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Gesundheit: Honorarerhöhungen für die Ärzte, zusätzliche Kosten für Patienten

Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, brachte es unmittelbar vor dem Deutschen Ärztetag auf den Punkt. Er meinte, eine genügende Versorgung sei nicht mehr für alle Patienten zu gewährleisten. Die Folge ist, dass Patienten künftig für bestimmte Leistungen selbst aufkommen sollen.

Zu diesen Leistungen gehören z. B. Kuren, die, so Hoppe, aber sowieso schon der "heimlichen Rationalisierung" unterlägen. Außerdem sprach er von einer "Alzheimer-Abgabe" um die Forschung finanzieren zu können. Das Geld soll von der Pharmaindustrie kommen, die je Packung Arznei 50 Cent abgeben soll.

Die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt stellte für die Ärzte eine Honorarerhöhung in Aussicht, die bei zehn Prozent liegen soll. Dagegen dürfte die Kassenärztliche Vereinigung wohl nicht allzu viel haben - sie hatte nach Angaben der "FAZ" bei den letzten Gesprächen 4,5 Milliarden Euro mehr gefordert.


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WebReporter: tomeck
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gesundheit, Arzt, Kosten, Patient, Honorar
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.05.2008 12:44 Uhr von Borgir
 
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alzheimer-abgabe? und was kommt danach? krebsabgabe? aids-abgabe? mrsa-abgabe? die spinnen doch komplett. und warum soll die pharmaindustrie das finanzieren? die kassen stoßen sich immer mehr gesund, die vorstände sahnen millionen ab, die verwaltungsgebäude werden bald aus gold gebaut.....verdammte mistkerle....
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19.05.2008 19:04 Uhr von Mond-13
 
+1 | -0
 
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...wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld?...(sing..)..nee, im Ernst: In Zeiten gravierender Armut ist es unzumutbar geworden, was für Kosten von uns abverlangt werden. Zumal die Beiträge z.B. für Zahnbehandlungen astronomisch hoch sind, das sich das kaum noch einer leisten kann. Diese Kosten spart man sich schon praktisch vom Mund ab, wenn man nicht genug verdient oder arbeitssuchend ist :-s

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