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Der reichste Mann der Welt will in deutsche Familienbetriebe investieren

Warren Buffet kann sich bei einem Vermögen von rund 62 Milliarden Dollar aussuchen, in was er sein Geld gern investieren möchte. Dass seine Wahl auf deutsche Familienunternehmen gefallen ist, liegt, so ist zu lesen, daran, dass er die Tugenden deutscher Ingenieure hoch einschätzt.

29 % der deutschen Familienbetriebe sind aber eher skeptisch, was die sog. Privat Equity angeht - sei es aus Angst vor dem Verlust der Unabhängigkeit oder wegen der Befürchtung, die Investitionen könnten nur kurzfristig angelegt sein. Die, die Erfahrungen haben, sehen das jedoch anders.

Sie schätzen die Professionalität der Investoren. Das sieht auch Thorsten Groth vom Institut für Familienunternehmen so. Er sieht gute Chancen für Buffet, in Deutschland gut anzukommen, als gegeben an. Buffet selbst möchte in Deutschland "große Deals machen. Je größer, desto besser".


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WebReporter: tomeck
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Mann, Welt, Familie
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.05.2008 19:41 Uhr von Slaydom
 
+20 | -6
 
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das hört: sich doch mal gut an...
mein ok hat der mann
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19.05.2008 20:09 Uhr von RupertBieber
 
+5 | -30
 
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19.05.2008 20:37 Uhr von CHR.BEST
 
+11 | -2
 
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Ich sag mal solange er nix heuverschreckt wird sein Geld sicher willkommen sein, könnte ich mir vorstellen, sei es nun z. B. für einen dringend nötigen Hallenanbau, für den kein Geld aufzutreiben ist, oder ähnlichem. Laut Quelle mischt sich dieser Investor nicht ins Management ein und legt sein Geld langfristig an.
Ich denke auch, daß in deutschen Unternehmen sehr viel Potenzial und Innovation derzeit einfach brachliegt.
Leider wird Geld alleine dieses systematische Problem leider auch nicht grundsätzlich beheben können. Wenigstens trägt hier einmal ein Amerikaner Geld nach Deutschland anstatt sonst immer umgekehrt (siehe Crysler).
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19.05.2008 22:34 Uhr von Rififi
 
+5 | -1
 
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Ich habe ein Deja Vu: Es ist schon komisch, das fast der gleiche Artikel bereits in einer schweizer Tageszeitung zu lesen war, nur waren es hier die geliebten Schweizer Familienunternehmen.

Ich glaube da will uns jemand einen Bären aufbinden......
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20.05.2008 09:22 Uhr von meisterthomas
 
+4 | -0
 
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Wachstumspotential: Während die deutschen Landesbanken unser Staatskapital auf dem amerikanischen Immobilienmarkt verspielten, hat Warren Buffet anscheinend begriffen, wo unser Potential liegt.
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20.05.2008 09:35 Uhr von Bleys
 
+3 | -2
 
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Da bin ich eher skeptisch: Ich glaube nicht das den das Wohl irgendeines Betriebes oder Menschen interessiert.
Den interessiert nur Geld und Macht sonst würde er nicht dermaßen viel Geld besitzen.
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20.05.2008 09:46 Uhr von Luthienne
 
+1 | -1
 
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omg -.-: Na hoffentlich finden sich nicht allzu viele Interessenten für sein Investment.

Wer tatsächlich noch glaubt, solche Investitionen täten den Unternehmen mittel- oder gar langfristig gut, der hat wohl die letzten Jahre ziemlich verpennt- Beispiele, wie sowas in der Regel endet gibts ja nun wahrlich genug.

Investment ist keine Spende, mit der man mal eben einen "dringend nötigen Hallenanbau, für den kein Geld aufzutreiben ist" tätigen kann- da stehen knallharte Renditeerwartungen hinter, und je höher investiert wird, umso mehr geben Unternehmen Entscheidungsfreiheit an den Investor ab.

Wahrscheinlich ist am Aktienmarkt nicht mehr genug zu holen, und Buffet hat wahrscheinlich einfach nur eine "gute" Idee, wie man viel schneller und sicherer an Kohle kommen könnte- sonst hätte er nicht soviel davon.
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20.05.2008 11:14 Uhr von Gegen alles
 
+3 | -1
 
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[...]will in deutsche Familienbetriebe investieren: Wer investiert will vernichten.
Nur der eigene Profit zählt.
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20.05.2008 12:30 Uhr von mymomo
 
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@wikipedia-link: hab mir ihn mal bei wikipedia angeschaut... interessant...

aber ne ganz andere frage... direkt im zweiten abschnitt wird über seine kinder geredet: howard, susan und peter...

seine frau hieß susan... und später heißt es irgendwann, das er seine spätere lebensgefährtin im haus seiner tochter "susie" heiratete...

klingt für mich also nach einer falschaussage im ersteren teil, oder?

wie kann man sowas ändern oder gar prüfen lassen? bin dort noch nie aktiv gewesen
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20.05.2008 19:36 Uhr von amaxx
 
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Fehlinvestition: Sollen die Super-Reichen doch mal bitte in Armut, Naturkatastrophen, Entwicklungsländer und und vorallem in Kinder der 3. Welt investieren und zwar mit Dingen die dort benötigt werden und nicht mit Computern für jedes Dorf in Afrika, wie Bill Gates vor einigen Jahren!

Wenn dann noch Geld übrig ist und es für uns von Nutzen ist, kann er auch in die Deutsche Wirtschaft investieren, aber meistens bedeutet dies ja: kaufen, Leute entlassen, Aktienkurs in die Höhe und damit noch mehr Leute in die Armut treiben. Vielen Dank auch !!!!
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20.05.2008 21:24 Uhr von tomeck
 
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@ mymomo: schon möglich, dass die quelle nicht einwandfrei ist.

um es zu klären, gibt´s nur eins: recherchieren, recherchieren, recherchieren.

gruß,
tomeck
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20.05.2008 21:41 Uhr von Slippy01
 
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@Luthienne und andere Buffett-Kritiker: Buffett ist alles andere als eine Heuschrecke. Unternehmen kauft er nicht nur für einen kurzen Zeitraum sondern am liebsten für immer.
Wenn man die Person nicht kennt, sollte man nicht so über ihn herziehen. Und wenn man die Person kennt, macht man das nicht. ;)
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21.05.2008 00:26 Uhr von MrCrappy
 
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schön, schön: das buffet ist eröffnet
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21.05.2008 18:25 Uhr von eherzel
 
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zweifelhaft: Laut dem Wiki-Link:

"Am 25. Juni 2006 kündigte er an, 85 % seines Vermögens nach und nach an fünf Stiftungen zu verschenken.[1] Der Großteil soll an die Bill & Melinda Gates Foundation gehen..."

Und mit wem diese Foundation so zusammen hängt und was die alles indirekt unterstützen, nein Danke!!!
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22.05.2008 12:23 Uhr von khagenauer
 
+0 | -0
 
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Der reichste Mann der Welt. Was kann denn schon schief gehe, nur bei Inverstitionen muss halt der Mittelstand darauf achte,, dass die Anlage nicht schon nach kurzer Zeit abgerufen wrden kann.
Kurt Hagenauer Schwabach

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