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Bischöfin Margot Käßmann möchte in den christlichen Kirchen mehr Fröhlichkeit

Es ist ein frommer Wunsch der hannoveranischen Landesbischöfin Margot Käßmann, dass die Kirchen mehr Humor zeigen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte sie: "Griesgrämige Christen sind ein Widerspruch in sich selbst".

In diesem Zusammenhang führte sie den Dalai Lama an, der sich zielstrebig für eine gewaltfreie und menschenfreundliche Art einsetzen würde. Seine äußerliche Erscheinung hinterlasse daher den Eindruck von Humor.

Dies wünsche sie auch von Christen, die schließlich auch an den Auferstandenen glauben würden. Bei dem jetzt stattfindenden katholischen Kirchentag in Osnabrück könnte man anfangen dies umsetzen und mehr Frohsinn zeigen.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kirche, Bischof, Margot Käßmann
Quelle: www.oecumene.radiovaticana.org

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.05.2008 18:14 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Ich finde, es kommt auch viel auf den jeweiligen Ortspfarrer an. Ich kann mich an Gottesdienste in meiner Gegend erinnern, wo gerade ein junger Priester während der Predigt Aussprüche machte, die ein fast laut lachen ließen. Während der Liturgie unterblieb dies natürlich.
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21.05.2008 19:12 Uhr von Noseman
 
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Also für meinen Geschmack: laufen bereits viel zu viele Christen mit einem Dauergrinsen rum, nerven TIERISCH mit "Jesus liebt auch Dich!" und wirken auch ansonsten, als ob sie am Lachgas genascht hätten.

Da sind mir realistischere und kritische Christen, wie etwa "Kirche von unten" oder "Wir sind Kirche" schon weit lieber.
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21.05.2008 19:13 Uhr von Gegen alles
 
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[...]mehr Fröhlichkeit: Vielleicht mal ein paar Komödianten mit einbauen.
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21.05.2008 19:59 Uhr von RupertBieber
 
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...wenn Bischöfin Margot Käßmann in den christlichen Kirchen mehr Fröhlichkeit möchte, dann möchte ich in meiner Lohntüte mehr Kohle, dann werd ich automatisch fröhlicher...
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21.05.2008 20:41 Uhr von exekutive
 
+2 | -0
 
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die katholischen christen lächeln zu wenig, die freikirchlichen zu viel..

wobei, eigentlich ist es doch völlig egal... solange das lächeln ehrlich ist und vom herzen kommt..

pseudogrinsen hingegen, nur um den eindruck zu erwecken ein (schein)heiliger zu sein, wirkt meistens tatsächlich stark aufgesetzt, so das es nur annervt statt das es einem aufmuntert

naja was solls... zumal selbst ein künstliches lächeln immer noch attraktiver ist, als täglich nen frustriertes merkel gesicht zu ziehen

(:
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21.05.2008 22:38 Uhr von datenfehler
 
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wie denn? Man wächst auf mit den Gedanken, dass man Teil hat, an einer sogenannten Erbschuldsünde. Es wird einem eingetrichtert, dass man ein unwürdiger Sünder ist, der froh sein kann, dass Gott ihn nicht augenblicklich in die Hölle verbannt und wenn man nicht lange und ununterbrochen betet und um Vergebung fleht, ihm Gott nicht verzeiht und dass man furchtbar froh sein kann, dass Gott so unglaublich großherzig ist und einem vielleicht doch verzeiht (langer Satz, ich weiß und sicher irgendwo grammatikalisch gemurkst, aber Religion ist ohnehin unlogisch, daher macht das nichts! *g*)...

Ich würde mich ehrlich gesagt auch Scheiße fühlen, wenn ich mir dauernd Schuldgefühle einrede... Mist verdammt... Dann geh ich in ein Gebäude, das mich ständig daran erinnert. KLAR ZIEHE ICH DANN EIN LANGES GESICHT!!! Das Christentum ist wohl nichts für Fröhliche!
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22.05.2008 00:06 Uhr von solitude
 
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Recht hat sie, doch wenn ich mir ansehe, was in meiner Gemeinde zur Zeit abläuft, da sind wir davon noch weit entfernt.
Vor kurzem erst wurde ein Pfarrer, der lebendige Gottsedienste gestaltete von den Konservativen in der Gemeinde richtig gehend vor die Tür gesetzt, weil diese mit seinem Stil nicht einverstanden waren und sind.
Während seiner Dienstzeit wurden so einige alte Zöpfe im Gemeindeleben abgeschnitten, doch ich befürchte, daß die Fraktion der Ewiggestrigen nun das Rad zurückdrehen will.
Ich will mir gar nicht ausmalen wo das hinführt...

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