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Nördlichstes Bundesland möchte Eutiner Festspiele aus Finanzmisere helfen

Am vergangenen Freitag haben sich der Staatssekretär und zugleich Chef der Staatskanzlei von Schleswig-Holstein, Heinz Maurus (CDU), die Kulturstiftung Ostholstein und Vertreter der Festspiele getroffen, um über die in finanzielle Not geratenen Eutiner Festspiele zu beraten.

Wie Maurus danach sagte, hätten die Festspielveranstalter in Eutin die Möglichkeit, auf eine Risikorücklage von rund 240.000 Euro zurückzugreifen. Der Anteil des Landes würde hierbei 150.00 Euro betragen.

Der Staatssekretär betonte auch noch die Bedeutung der Eutiner Festspiele für das Land Schleswig-Holstein. Als die finanzielle Not durchsickerte, wurden die sieben Vorstellungen von Puccinis Oper "Tosca" abgesagt.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Finanz, Bundesland, Festspiel
Quelle: www.klassik.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.05.2008 19:02 Uhr von jsbach
 
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Auch hier sind wieder einmal finanzielle Probleme im Kulturbereich aufgetreten. Die überregionalen Veranstaltungen wie z.B. Bayreuth werden jährlich mit Millionen aus dem Staatssäckel "gefördert". Aber da bleiben dann die "kleinen Veranstaltungen außen vor". Da gibt es nur Almosen.
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19.05.2008 21:51 Uhr von E-Woman
 
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Da kann ich dem: Verfasser zustimmen. da werden anderweitig Millionen verpulvert/vergeutet und wenn es um ein "paar Hunderttausend Euro" geht, sind die Verantwortlichen schon geizig.
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29.01.2009 20:44 Uhr von manni54
 
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Finanzielle Probleme zeichnen Kultur nicht aus. Sie sind in der Regel Ergebnis lokaler Eitelkeiten, gepaart mit wirtschaftlicher Inkompetenz. Hotels werden nicht vom Küchenpersonal geleitet, warum sollen personal- und kostenintesive Kultureinrichtungen dann von Künstlern geleitet werden?

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