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Bohmte: Stadt schafft Radwege, Ampeln und Bürgersteige ab

Die Stadt Bohmte im Osnabrücker Land schafft Ampeln, Bürgersteige, Radwege und Verkehrsschilder ab. Sie nimmt mit diesem Modellversuch am EU-Projekt "Share Space" teil.

Auf dem 400 Meter langen Teilstück der Hauptverkehrsstraße sollen sich Radfahrer, Fußgänger und motorisierte Verkehrsteilnehmer die Straße teilen. Es gilt dort dann nur noch rechts vor links.

Viele stehen dem Projekt aber kritisch gegenüber, da die Stadt einen hohen Durchgangsverkehr hat.


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WebReporter: Pinky_Gizmo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Stadt, Bürger, Ampel, Bürgersteig, Radweg
Quelle: www.newsclick.de

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20.05.2008 12:00 Uhr von Pinky_Gizmo
 
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Ich finde es sehr gefährlich, dass sich Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger die Straße teilen sollen. Ich bin mal sehr gespannt, wie die Stadt reagiert sollte es zum ersten Verkehrstoten kommen.
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20.05.2008 12:53 Uhr von gofisch
 
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auch eine möglichkeit der überbevölkerung entgegen zu wirken...

die spinnen die röhmer... ähmm... bohmter... (oder hiessen die bohmtianer? *nachdenk* xD)
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20.05.2008 12:55 Uhr von Kahra be Far
 
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Tolle Idee: Das sollte man mal hier in Dresden probieren.

Ich finde Idee nicht gut und zu gefährlich.
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20.05.2008 13:05 Uhr von weedalicious
 
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leude auf 400 metern werden die bestimmt keine 50 erlauben, bestimmt schritttempo ... warum schreiben hier blos so viele schwarzmaler rum , man man
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20.05.2008 13:07 Uhr von bounc3
 
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lol ? wie sollen das gehen ?
als autofahrer kommste nicht mehr vorran, weil alle paar Meter nen Fußgänger bzw. nen Radfahrer die Straße blockiert, und als Fußgänger biste immer in der Gefahr, übersehen/überfahren zu werden ? Erklärt mal wer nem kleinen Kind, dass es da auf Rechts vor Links achten muss ... O_o
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20.05.2008 13:11 Uhr von bounc3
 
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@weedalicious : lt. Quelle betreffen die 400m die "Hauptverkehrsader" udn es fahren täglich rund 12.000 Autos durch die Stadt ( das Dorf ? ).
Wenn da alle nur noch Schritttempo fahren dürfen, geht ja gar nix mehr weiter :D
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20.05.2008 13:16 Uhr von Borgir
 
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das ist: eine gar nicht so schlechte idee....mehr eigenverantwortung für die bürger quasi....ich denke dass sowas funktionieren kann
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20.05.2008 14:30 Uhr von fruchteis
 
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In vielen Ortschaften gibts gar keine Bürgersteige und oftmals auch keine untergeordneten Straßen, manchmal sogar größere Gefahrensituationen, vor allem im Bergland mit steilen Straßen, und dort werden vielleicht prozentual weniger Leute umgefahren als woanders, weil jeder viel mehr aufpassen muss. Es wird ja kaum Leute geben, die absichtlich in Fünferkette vor einem Auto herlaufen, um es am Vorbeifahren zu hindern. Und kleine Kinder haben alleine nix auf der Straße zu suchen, deshalb ist der Hinweis darauf, dass die das noch nicht einschätzen können, einfach nur Quatsch.

Wer auf schnelles Reisen bedacht ist, der muss nicht durch Ortschaften gondeln, sondern kann die Autobahn benutzen. Das ist ja sicher auch Sinn und Zweck der Übung. Manche denken, ach, auf der Autobahn kommste vielleicht in nen Stau, fährst halt über die Dörfer. Wenn die Leute auf der Autobahn bissel langsamer fahren (100-130) und nicht drängeln würden, kämen sie viel schneller vorwärts und würden nicht so viele Unfälle bauen, die zu unnützen Staus führen. Dann könnten auch die auf den Dörfern ruhiger leben, weil sie nicht durch Autoschlangen die Luft verpestet bekommen.

Wenn sich das mit Bohmte rumgesprochen hat, legt keiner mehr ohne Not seine Route da hindurch, und damit ist dann die Verkehrsberuhigung erreicht. Und der Rest fährt vielleicht verantwortungsvoll und aufmerksam.
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20.05.2008 14:52 Uhr von Mr.Gato
 
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Naja Keine Ampeln = Super!

Nur Rechts vor Links = Net so toll. Muss man ja IMMER bremsen.
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20.05.2008 21:46 Uhr von DarkQueen82
 
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Bin Bohmterin! So, zu allererst, ich bin ne Bohmterin und das was die hier gemacht haben, ist die größte Geldverschwendung.
Dieses Projekt ist nicht nur schwachsinnig sondern auch hochgefährlich. Die Schüler von Haupt-und Realschule und auch der Grundschule müssen jeden Morgen über diese Straße, und die HRS liegt sogar an der Straße. Gibt ja nichtmal mehr Zebrastreifen und morgens ist die Hölle los an Autos auf der Straße. Über diesen Teilabschnitt führt die Hauptverbindung: Espelkamp-Diepholz-Osnabrück. Es wird Unfälle ohne Ende geben.
Erst heute bin ich mit meiner Schwägerin in den Ort gefahren mit dem Auto und wie aus dem Nichts rast plötzlich ein Skateboarder ohne rechts und links zu gucken über die Straße. Das der nicht vorm Auto gelandet ist war alles und sein Kumpel hat alles schön gefilmt.
Die Bohmter Jugend vor allem ist für sowas nicht geschaffen. Muss es erst Tote geben das unsere Gemeinde das versteht?
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13.12.2008 11:37 Uhr von epeters
 
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Erste Unfallzahlen bestätigen Shared Space denn sie gingen deutlich zurück.

Gefährlich ist es ja nur, wenn sich Wege kreuzen undsich die Beteiligten nicht sehen können/wollen wie es z.B. bei üblichen Rad- und Fußwegen und zu hoher Geschwindigkeit der Kraftfahrer der Fall ist.

Liebe Kraftfahrer, ihr müßt eure Befindlichkeitsstörungen die gelegentlich auftreten, wenn ein Radfahrer, Skater oder Fußgänger sein Recht auf gleichberechtigte Nutzung des öffentlichen Raumes wahrnimmt, nicht immer als Gefährlichkeit umdeuten.

ervin

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