21.05.08 15:00 Uhr
 262
 

München: 300 Jugendliche soffen sich 2007 ins Koma - Aufklärung soll helfen

Die Stadt München weist eine erschreckende Bilanz bei "Koma-Säufern" unter Jugendlichen auf: 300 Fälle waren letztes Jahr aktenkundig geworden, in denen Jugendliche ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Das ist fast täglich ein Fall. Auch Kinder mit 13 Jahren sind dabei nicht selten.

Dagegen will die Stadt nun mit Aufklärung vorgehen. Bürgermeisterin Christine Strobl stellte nun ein Präventivprogramm vor, mit dem die Eltern und die Öffentlichkeit über das Trinkverhalten Jugendlicher aufgeklärt werden sollen. Auf Plakaten und Flugblättern wird dieses erklärt.

Auf Festen wie dem Oktoberfest kann die Polizei wenigstens ansatzweise Kontrollen durchführen, vor allem, weil die Wirte inzwischen keinen Alkohol mehr an Jugendliche ausschenken. Jugendliche, die im Freien oder Zuhause trinken, sind dagegen wenig bis gar nicht kontrollierbar.


WebReporter: JustMe27
Rubrik:   Politik
Schlagworte: München, Jugend, Jugendliche, 300, Koma, Aufklärung
Quelle: www.tz-online.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

SPD-Spitze spricht sich einstimmig für Sondierungsgespräche mit Union aus
Brasilien: Ex-Fußballstar Ronaldinho möchte für rechtsextreme Partei kandidieren
Agrarminister stimmte Glyphosat in EU zu: In deutschen Gärten will er Verbot

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
21.05.2008 14:19 Uhr von JustMe27
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Fraglich, ob es wirklich etwas bringt. wer sich besaufen will, findet einen weg, das zu tun, und wenn sie es auf dem Heimweg von der Schule tun.
Kommentar ansehen
21.05.2008 15:04 Uhr von nettesMädel
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Aufklärung? Nun ja...ganz einfach
1. Die Kiddies wissen nicht, was sie sonst tun sollen.
2. Alkohol oftmals billiger als alkoholfreie Getränke sind.
3. Die Eltern es vormachen....

etc.

Ein Lösungsansatz wäre sicherlich eine bessere Kontrolle, aber wo ansetzen? Eigentlich sind ja die Wirte und Verkäufer in der Pflicht, aber solange es da keine drastischen Strafen wie beispielsweise der Verlust der Ausschenklizenz, wird sich da nichts tun!
Man erlebt es ja immer und immer wieder, dass Kinder in den Supermarkt gehen und mit dem Spruch "Ich kauf das für meinen Papa/meine Mama." durchkommen....
Kommentar ansehen
21.05.2008 15:07 Uhr von makabere_makkaroni
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Die Wirte, Gaststätten-und Discobetreiber und Verkäufer sollten in erster linie verantwortungsbewusster werden. Wenn in der Ecke ein wahrscheinlich noch nicht mal 16-jähriges Gör bald nicht mehr mal stehen kann, dann sollte man selbigem besser keinen Alkohol ausschenken oder verkaufen.
Kommentar ansehen
21.05.2008 15:11 Uhr von nettesMädel
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@makabre_makkaroni: Es sollte grundsätzlich kein Alkohol an Jugendliche ausgeschenkt werden!

Nicht erst, wenn es schon zu spät ist!
Kommentar ansehen
21.05.2008 15:11 Uhr von Ajnat
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
PROFITGIER: auf Kosten von Gesundheit anderer - is doch nichts neues mehr.

Es müsste genauso hart gegen Alkohol vorgegangen werden wie gegen Tabak - aber das wird wohl ein ewiger Wunsch von mir bleiben, alle berauschenden und/oder bewußtseinsverändernden Drogen vollkommen abzuschaffen.
Kommentar ansehen
21.05.2008 16:02 Uhr von KillA SharK
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Perspektiven und eine Zukunft bieten: sollte der Staat, anstatt sinnloser Verbote und dümmliche Aufklärungskampagnen.

Die Jugend säuft sich ins Koma, weil ihr alles egal ist und weil sie frustriert ist. Die Gefährlichkeit ist ihnen im Zweifelsfall bewusst.
Kommentar ansehen
21.05.2008 16:12 Uhr von MetalTribal
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@ Ajnat: Na hoffentlich wird das auch ein Wunsch von dir bleiben und nie in die Realität umgesetzt werden. Was können denn die Leute dafür, die mit Alkohol oder dergleichen vernünftig umgehen, nur weil sich ein paar Leute einfach nicht beherrschen können und es übertreiben müssen? Gar nichts!

Ich finde das ganz schön egoistisch gedacht.
Kommentar ansehen
21.05.2008 19:29 Uhr von Gloi
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wo ist das Problem? Es gibt genug gesetzliche Grundlagen. Vielleicht sollte man die einfach mal durchsetzen. Achso, für Polizisten, Beamte des Ordnungsamtes, der Jugendfürsorge haben wir kein Geld, aber für militärische Einsätze in Afghanistan. Wer ist jetzt eigentlich Schuld daran das sich unsere Kinder ins Koma saufen?
Kommentar ansehen
22.05.2008 00:52 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
alkohol: ist und bleibt die schlimste droge von allen....

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Der Porsche 901 ist der älteste Elfer
Spanien: Bei Festnahme von Mörder "Igor, dem Russen" kommt es zu drei Toten
Fußball: FIFA droht Spanien mit Ausschluss von Weltmeisterschaft


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?