20.05.08 12:50 Uhr
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Immer mehr Deutsche wandern ins Ausland aus

2007 gab es zwar einen neuen Rekord an Zuwanderern nach Deutschland, doch auch die Zahl derer, die aus Deutschland auswandern, wird immer größer. Es wanderten sechs Prozent mehr aus als im Vorjahr.

Häufig möchten die Auswanderer ein neues Leben anfangen oder einfach einen Job finden. Oftmals wird in die USA ausgewandert, doch noch attraktiver sind die Nachbarstaaten. Viele Realityshow-Sendungen dokumentieren diese neue Auswanderungswelle.

Auf der anderen Seite gab es bei den "Heimkehrern" auch wieder einen drastischen Anstieg. 111.000 Menschen kamen zurück nach Deutschland. In dieser Zahl sind jedoch auch Spätaussiedler enthalten.


WebReporter: L.Berto
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutsch, Ausland
Quelle: news.de.msn.com

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47 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2008 12:01 Uhr von L.Berto
 
+0 | -0
 
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Traurig, ich glaube vor allem gut ausgebildete verlassen Deutschland, da sie in anderen Ländern einfach bessere Verdienstmöglichkeiten haben... Die Quelle gibt die genauen Zahlen an.
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20.05.2008 12:55 Uhr von Lil Checker
 
+20 | -2
 
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So siehts aus Ich arbeit noch ein paar Jahre hier. Wenn ich dann eine "einigermaßen" gute Rückhand bzw. Geldvorräte hab, dann will ich auch weg. Nach Deutschland kommen ja meist Russen oder Türken, weil sie hier einen guten Start bekommen. Deutsche werden nicht so gut behandelt finde ich. Und ich seh es ja: Mein Onkel zahlt heute noch an einem Haus ab, dass er vor 10 Jahren kaufte. Nebendran haben Russen innerhalb von 6 Monaten ein Haus hochgezogen und ein neuer BMW steht vor der Tür. Leider wandern entweder qualifizierte Deutsche aus, weil sie meist im Ausland mehr verdienen können oder welche die keine Ahnung haben (keine Sprachkenntnisse, kein Geld)....
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20.05.2008 13:13 Uhr von a.maier
 
+15 | -1
 
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mich würde interessieren: wer auswandert (Beruf, Bildung, Alter) und wer einwandert.
Ich befürchte das Professoren und gut ausgebildete Arbeiter nicht zu den Einwanderern gehören. Wer bei 4 mio Arbeitslosen in ein Land kommt muß entweder gut ausgebildet sein oder ist nur auf Sozialleistungen erpicht. Warum freuen sich die Politiker so über die neue Belastung der Sozialkassen?
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20.05.2008 13:14 Uhr von Borgir
 
+10 | -1
 
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wen bitte: wundert das denn noch? hartz iv, steuern, benzin, politiker die sich die hosentaschen voll machen......ich hab mit meiner freundin trotz gutem job auch schon drüber nachgedacht....
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20.05.2008 13:29 Uhr von promises
 
+9 | -0
 
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Ich: würde später auch gerne Auswandern. Hab schon oft darüber nachgedacht, nur bis jetzt fehlt das gewisse Kleingeld dafür.
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20.05.2008 13:36 Uhr von MetalTribal
 
+9 | -1
 
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Das werden noch viel mehr wenn sich an dieser Sklaven-Politik hier nicht schleunigst was ändert. Wenn ich könnte, würde ich auch sofort auswandern.
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20.05.2008 14:17 Uhr von D-0nKy
 
+9 | -2
 
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Ich werds genauso machen dazu muss ich mein Studium aber erstmal vollenden, und dann noch einige Jahre arbeiten um die gewissen Rücklagen zu haben. Und dann gehts ab nach Kanada oder die USA.

Was hier nämlich in Deutschland abgeht ist echt erbärmlich..... und das schlimmste ist, dass keine Besserung in Sicht ist, sonder nur weitere Verschlechterungen :/
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20.05.2008 15:03 Uhr von Schwertträger
 
+8 | -3
 
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In der Schweiz ist es aber nicht viel besser :-): Meine Lebensgefährtin kommt aus der Schweiz und ich bin ebenfalls oft dort.

Ob ich mir zum Auswandern nun gerade die Schweiz aussuchen würde....
Die unterliegen doch den gleichen Wirtschafts- und Politikzwängen wie wir. Teilweise sogar noch schlimmer.
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20.05.2008 15:16 Uhr von b_andog
 
+5 | -4
 
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Tja so bitter das ist Vielen ist gar nicht bewußt wie gut sie es in Deutschland haben. Infrastruktur, Versorgung im Krankheitsfall, Soziales Netz, gesetzlicher Background, Bildung ....etc. Sicherliches ist einiges deutlich verbesserungswürdig aber in der Summe macht das Deutschland zu einem Land mit guten bis sehr guten Vorraussetzungen.

Viele die Auswandern und einige Zeit im Ausland leben zieht es später auch wieder zurück. Gründe aus Deutschland auszuwandern gibt es natürlich an der Zahl genug, die gibt es natürlich auch in jedem anderen Land.

Der Deutsche hat aber auch ein Hang zur Unzufriedenheit.

Komischer Weise sind es auch oft die Nutznießer der Vorteile in Deutschland die sich am meisten darüber beschweren bzw. mit dem Gedanken spielen auszuwandern.

(Aber interessant ist es schon das wir einen enormen Fachkräftebedarf haben in Deutschland und trotzdem viele nach einer guten und preiswerten Ausbildung/Studium einfach ins Ausland auswandern)

P.S. Sachen die man Verbessern kann die gibt es und wird es immer geben...das seh ich übrigens genauso... ;)
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20.05.2008 16:15 Uhr von Schwertträger
 
+5 | -5
 
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@userxy: Multikulturell heisst aber auch, dass Deutsche hier bleiben und nicht vor ein paar Integrationsschwierigkeiten wegrennen.
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20.05.2008 16:18 Uhr von Schwertträger
 
+5 | -4
 
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Wie man nach einem von Deutschen finanzierten Studium in die USA abwandern kann, wenn man Deutscher ist, will mir auch nicht in den Kopf.
Ich würde mir dabei undankbar vorkommen.
Gerade weil man als mit anständiger Abschlußnote Studierter in Deutschland derzeit keine schlechtne Chancen hat.

Aber gut, wenn man die USA mit rosaroter Brille sieht...
Gerade in puncto USA machen sich viele auch selber was vor, oder sind in Wirklichkeit längst nicht so anspruchsvoll, wie sie hier immer tun.

Was anderes ist es, wenn ein hier pensionierter Professor rübergeht, weil er dort noch arbeiten darf, hier aber nicht mehr. Doch als junger Mensch?
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20.05.2008 17:41 Uhr von kingoftf
 
+9 | -0
 
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Ich auch: Bin schon seit 20 Jahren weg aus D.

Also nix neues.

Teneriffa ist besser als Bochum.....
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20.05.2008 17:43 Uhr von kingoftf
 
+9 | -0
 
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Von VOX gesponsert: Die Rückkehrer sind doch die, die umkehren, sobald VOX die Kamera ausschaltet.

Wenn ich manchmal sehe, wie naiv und weltfremd die "Auswanderer" sind... Keine Rücklagen, kein Wort der Sprache, alle haben nur auf sie gewartet, gebratene Tauben.....

Schon armselig.......
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20.05.2008 17:57 Uhr von rauchenderbaer
 
+4 | -0
 
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Nokiaisten wandern ein und aus!!! Deutsche: verlieren Hof und Haus.
nach genehmigter Subventionierung wandern sie ein, nach Ablauf wieder aus, die Nokiaisten:(Schulbildung Abitur, Studium Betriebswirtschaft, Alter min. 40)
Auswandern tut der Mittelstand, denn wo gibts dafür noch Dank im "lieb Vaterland"?
Du bildest aus mit ach und Krach, machst recht gut Dein fachmänisch Sach.
Zahlst brav die Steuern an den Staat, doch wo ist dessen Hilf mit Rat und Tat.
Die Steuern, die er brav bezahlt, bekommen Nokiaisten in den Arsch geblasen,
wie wohl ist´s doch den Bonzen auf schwar-rot-goldnem Rasen.
Nichts gesät und doch geerntet, wen wunderts das es manch Deutschen behende
ins Ausland ihn verschlägt, wo er hofft, das seine Leistung Früchte trägt.
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20.05.2008 17:59 Uhr von CHR.BEST
 
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@Schwertträger: Hm, ich glaube daß man gut ausgebildet und mit einem gewissen Startkapital in den USA einfach viel weiter kommen kann, als es jemals in Deutschland der Fall wäre.

In Deutschland ist doch etwa 50% der verfügbaren Arbeitskraft in Formular-Ausfüll-/Vorschriften-überprüf-Orgien kontraproduktiv gebunden. In den USA hingegen ist weniger Staat dafür mehr Möglichkeiten.
Das soziale Netz wird in Deutschland ja auch immer dünner und löchriger. Und wenn ohnehin schon auf Nichts mehr völlig Verlaß ist, dann steigert das automatisch Abenteuerlust und Risikobereitschaft. Historisch betrachtet waren die USA schon immer das bevorzugte Auswandererland für Deutsche ... warum auch immer. Vielleicht weil das Land sehr groß ist und man trotz allem nicht allzu weit von einer gut bekannten Zivilisation entfernt ist.
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20.05.2008 19:25 Uhr von Schwertträger
 
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@CHR.BEST: Was Vorschriften angeht liegen die USA in etlichen Bereichen noch vor uns.
Zur Erinnerung: DORT ist es vorgeschrieben, dass in der Mikrowellenanleitung steht, dass sie nicht zur Haustiertrocknung eingesetzt werden dürfen. Nicht bei uns.
Und dort gibt es die Sammelklage, nicht bei uns. Dort ist die Produkthaftung so aufgeblasen, nicht bei uns.

Also insofern kann es recht schnell recht arg aussehen mit den Folgen von guten Chancen in den USA.

Sicher kommt man in manchen Bereichen weiter, als das hier der Fall wäre, aber nicht jeder, der von Auswandern faselt, will überhaupt so weit kommen. Für diejenigen, die irklich weit wollen und nebenbei auch noch Bedeutung erlangen wollen, die es also nach Ruhm und Ehre gelüstet, die kommen wahrscheinlich in den USA wirklich weiter als hier, das stimmt.

Aber sonst?
Wieviele derjenigen, die mit viel Hoffnung aufgebrochen sind, enden dort genauso im Mittelmaß wie hier?

Da verstehe ich dann die Leute, die nach Kanada gehen, schon eher. Oder die Naturfreaks, die nach Neuseeland gehen. Oder die Independent-Leute, die nach Australien gehen, weil dort wenigstens der Mythos lebt, wenn gleich die Jobchancen auch nicht toll sind.

Aber die USA werden überschätzt, weil viele nur das sehen, was sie sehen wollen. Diejenigen, die den Mut haben zurückzukommen, zeichnen da jedenfalls ein wesentlich differenzierteres Bild, selbst wenn sie leidlich erfolgreich waren, dort.

Es dürfte also im Wesentlichen das Image sein, das die Leute rüberzieht.
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21.05.2008 22:22 Uhr von CHR.BEST
 
+3 | -2
 
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@Schwertträger: Natürlich zieht es auch viele nach Kanada; Nordamerika im Allgemeinen halt.

Aber weil du unsinnige Produkthaftung etc. ansprichst. Erstens findet man bei uns sicher auch ähnlich unsinnige Gesetze, wenn man gezielt danach sucht. Zweitens sorgen die EU-Normen und -Vorschriften und Institutionen auch für reichlich zusätzliche Blätterwälder. Sowas gibts in den USA nicht, dort gibt es nur ein Bundesgesetz.

Ich will nicht sagen daß alles Gold ist, was glänzt. Man ließt ja in der News, daß viele Gescheiterte wieder zurückkommen.
Jedoch alleine der Umstand, daß hierzulande soviele Menschen bereit sind, dieses Risiko einzugehen (obwohl der Deutsche im Allgemeinen recht bodenständig ist), beweist daß derzeit vieles in Deutschland - gelinde gesagt - schiefläuft.
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22.05.2008 07:35 Uhr von maki
 
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Wie DDR kurz vorm Mauerbau. :-D
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22.05.2008 11:32 Uhr von Schwertträger
 
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Natürlich läuft einiges schief, aber das so viele. der angeblich bodenständigen Deutschen (was auch eher ein Mythos ist) das Risiko eines Wegzugs und Neuanfangs auf sich nehmen, liegt eher an der subjektiven Wahrnehmung, als an der tatsächlichen Lage.

Erstmal zu den unsinnigen Gesetzen:
Die gibt es natürlich auch hier, und es ist mit großer Wahrscheinlichkeit hier schwieriger etwas Neues aufzuziehen als in den USA, aber dafür sind hier die Möglichkeiten, später nachhaltig zu scheitern geringer.
Franjo Pooth macht das ja gerade vor.
Es gibt in Deutschland eine Menge hemmender Vorschriften, ein Großteil davon aus der frisch geggründeten EU kommend (also auch den Spanienauswanderer betreffend, nur mal nebenbei), aber auf der anderen Seite gibt es auch eine Menge Unterstützung, was Neugründungen angeht. Und zusätzlich kann man mit den hier gültigen Gesellschaftsformen sein eigenes Risiko recht gut begrenzen, wenn man nicht noch zusätzlich Steuern hinterzieht.

Das sind Pfunde, die es hier gibt.
Auch die Kranken-Grundversorgung existiert bei uns noch, auch wenn sie mittlerweile sehr "Grund-" ist. Und HartzIV sichert immerhin das Überlebenund ein Dach über dem Kopf. Beides in den USA nicht vorhanden.

Ich will damit nicht sagen, dass für den durschnittlich pfiffigen und gebildeten Menschen diese Dinge vordergründig wichtig wären, denn er sieht sich nicht in der Situation, so etwas gebrauchen zu müssen, weil er sich mit seiner Leistung sein Leben und seine Gesundheit selber finanzieren kann.
Für ihn stehen die Hemmnisse, die ihn ärgern, mehr m Vordergrund.

Auch flüchtet er vor den angeblichen Ungerechtigkeiten, die er mit seinen Steuern mitfinanziert. Zumindest in der Hinsicht wird er dann später eine Überraschung erleben, wenn das anderswo nicht anders aussieht.


Zum Schieflaufen:
Würden auch nur ein paar der teilweise sehr entschlossenen Personen ihre Kräfte und Fähigkeiten, anstatt zum Davonlaufen und Verschwenden in fremden Gegenden, für Verbesserungen im eigenen Land verwenden, sähe vielleicht(!) manches anders aus.
Schaut man sich die Auswanderer an, sind da jedenfalls zu 99% keine ehemaligen Landes- oder zumindest Lokalpolitiker dabei!
Kaum einer von denen, die meckern, hat jemals Leistung zur Verfügung gestellt, um an den Zuständen, die ihn so aufregen, etwas zu ändern.
Stattdessen träumt der Großteil der Auswanderer davon, ihre bescheidene Einigelei, die sie hier vollbracht haben, anderswo unter günstigeren Umgebungsvariablen fortführen zu können, ohne von all den ach so negativen Faktoren, die es hier bei uns ja gibt, behelligt zu werden.


Wenn man möchte, dass störende Elemente verbessert werden, muß man selber konstruktiv dazu beitragen und nicht weglaufen und sich woanders dann alles schön lügen.

Einem sehr großen Teil derjenigen Auswanderer, die nicht des Klimas wegen auswandern, sondern wegen der schlechten Bedingungen hier, unterstelle ich einfach mal politische und kulturelle Blindheit, was ihre Zielorte angeht.
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22.05.2008 14:36 Uhr von CHR.BEST
 
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Was soll man denn verbessern wenn man ständig gegen Behördenwillkür anrennt?
Und wie soll man sich mit Zeitarbeit irgendein finanzielles Polster fürs Alter ansparen?

Übrigens gibt es in den USA auch Sozialhilfe und erst unlängst hörte ich davon, daß im Raum New York viele Arbeitsplätze künstlich geschaffen wurden, wo Leute für 8 Stunden rumstehen ein Grundeinkommen bekommen, von dem sie leben können (nicht gut natürlich, aber immerhin).
Natürlich, wenn du in Deutschland bereits nicht großartig ackern willst dann wird es dir in den USA oder Kanada garantiert auch nicht besser sondern eher schlechter ergehen.

Aber jene, die die Ärmel hochkrempeln wollen und nicht ganz auf den Kopf gefallen sind, können es über den Teich einfach viel weiter bringen als in einem Staat wie Deutschland mit seiner verkrusteten, hemmenden und abzockerischen Bürokratie.

In Deutschland bist du - trotz guter Berufsausbildung - viel zuoft nicht mehr als eine Personalnummer. Also heißt es Revolution oder Auswandern. Letzteres könnte man als Feigheit auslegen ... oder einfach so, daß der Klügere nachgibt.
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22.05.2008 14:59 Uhr von herrderdinge
 
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@schwerträger: "Schaut man sich die Auswanderer an, sind da jedenfalls zu 99% keine ehemaligen Landes- oder zumindest Lokalpolitiker dabei!"

HE, was soll denn das?? Wäre schön wenn die alle auswandern würden, haha.

Ich jedenfalls bin vor einigen Jahren ausgewandert. Hier ist auch nicht alles super, aber zumindest bekommt man nicht alles mit, was z.Bsp. mit den Steuergeldern passiert. Aber jedesmal wenn ich "Heimweh" bekommen, dann schaue ich mir ein paar Politikmagazine an und will nicht mehr zurück!

Denn die Verarsche durch die meisten Politiker ist in D schon enorm!
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22.05.2008 15:15 Uhr von Schwertträger
 
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@herrderdinge: Macht´s das besser? Wenn man nicht alles mitbekommt, was mit den Steuergeldern passiert? :-)

Was die Politiker angeht, wäre es mir lieb, wenn al diejenigen, die am lautesten meckern, erst einmal vor Ort in die Lokalpolitik gingen und sich dort engagierten.

Wenn sie dann nach einem Jahr begriffen hätten, dass sich dort, wie überall auf der Welt, nur 30% dessen durchsetzten lassen von dem, was sie sich vorgenommen hatten, dann hätten wir schon mal eine leichte Verbesserung und geschätzte 70% unwissende Nörgler weniger. (Daraus werden dann wissende Nörgler, die über andere Dinge nörgeln, aber nicht mehr undifferenziert über Deutschland). :-)
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22.05.2008 15:23 Uhr von Schwertträger
 
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@CHR.BEST: Besagte Behördenwillkür z.Bsp. ! Die kann man versuchen zu ändern.
Dazu gehört politische Arbeit.

Aber gerade weil viele das nicht wichtig finden, hat sich die über Jahrzehnte weiterentwickelt und niemand hat was dagegen getan. Ich kann mir vorstellen, dass jemand verflixt viele Wählerstimmen auf sich vereinigt, wenn er etwas gegen die Behördenwillkür zu tun verspricht. Wenn er dann auch noch eine Besserung von 10% erzielt, wird er zwar nciht wiedergewählt, weil die Bevölkerung das nicht sieht, aber unter´m Strich gab es trotzdem einen Fortschritt.
Macht aber keiner, am wenigsten die, die dauernd meckern.


Was die USA angeht, sage ich nicht, dass dort alles schlecht ist.
Aber viele der Leute, die sich mit hochtrabenden Ideen dorthin aufmachen, die hier nicht funktionieren, werden sehen, dass die dort auch nur mit Wasser kochen und in Sachen Behördenwillkür keinen Deut besser sind als wir.
Im Gegenteil, weil teilweise dort Sachen noch nicht so geregelt sind, sind Entscheidungen über manche Sachverhalte noch willkürlicher. Auch Spanien, immerhin eines der beliebtesten Auswandererländer der Deutschen, verdient sich da keine Lorbeeren.


Das man in Deutschland trotz guter Ausbildung oft nur eine Personalnummer ist, ist aber nicht Schuld der Politik, sondern die der Wirtschaft. Das Du zur Personalnummer wirst, passiert ja erst, wenn Du jobless wirst und zur ARGE tigern musst.

Das man in den USA in einem Unternehmen mehr als Mensch gesehen wird, halte ich für eines der grössten Gerüchte.
Es sei denn, im Mittelstand, aber das ist hier dann genauso.
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22.05.2008 15:27 Uhr von wunschnickREAL
 
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Ich hasse mein Land -.-: Also ich geh voraussichtlich im Dezember 2008 btw Anfang 2009. Im Dezember schliess ich die Ausbildung zum Mediengestalter ab, ich will sofort rüber nach England. Mein traum ist London, als Grafiker bekommt man wesentlich mehr Geld.

Aber das Geld ist nicht mein Hauptgrund!

Hauptgründe sind u.a. Deutschland und seine Politiker!
Die Politik geht mir so auf dem Sack, die machen was Sie wollen, auf Ihr Land hören Sie nicht mehr. Deutsche sind keine Deutsche mehr im eigenen Land. Wir leben immer mehr und mehr in einen Polizeistaat, wer die klappe aufmacht kriegt was aufn Deckel.

Politiker kuschen vor anderen Ländern (siehe DalaiLama), stolz sein auf sein Land kann man nicht, man wird als Nazi abgestempelt (gut ich bin nicht stolz, wegen unser Geschichte). Wenn man Arbeitet wird man bestraft, wir leben in einer Behördenbürokratie. Für alles und jeden brauch man 10 fache ausfertigungen die dann schon vorgestern abgeschickt werden mussten.

Deutsche sind launisch geworden, verstehen keinen spaß mehr, wenn man in einen Laden hineinkommt, fliegt einen schon die klappe entgegen vom Personal, "wuaas wollen sie denn hia... *gäähn" .. Da geh ich lieber zum Türken um die Ecke und kof da ein, da bin ich noch König Kunde! Alles in allen hab ich die Schnauze voll!!!

England ist mein Ziel!

Und wer sagt, Ausbildung zuende und rüber, wie willste das schaffen! Meine Freundin ist Engländerin, lebt hier seit über 2 Jahren, wir wollen beide nach England zurück! Dort etv Heiraten... von daher kommts mir gelegen! Bei der nächsten gelegenheit beantrage ich auch die englishe Staatangehörigkeit!

mfg
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22.05.2008 15:57 Uhr von Schwertträger
 
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@wunschnickREAL: Naja, warum nicht? Viel Glück!

Aber wundere Dich nicht, wenn Du später erkennst, dass es dort nicht besser ist. Tony Blair und Konsorten hören auch nicht auf ihr Land. :-)

Und was Deutsche im deutschen Land angeht: In England bist Du keins von beiden mehr, kein Deutscher und kein echter Engländer.
Ich möchte mal behaupten, dass es Deine Freundin als Engländerin hier in Deutschland einfacher hatte als Du als Deutscher in England haben wirst.


Und was Deinen vorgeblichen Hauptgrund angeht, die Politik, da bist Du dann ein Paradebeispiel dafür, dass Leute, die in die Politik gehen könnten, lieber auswandern.
Und in London gehst Du doch bestimmt auch nicht in die Politik, oder?
Was soll also dann das Geschimpfe über speziell deutsche Politiker? (Wenn schon Gezeter, dann über alle Politiker der Welt, denn nur ganz selten werden Idealisten zu Politikern. Meistens sind es einfach nur Profilneurotiker ohne Rückgrat, die um gemocht zu werdne, alles tun).

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