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Deutscher Ärztetag in Ulm: Eingeschränkte Ärztewahl für Kassenpatienten gefordert

Nach Vorschlag von Andreas Köhler, dem Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, soll in Zukunft nur noch der Hausarzt frei wählbar sein. Die Wahl des Facharztes wird somit in den Händen des Hausarztes gelegt, so seine Aussage auf dem 111. Deutschen Ärztetag in Ulm.

Nur Versicherte, die einen Zusatztarif abgeschlossen haben, können noch zu einem Facharzt ihrer Wahl gehen. Weiterhin sollen nur noch Fachärzte eine Behandlung im Krankenhaus anordnen können. Die Hausärzte stellten sich jedoch gegen diese Entscheidung.

Des Weiteren forderte Köhler eine Anhebung der Honorare für Ärzte im Jahr 2009. Dies würde sich bei den Krankenkassenbeiträgen mit einer deutlichen Erhöhung um 0,5 Prozent bemerkbar machen. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt plane dagegen 2,5 Milliarden Euro an Honoraraufstockung ein.


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WebReporter: do-28
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutsch, Arzt, Kasse, Ulm, Kassenpatient
Quelle: www.tagesschau.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2008 16:51 Uhr von Webmamsel
 
+12 | -0
 
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bei solchen meldungen wird mir als chronisch kranke immer mehr als mulmig.

aber in diesem land ist mir ja schon länger mehr als mulmig, also immer schön ruhig bleiben und bei der kommenden wahl die richtigen ankreuzen.


:) <--- galgenhumor
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20.05.2008 16:52 Uhr von cookies
 
+12 | -0
 
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Jetzt schlägt´s 13! Eine derartige Forderung ist unter der Gürtellinie!
So kann ein Hausarzt Vetternwirtschaftbetreiben doer sich gar von seinen Kollegen bezahlen lassen. Wie lange wollen sich die Bürger noch als unmündig behandeln lassen? Oder soll das Gesundheitswesen künftig planwirtschaftlich betrieben werden?

Mir ist als Patient wichtig, dass ich dem Arzt vertrauen kann. Vetrauen ist subjektiv und kann nicht vom Hausarzt entschieden werden. Desweiteren möchte ich die Freiheit haben, im Zweifelsfall eine weitere Meinung zu hören. Das alles wird mit einer fehlenden Arztwahl verhindert.

Nun kann ich noch hoffen, dass dieser Vorschlag nicht umgesetzt wird!
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20.05.2008 17:05 Uhr von alphanova
 
+6 | -0
 
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keine gute idee: jede/r sollte sich den arzt seines/ihres vertrauens selbst auswählen dürfen.

wenn man diese schnapsidee mal weiterspinnt sollte man dann aber auch den hausarzt verklagen dürfen, wenn der facharzt rumpfuscht, schließlich hatte man keine wahl.

mir fällt immer wieder auf, dass die leute, die viel (zuviel!) zu sagen haben, nicht weiter denken können, als bis zur eigenen haustür. wirklich blamabel
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20.05.2008 21:19 Uhr von DirkKa
 
+3 | -1
 
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Keine gute Idee was bringt es, wenn ich z.B. einen Arzt habe, der mein Knie operiert hat und auf einmal zu einem anderen Arzt muss, der zum Beispiel meine Vorgeschichte nicht kennt. Ich habe inzwischen drei OPs am Knie hinter mir, was soll ich nun bei einem anderen Arzt ???

Anderes Beispiel : Meine Frau. Sie geht seit ihrer Jugendzeit zu ein und demselben Frauenarzt und ist dort sehr zufrieden. Und dann auf einmal zu einem anderen Arzt ???

Niemals.

Scheiss Idee.
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21.05.2008 01:38 Uhr von Haecceitas
 
+2 | -0
 
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Schwachsinnsidee! Klar, sonst noch was?! Ich war in den letzten vier Jahren ganze dreimal beim Arzt, davon einmal beim Spezialisten, weils nicht anders ging, und weil ich mir die Praxisgebühr nicht wirklich leisten kann - und wenn ich nochmal zum Spezialisten muss, kann es sein, dass mein Hausarzt mich zu einem Arzt 100km entfernt schickt, zu einem Termin, den ich nicht wahrnehmen kann, weil ich mir die blöde Fahrt nicht leisten könnte?! Klasse... wenn dies in Kraft treten sollte, plünder ich lieber die Hausapotheke... und fühle mich allein beim Gedanken an diesen Vorschlag wie ein Mensch zweiter Klasse.
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21.05.2008 02:00 Uhr von Mario1985
 
+2 | -0
 
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also: Ich weiß nur dass Fachärzte verdammt viel Schotter verdienen... Aber normale Allgemeinmediziner verdienen zwar auch nicht schlecht, aber meiner Meinung zuwenig(ca.3500-4500€/monat ABER bei ca.10-12Stunden/Tag), denn sie müssen breiteres Wissen besitzen als z.B. Fachärzte die sich auf einem Gebiet spezialisiert haben...
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21.05.2008 02:39 Uhr von RycoDePsyco
 
+2 | -5
 
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Hört doch auf zu Nölen, nehmt es einfach hin: Hört doch auf zu Nölen, nehmt es einfach hin, es wird eh kommen, weiterhin wird sich eh nichts ändern und ihr werden auch nur weiter Quatschen.

Also, nimm und Friss.

mfg




(dieses genöle geht mir auf den Sack, wenn dir was nicht passt, dann tu was aber Laber nicht, mach halt einen Verein auf der sich gegen unsere Politik richtet und versuche so viele Mitglieder zu bekommen wie es geht, dann hast du als Volk eine Vorzeigbare Macht)

!!! aber TUS !!!
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21.05.2008 14:04 Uhr von meisterthomas
 
+1 | -1
 
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Wahllos bevormundet und Zwangsversichert: Unser Gesundheitssystem gleicht einem Schweizerkäse mit viel zu vielen Löchern, der auch noch zum Himmel stinkt.

Die nächste Reform hat nur den Sinn, diese Löcher besser zu verstecken, so auch die Ausgleichszahlungen zwischen Ost und West-Kassen.

Die Kosten der Wiedervereinigung trägt hier vermutlich weder Staat noch Steuerzahler sondern der Zwangsversicherte.
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21.05.2008 14:17 Uhr von Asian_Lotus
 
+1 | -0
 
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ich sage nur Sicko...wir sind auf dem besten Weg dorthin. Danke Michael Moore
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21.05.2008 17:13 Uhr von Bongolus
 
+3 | -0
 
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Worst Case: Man ist krank, macht also nen Termin bei seinem Hausarzt. Worauf man als Kassenpatient eh schon 3 Wochen warten muss. Der überweist einen dann zum Facharzt, worauf man wieder 3 Wochen wartet. Der Facharzt überweist einen dann ins Krankenhaus und wahrscheinlich muss man da auch wieder 3 Wochen warten und bekommt dann nach 9 Wochen seine Behandlung.
Wenn die Krankenkasse Glück hat, ist man bis dahin krepiert, wenn nicht, hat man die Krankheit inzwischen soweit verschlept, dass die Behandlung elendig teuer wird.

Sollte man als Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung nicht wenigstens soweit denken können?

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