20.05.08 15:24 Uhr
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Frankfurt: Messerstecher erhält für Angriff auf Rabbiner 3,5 Jahre Haft

Wie bereits auf SN berichtet, sorgte im vergangenen Jahr der Angriff eines Mannes in Frankfurt auf einen Rabbiner für Aufsehen. Der Geistliche war durch einen Messerstich des Täters lebensgefährlich verletzt und außerdem beschimpft worden.

Für seine Tat muss der 23-jährige Sajed A. jetzt eine Haftstrafe von 3,5 Jahren antreten. Er wurde von dem Frankfurter Landgericht lediglich wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt, ursprünglich lautete die Anklage auf versuchten Totschlag beziehungsweise versuchten Morde.

Das Gericht legte den Fall so aus, dass ein antisemitischer Hintergrund nicht vorgelegen habe. Der Messerstecher sei weder der arabischen Sprache mächtig, noch fühle er sich zum Koran hingezogen. Auch eine antijüdische Gesinnung läge bei ihm nicht vor.


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WebReporter: rudi2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Haft, Frankfurt, Angriff, Messe, Messer, Messerstecher, Rabbi
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2008 15:59 Uhr von Hier kommt die M...
 
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erstaunlich viel mal sehen, wann er sie antreten muss, denn vorerst ist er ja auf freiem Fuß.

Aber schon heftig:

"Er ist offenbar einer jener zahlreichen jungen Männer, die, wenn sie sich in die Innenstadt aufmachen, vorsichtshalber ein Messer einstecken. Zur Verteidigung, versteht sich. Er gerät leicht in Händel mit jedermann, auch mit "Scheiß-Deutschen", ist einschlägig vorbestraft und, möglicherweise aus Langeweile oder Übermut, zu törichten Sprüchen und Rangeleien jederzeit bereit."

"A. habe den Stich gegen Zaigarten "mit einer derartigen Schnelligkeit, Professionalität und Wucht" ausgeführt, dass die 7,5 Zentimeter lange Klinge 18 Zentimeter tief in den unteren Bauchbereich des Opfers eingedrungen sei, obwohl der Rabbiner einen schweren Mantel, Hemd und Unterhemd trug. Zuvor habe der Täter sein Opfer auf Arabisch angesprochen und sodann beschimpft: "Scheißjude, ich bring dich jetzt um.""

Aha..Sprüche und kleine Rangelei nennt man sowas also..

Und der Rabbi war also selber schuld, und unter bekanntlich agressiv machenden Beruhigungsmitteln stand er auch noch, währen der Täter ja nur friedlich bekifft war.^^

Und die Zeugen des Rabbis hatten völlig grundlos Angst, vor Gericht auszusagen..

"Die beiden Begleiter des Rabbiners vom Tatabend - ein Israeli und eine junge Jüdin aus Brasilien - haben sich dem Gericht nicht als Zeugen zur Verfügung gestellt, das sie daraufhin als unerreichbar einstufte.

Nach den Worten des Vorsitzenden Richters Klaus Drescher hätten sie "diffuse Ängste" geäußert, zu einer Verhandlung erneut nach Deutschland zu reisen. "

http://www.fr-online.de/...

Wirklich..sehr diffus alles...
Bin ja gespannt, ob einer der Beiden in Berufung geht und wie dann ein neues Urteil aussehen würde..
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20.05.2008 16:17 Uhr von rudi2
 
+8 | -2
 
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Schade, dass meine News verstümmelt wurde es wäre in meinen Augen nun wirklich nicht nötig gewesen, aus dem Text die Tatsache herauszueditieren, dass der Täter den Rabbi als Judenschwein bezeichnet hat. So ist die News verzerrt, und die Beziehung zum 3. Absatz ist nicht mehr erkennbar- vielen Dank......
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20.05.2008 17:28 Uhr von Pinky_Gizmo
 
+3 | -1
 
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Ich: frage mich so manches Mal was in den Köpfen unserer Richter so vor sich geht.
Lediglich gefährliche Körperverletzung, die spinnen doch!!!

Der Hammer ist ja, dass der Täter angeblich keine Tötungsabsichten hatte und es nur ein "Warnstich" war. Wenn jemand mit solch einer Wucht, jemanden ein Messer in den Leib rammt hat er also keine Tötungsabsichten!! Wunderbar, wieder was dazu gelernt!!!!!!
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20.05.2008 21:16 Uhr von tutnix
 
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alles nicht so einfach: siehe http://www.politischkorrekt.info/...
besonders die aussage des unbeteiligten passanten ist zu beachten.
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20.05.2008 21:22 Uhr von tutnix
 
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quelle: ok im spiegel steht das gleiche bzw mein link bezieht sich auch auf den spiegel-artikel, mein fehler ;). anscheinend hat der rabbi von sich aus mit der rangelei angefangen, von daher ist das urteil wohl nur dadurch zustandegekommen dass die richter den einsatz des messers für übertrieben gehalten haben.

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