22.05.08 16:47 Uhr
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Südafrika: Mob auf rechtsradikalem Trip

In der Nacht zum Donnerstag gab es wieder Übergriffe auf Ausländer aus Staaten wie Simbabwe, Mosambik und Malawi. Während es durch das Militär im Raum Johannesburg wenig oder gar keine Überfälle auf Ausländer gab, stiegen die Überfälle in Durban und in Townships der Provinz Mpumalanga.

Ausschreitungen äußerten sich zum Beispiel durch einen Mord an einem Mosambikaner, Verbrennung zweier Busse sowie Plünderungen von somalischen Geschäften.

Die inländischen Aggressoren kommen größtenteils aus den Elendsvierteln und werfen den Ausländern vor, dass sie ihnen Arbeit und Wohnraum wegnehmen. Durch die Gewaltwellen der letzten Tage kamen nach Meldungen insgesamt 43 Menschen ums Leben, Hunderte wurden verletzt und 30.000 vertrieben.


WebReporter: Lolle91
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Südafrika, rechtsradikal
Quelle: www.focus.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.05.2008 16:32 Uhr von Lolle91
 
+1 | -0
 
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Es ist schrecklich, dass ein Land, in dem eigentlich nach der Apartheid Zivilisation herrschen sollte es jetzt rechtsradikale Übergriffe gibt. Es lassen sich Zusammenhänge mit den Vorwürfen der Deutschen im Dritten Reich gegenüber den Juden finden. Ich hoffe, dass die Südafrikaner ihren Absprung von Ausländerfeindlichkeit schaffen.
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22.05.2008 17:20 Uhr von 7.65Para
 
+11 | -4
 
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"Rechtsradikaler Trip" irgendwie hatte ich da jetzt weiße Glatzköppe erwartet, statt dessen ein Schwarzer mit Knüppel.
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22.05.2008 17:22 Uhr von Disclosure
 
+9 | -1
 
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Ich frage mich wie man dazu fähig sein kann, andere Menschen unter tosendem Beifall auf Matratzen festzubinden und anzuzünden oder Frauen und Kinder aus mehrstöckigen Gebäuden zu werfen.

Ich bin mal gespannt ob die WM in 2 Jahren überhaupt dort ausgetragen werden kann....
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22.05.2008 17:40 Uhr von Lolle91
 
+11 | -1
 
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Das ist ja gerade das, was ich versuche damit zu verdeutlichen. Überall vertritt man die Meinung, dass nur Deutsche oder nur "Weiße" rechtsradikal oder -extremistisch sein können.

Rechts kann jeder sein und dies hat nichts mit Hautfarbe zutun.
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22.05.2008 19:28 Uhr von terrordave
 
+3 | -2
 
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merke: die "rechtsradikalen" von denen hier die rede ist sind allesamt schwarz. die weißen haben mit diesen gewaltwellen nichts zu tun. soviel nur zu "den südafrikanern" die fremdenfeindlich sind.

schrecklich was dort passiert. gerade für die exilsimbabwer, die aus ihrem land vor ebenjener folter und gewalt geflohen sind und die selber den jetzigen mördern vor nicht allzulanger zeit zuflucht gegeben haben. undank ist der welten lohn!
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22.05.2008 19:48 Uhr von masteroftheuniverse
 
+6 | -6
 
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@klabautermann /hawtin: es leben die stammtischparolen!!
rechtsradikale affen gibt es übrigens in jedem land und jeder gesellschaft..
P.S."überfremdung"?
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22.05.2008 22:35 Uhr von Noseman
 
+3 | -2
 
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@ Klabautermann: "Wir wissen auch nicht, was diese Zuwanderer verbrochen haben und dürfen uns deshalb kein Urteil erlauben."

Doch, dass niemand gelyncht werden darf, dieses Urteil darf man sich erlauben. Und "diese" Zuwanderer sind mit Sicherheit keine homogene Vervbrechertruppe, wie Du unterstellst.

"Sozialen Spannung in einer multikulturellen Gesellschaft bekommt man am besten in den Griff, wenn man diejenigen, die sich nicht anpassen wollen, vom weiteren Zusammenleben ausschließt."
Da du offensichtlich dich nicht anpassen willst - hier gelten ämlich rechtsstaatliche Prinzipien und Menschenrechte, die du verbal missachtest :

DANN VERPISS DICH DOCH ENDLICH!

Ich glaube kaum, dass dir irgendjemand eine Träne nachweinen wird.
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22.05.2008 23:02 Uhr von Bibi66
 
+3 | -3
 
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Hab ich schon vor jahren gesagt und wurde als Rechter angesehen usw...

Wenn Jemand wissen will, was Rassismus ist, dann soll er nach Afrika.
Und damit meinte ich nicht das ehemalige Apartheids-Regime von Botha und Konsorten in Südafrika...
Nein, damit meinte ich die Schwarzen selbst.

Aber unsere vom "political-correctnes"-Virus infizierten Gutmenschen, vor allem die aus dem linken Spektrum sind diesbezüglich blinder als blind.

Schon während Botha gabs in diversen Hometowns gewalttätige Übergriffe etc.zwischen verschiedenen ethnischen schwarzen Gruppen...
Man schaue nach Rhodesien (seit es Simbabwe heisst)...
mehr Rassismus als unter Smith... wer nicht Shona ist, hat ein Problem...

Ruanda will ich gar nicht erst erwähnen.....
oder Elfenbeinküste, Sierra Leone...

Oder sagt noch jemandem Biafra was? Oder Katanga?

Diese ganzen Neonazischwucht*** und KKK-Freaks
sind was Rassismus angeht in der Sonderschule hängengeblieben (Gott sei Dank), die Afrikaner, und teilweise auch die Asiaten, trotz Buddhismustralala (erinnere nur an die Meos bzw. Montagnards/Bergvölker Vietnams und die Flachlandvietnamesen...) haben da aber ihr Abitur bzw. ihren Bachelor/Master bzw. Dr./Prof.

Btw.
Diese Meinung haben auch diverse Schwarze, bzw. ich wurde von selbigen mal darauf aufmerksam gemacht, als ich paar Wochen in Ostafrika war. Und musste mich logischerweise dieser Meinung anschliessen. Egal ob´s den weissen Rechten/Linken oder so passt oder nicht (was mich eh nicht stört, was die Spacken von meiner Meinung halten)
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23.05.2008 00:02 Uhr von meisterthomas
 
+3 | -0
 
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Rechtsradikale Stämme: Jede Kultur, jede Gemeinschaft, ja jede Art lebt in einem inneren und einem äußeren Konkurrenzkampf.

Politik ist es aus dem äußeren Konkurrenzkampf einen inneren zu machen und umgekehrt. -- Daß heißt mittels Vorurteilen und Feindbildern Gruppierungen zu bilden in welcher sich der Einzelne einzufügen hat.

Ob nun Rechtsradikalismus unter Schwarzen oder Weisen es geht darum Vorurteile und Feindbilder zu schaffen.
"Und kannst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein!"

Aber dieses Denken erfindet Feinde wo gar keine, oder nur winzig kleine sind und lenkt von den wahren Feinden in den eigenen Reihen ab.
Und genau das ist das Ziel der Initiatoren solcher Bewegungen.

Was wir dem entgegen zu setzen haben, ist Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, oder anders gesagt: Freiheit, soziale Gerechtigkeit und die Toleranz einer pluralistischen Gesellschaft.
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23.05.2008 12:09 Uhr von Dusta
 
+2 | -0
 
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Rechts(radikal)? Wohl eher Ausländerfeindlich und Rassistisch.

@Klabautermann1936

Genau, das Problem wird gelöst in dem du hier dumm-dreiste Parolen rauskloppst.

"wenn man diejenigen, die sich nicht anpassen wollen, vom weiteren Zusammenleben ausschließt"

Fangen wir mit dir an, du kannst dich offensichtlich nicht an eine Zusammenleben mit anderen Kulturen in einer modernen, globalisierten Gesellschaft anpassen, sondern verfällst in Rassistische Ressentiments.

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