll.
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24.05.2008 14:28 Uhr von Fomas
 
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Resistance is futile! Da fallen mir doch direkt dir Borg ein mit ihren selbst reparierenden Kuben! So muss das laufen ^^ ! Solche Erfindungen lobe ich mir.

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