20.05.08 13:10 Uhr
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Der Tasmanische Tiger ist heute eine Maus

Eigentlich ist er seit über 70 Jahren ausgestorben: Der Tasmanische Tiger. Forscher haben jetzt das Erbgut des Tigers aus 100 Jahre alten Proben von drei Jungtieren und einem erwachsenen Tier entdeckt. Die Verwendungsmöglichkeiten sind jedoch eingeschränkt.

Da die Proben in Alkohol gelagert wurden, kämpfen die Forscher mit einer starken Fragmentierung. Dennoch reichte es, um ein Stück der DNA in ein Mäuseembryo einzusetzen und dort anhand einer Blaufärbung auch zu erkennen.

Wie im "Jurassic Park" wird die Geschichte wohl trotzdem nicht enden. Die Wahrscheinlichkeit, in absehbarer Zeit tatsächlich einen Tasmanischen Tiger zu klonen, ist gering. Für ein derart anspruchsvolles Experiment sei die DNA nicht geeignet, es mangele ihr an der nötigen Qualität.


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WebReporter: tomeck
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Maus, Tiger
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2008 13:50 Uhr von meisterallerklassen
 
+5 | -0
 
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Angeblich ist er ausgestorben Man spekuliert, dass noch Exemplare im Franklin Gordon Wild River National Park am Leben sind.

Hier ein interessanter Link: http://www.downunder-reporter.de/...
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20.05.2008 14:34 Uhr von Hugo Tobler
 
+6 | -0
 
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Wäre vor 70 Jahren das Material tiefgefroren worden, dann könnte die DNA heute gebraucht werden.
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20.05.2008 14:50 Uhr von Ajnat
 
+5 | -0
 
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schade: dass man die n icht wieder "auferstehen" lassen kann, aber man kann ja noch auf das Mammut hoffen... :-)
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20.05.2008 15:48 Uhr von Hugo Tobler
 
+4 | -0
 
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@meisterallerklassen: Vielen Dank für den Link. Man wird fast ein wenig wehmütig, wenn man den Artikel liest.
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20.05.2008 16:37 Uhr von aquarius565
 
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Tazza comes back! Ich weiß ja selbst dass Tazza das Wort für den Taminischen Teufel bei Bugs Bunny ist Aber ich finde es dennoch erstaunlich dass man diese Tierart durch Gentechnik widerauferstehen lassen könnte.
Aber es braucht keinen Tasmanischen Tiger mehr. Wir haben heute die grösste Anzahl an Tieren die je auf Erden lebten. Die Biodiversität ist die größte seit Anbeginn der Erde.
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20.05.2008 17:09 Uhr von terrordave
 
+1 | -0
 
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@Anjat: da freu dich mal nicht zu früh. es könnte ja sein, dass die mammuts des klima wegens ausgestorben sind und dann könnte man eventuell geklonte exemplare hier kaum am leben halten (denke ich mal).

Aber auf jeden fall sollte alles daran gesetzt werden, tierarten vor dem aussterben zu retten und ausgestorbene tierarten wieder auferstehen zu lassen. so etwas wäre eindlich mal eine leistung, auf die die menschen stolz sein könnten!
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20.05.2008 17:17 Uhr von tomeck
 
+4 | -0
 
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@ all: im "jurassic park" gereit durch das klonen alles durcheinander.
das ist natürlich nur ein hollywood-streifen.

aber wenn beispielsweise tiere (oder auch pflanzen) aus anderen ländern in neue länder gebracht werden, kommt es immer wieder zu problemen.
die heimische tierwelt spielt verrückt oder stirbt weg, die hemische pflanzenwelt leidet darunter, dass die "neuen" pflanzen ihnen die lebensbedingungen erschweren.
natürliche feinde habe "zwangs-versetzte" tiere häufig auch nicht, so dass sie sich unkontrolliert vermehren können.

also, das mit dem klonen hat -meine ich- zwei gesichter.
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20.05.2008 20:49 Uhr von fabiu_90
 
+2 | -2
 
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Was?!? "Dennoch reichte es, um ein Stück der DNA in ein Mäuseembryo einzusetzen und dort anhand einer Blaufärbung auch zu erkennen."

Und deswegen ist der Tiger jetzt ´ne Maus oder wie?! :s
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20.05.2008 23:45 Uhr von lordxxl
 
+2 | -1
 
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Der Titel: ist schon mehr als kreativ.
Wenn sich jemand eine Klorolle komplett mit Häkelhäubchen ins Auto stellt ist das dann für dich mit der Überschrift
"Immer mehr Autos werden zu Toiletten umgebaut" zu umschreiben?
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21.05.2008 15:52 Uhr von Hugo Tobler
 
+0 | -0
 
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@aquarius565: Was ist los mit Ihnen????
Sie schreiben:
>>Aber es braucht keinen Tasmanischen Tiger mehr. Wir haben heute die grösste Anzahl an Tieren die je auf Erden lebten. Die Biodiversität ist die größte seit Anbeginn der Erde.<<

Geht es eigentlich noch??? In den letzten 300 Jahren hat der Mensch 10´000de Tierarten ausgerottet. Die Tiere die wir heute noch haben sind fast nur noch die Arten die auf dem Teller landen. So wie der fruchtbare Boden abnimmt, nehmen auch die Tiere in ihrer Anzahl ab.
Mit Ihrer Philosophie könnte man genau so gut sagen: " Es braucht keinen aquarius565 mehr, es hat genug Menschen auf dieser Welt, mehr als es seit der Schöpfung gegeben hat!

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