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Buchvorstellung: Älter werden in Zeiten des Alt-Seins

Silvia Bovneschen ist Jahrgang 1946. Mit 26 Jahren erfuhr sie, dass sie Multiple Sklerose hat. Damals ging sie nicht davon aus, dass sie heute noch leben würde. Dass sie es aber doch noch tut, war für sie Grund genug, ein poetisches und entspanntes Buch mit dem Titel "Älter-werden" zu schreiben.

Eine Feministin, so wie man sich das vorstellt, war Bovenschen nie, sie mochte sexy Kleidung und lackierte ihre Fingernägel. Ihr Buch "Die imaginierte Weiblichkeit" gilt zwar als großes Werk der weiblichen Literatur, uneingeschränkte Solidarität erntete sie aber nicht. Aber es hat ihr Spaß gemacht.

Und genau das ist es, was sie auszeichnet. Heute lebt sie in Berlin, weil sie die Trägheit der Menschen dort mag. Und das ist durchaus positiv gemeint. Hektik brauche sie nicht. Und wenn ihr Buch nicht gefällt? Das sei auch nicht schlimm, meint sie. "Ich mache nur noch Sachen, die mir Spaß machen."


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WebReporter: tomeck
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Zeit
Quelle: www.spiegel.de

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