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Birmas Junta lässt angeblich eigene Einwohner erschießen

Nach dem Zyklon in Birma liegt alles in Schutt und Asche. Mehr als 80.000 Menschen starben bisher an den Folgen dieses Sturms (SN berichtete). Statt dass das Regime seinem Volk hilft oder wenigstens Hilfe von Außen zulässt, versucht es, das Volk zu kontrollieren um sein Machtmonopol zu halten.

Menschen suchen bei Mönchen Unterschlupf, aber alles was ihnen dort bleibt, ist ein provisorisches Lager, weil die meisten Dächer weggeflogen sind. Nicht einmal die großen Mengen an Nahrungsmitteln kommen an. Die Militärs beschlagnahmen alle Güter und geben den Einwohnern nur schlechten Reis.

Birmas Militärregime bangt um seine Macht. Es hat große Angst vor den Mönchen, da 47 von 50 Flüchtlingslagern von ihnen statt vom Staat eingerichtet wurden. Die Junta versucht, das Land abzuschirmen. In Bogale wurden angeblich zwei Einheimische erschossen, weil sie zwei Tage zuvor mit Ausländern sprachen.


WebReporter: Lolle91
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Einwohner, Birma
Quelle: www.focus.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2008 06:08 Uhr von Lolle91
 
+0 | -0
 
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Ich finde es absolut unverantwortlich was in Birma abläuft. Würde es den Menschen momentan etwas besser gehen und nicht nur ans eigene Überleben denken müssen, wäre eine Revolte der Bevölkerung längst überfällig. Keiner traut sich etwas gegen das Militär zu unternehmen, weil eine noch größere Katastrophe nach der Katastrophe das Schlimmste wäre, was passieren könnte.
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23.05.2008 09:57 Uhr von bounc3
 
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Birma = Kein Öl -> Kein Interesse der USA -> Kein Deutschland bzw. andere Länder, die hinterherdackeln ...
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23.05.2008 10:04 Uhr von uhrknall
 
+4 | -4
 
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Die USA würde sich dafür auch nicht interessieren.
Beim Wirbelsturm ´Katharina´ durften die Hilfskräfte samt Lieferungen am Ende auch wieder umkehren.
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23.05.2008 10:21 Uhr von Jimyp
 
+6 | -4
 
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@derwillnurspieln: Wieso solls die USA immer machen? Kann man auch mal fragen, wieso macht Russland nichts? Oder generell die UN, die dafür zuständig wäre?
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23.05.2008 10:36 Uhr von xjv8
 
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Weil: sich die USA immer dann als Weltpolizei aufspielt wenn Recht und Ordnung nach ihren Mass-stäben in Gefahr ist.
Wenn es dabei um Länder geht die noch reich an Erdölvorkommen sind, umso besser.
@ Jimyp
Aber eigentlich hast Du recht, das ist eigentlich Sache der UN. Die sollten hier eingreifen, aber bis die sich in Bewegung setzen, fällt Weihnachten und Ostern auf einen Tag.
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23.05.2008 10:40 Uhr von Gegen alles
 
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@ bounc3: Natürlich könnten die Amis dort die Demokratie einführen, denn es gibt sehr wohl Öl und andere Bodenschätze.
http://de.wikipedia.org/...
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23.05.2008 11:24 Uhr von JCR
 
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Menschen sind so leicht zu manipulieren ein "angeblich", also nicht bestätigte Vorwürfe, genügt bereits, damit einige wieder nach Krieg schreien. Es gab da auch mal ein Regime, das angeblich Massenvernichtungswaffen hatte.

Die Herrschaft des Militärs ist ohne Frage bedauerlich, aber sollen wir deshalb einmarschieren und diesen Menschen unsere Staatsform aufzwingen?
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23.05.2008 11:51 Uhr von Exituz23
 
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eigentlich: bin ich gegen militärische Handlungen, aber hier würde ich eine befürworten.

Allerdings nur wenn sich die "Fremdkörper" dann auch wieder verziehen und das Land nicht noch ausbeuten.
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23.05.2008 11:56 Uhr von Jean-Dupres
 
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@bounc3: "Birma = Kein Öl -> Kein Interesse der USA -> Kein Deutschland bzw. andere Länder, die hinterherdackeln ... "

1. Birma verfügt über doch sehr große Vorkommen an Erdöl und Erdgas

2. Hat die NATO für den Einsatz im Balkan den Auftrag von der UNO bekommen


@S_Cooby.reloaded

"Der Grund ist Birmas enge Verbundenheit mit China"

Hätte Birma kein Öl würde es die Chinesen genau so wenig interessieren wie es die USA interessiert !


Aber man könnte den Chinesen ja denselben Deal anbieten wie es einst in Kuwait mit den Amis gemacht wurde.
Die Chinesen bekommen weiterhin das Öl und dafür wird in Birma Frieden geschafft !
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23.05.2008 14:35 Uhr von bloxxberg
 
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es ist sehr traurig aber die westliche welt kann nicht überall militärisch eingreifen wo menschenrechte mit füßen getreten werden.
es ist vom praktischen aufwand her nicht möglich und moralisch nicht vertretbar. außerdem hätte diese politik keine zukunft.
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23.05.2008 17:31 Uhr von Slaydom
 
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Wir: können da nciht einfach einmarschieren, nur weil uns die Politik gefällt.
Einziger Weg wäre, dass die Einwohner dort mal alle Rebellieren würde...
Eine MilitärJunta ist schliesslich nur so stark, wie es das Volk zulässt

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