19.05.08 19:06 Uhr
 169
 

Nördlichstes Bundesland möchte Eutiner Festspiele aus Finanzmisere helfen

Am vergangenen Freitag haben sich der Staatssekretär und zugleich Chef der Staatskanzlei von Schleswig-Holstein, Heinz Maurus (CDU), die Kulturstiftung Ostholstein und Vertreter der Festspiele getroffen, um über die in finanzielle Not geratenen Eutiner Festspiele zu beraten.

Wie Maurus danach sagte, hätten die Festspielveranstalter in Eutin die Möglichkeit, auf eine Risikorücklage von rund 240.000 Euro zurückzugreifen. Der Anteil des Landes würde hierbei 150.00 Euro betragen.

Der Staatssekretär betonte auch noch die Bedeutung der Eutiner Festspiele für das Land Schleswig-Holstein. Als die finanzielle Not durchsickerte, wurden die sieben Vorstellungen von Puccinis Oper "Tosca" abgesagt.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Finanz, Bundesland, Festspiel
Quelle: www.klassik.com

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Spanien: Deutscher Autor auf Veranlassung der Türkei festgenommen
Bundestagswahl: "Türkenfeinde" - Scharfe Reaktionen auf Erdogans Einmischung
Thüringen: Ramelows Rot-Rot-Grüne Mehrheit hängt an Ex-AfD-Abgeordneten

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.05.2008 19:02 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Auch hier sind wieder einmal finanzielle Probleme im Kulturbereich aufgetreten. Die überregionalen Veranstaltungen wie z.B. Bayreuth werden jährlich mit Millionen aus dem Staatssäckel "gefördert". Aber da bleiben dann die "kleinen Veranstaltungen außen vor". Da gibt es nur Almosen.
Kommentar ansehen
19.05.2008 21:51 Uhr von E-Woman
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Da kann ich dem: Verfasser zustimmen. da werden anderweitig Millionen verpulvert/vergeutet und wenn es um ein "paar Hunderttausend Euro" geht, sind die Verantwortlichen schon geizig.
Kommentar ansehen
29.01.2009 20:44 Uhr von manni54
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Finanzielle Probleme zeichnen Kultur nicht aus. Sie sind in der Regel Ergebnis lokaler Eitelkeiten, gepaart mit wirtschaftlicher Inkompetenz. Hotels werden nicht vom Küchenpersonal geleitet, warum sollen personal- und kostenintesive Kultureinrichtungen dann von Künstlern geleitet werden?

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Terrorismus und Islam hängen zusammen
Deutsches Stromnetz zu schlecht für E-Autos
Fernsehen/Radio: Öffentlich rechtliche Anstalten planen Erhöhung des Beitrages


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?