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Neu entdeckt: Wasser überwindet Gravitation - Doch die Natur war schneller

Im letzten Jahr zeigten britische Wissenschaftler in Bristol eine kleine Sensation: Ihnen gelang es, einen Wassertropfen, scheinbar der Gravitation trotzend, bergauf laufen zu lassen. Doch nun zeigte sich, dass die Natur bei der Entdeckung dieser Technik schneller war.

Die Wissenschaftler aus England konnten im Experiment durch kräftige Vibrationen Wassertropfen eine schräge Rampe hinauf wandern lassen. Nun konnten Forscher des MIT zeigen, dass Vögel der Gattung Wassertreter diese Technik beherrschen und dies vermutlich seit Jahrmillionen.

Die Wassertreter nehmen gezielt Tropfen von der Wasseroberfläche auf, in welchen sich kleine Beutetiere befinden. Diese Tropfen werden dann mittels der Vibrationstechnik den langen Schnabel hinauf und in den Mund des Vogels befördert.


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WebReporter: lordxxl
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entdeckung, Wasser, Natur
Quelle: www.telegraph.co.uk

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.05.2008 10:01 Uhr von lordxxl
 
+0 | -0
 
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Diese Wassertreter (es gibt übrigens zwei Unterarten, Thors- und Odinshühnchen, beide nicht nur in Amerika, sondern wenn auch selten, an der Nordsee anzutreffen) scheinen echt clevere Kerlchen und Physikstreber zu sein. :-)
In der Quelle wird noch erwähnt, dass bereits bekannt war, dass die Vögel gezielt im Kreis schwimmen um kleine Strudel zu erzeugen durch die dann kleinste Partikel, unter anderem auch ihre Nahrung, an die Oberfläche getrieben werden.
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19.05.2008 10:45 Uhr von Klopsee
 
+53 | -14
 
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extrem schlaue Vögel sind das... schade, dass wir Menschen nicht von denen abstammen :)
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19.05.2008 10:55 Uhr von ozheen
 
+24 | -58
 
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19.05.2008 11:02 Uhr von Schrump
 
+13 | -56
 
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19.05.2008 11:19 Uhr von ozheen
 
+8 | -55
 
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19.05.2008 11:20 Uhr von ozheen
 
+14 | -38
 
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19.05.2008 11:25 Uhr von vostei
 
+5 | -2
 
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Okok - mensch könnte sich ja auf, sagen wir, mitteldumm einigen - oder halbintelligent - je nach sichtweise....

btw. - ist bei dem bergaufließen des wassers nicht auch die jeweils benetzte oberfläche wichtig? Es muus ja, um den impuls für die jeweils folgende bewegung zu erhalten kurz gahalten werden...
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19.05.2008 11:28 Uhr von ozheen
 
+3 | -36
 
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19.05.2008 11:34 Uhr von lordxxl
 
+3 | -2
 
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@ vostei: Jap, stimmt. Im Artikel wird übrigens auch noch erwähnt, dass der Mensch dr größte Feind des Vogels ist. Das ist er zwar bei sehr vielen Tierarten so, hier hat es aber eine sehr unterschwellige und indirekte Ursache: Wie du sagst hängt der Effekt von vielen Grundvoraussetzungen ab, z.B. dem Verhältnis zu transportierendes Medium und Oberfläche. Wenn jetzt das Wasser z.B. durch geringe Mengen von Öl verunreinigt ist funktioniert das ganze schon nicht mehr ohne größere Systemumstellungen. Und das können die Tiere einfach nicht so schnell, da ist die Evolution dann wieder im Nachteil.
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19.05.2008 12:18 Uhr von lordxxl
 
+6 | -2
 
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@ urinstein: Jap, aber eben nicht so "frei". Kapilarwirkung funktioniert nur in dünnen, geschlossenen Rohre, also 2 Seiten offen, 4 zu.
Dieser Effekt hier funktioniert auch bei 5 offenen Seiten und nur einer geschlossenen.
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19.05.2008 13:01 Uhr von lordxxl
 
+9 | -4
 
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nen dummer spruch extra für bertl058: Worin liegt der Nutzen von Toilettenpapier? Papier kostet Geld. Da könnte man ja auch die Finger für nehmen.
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19.05.2008 14:18 Uhr von BigMad
 
+3 | -2
 
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@Klaus Ch. Wein: Das was in deinem Link geschrieben wird ist soweit richtig, aber:

Die Evolution - auch des Menschen - noch lange nicht abgeschlossen. Evolution ist ein kontinuirlicher Prozess.

Dieser Prozess wird weitergehen, bis in 4,5 Milliarden Jahren unsere Sonne zu einem weißen Zwerg wird...

Der heutige Mensch existiert seit ca. 300.000 Jahren eine lächerlich kurze Zeitspanne. Warten wir mal ab was daraus noch wird....
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19.05.2008 14:49 Uhr von Scale
 
+3 | -4
 
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WOW, - ein Schlauchen "ozheen" hats aber dem bösen Humoristen gegeben ...

no further comment
(das ist angelsächsisch und heisst "nu aba Schluss"...) ;-)
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19.05.2008 15:12 Uhr von fhd
 
+2 | -4
 
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Saudoofe Zote: "Die Natur war schneller als die Wissenschaft"
LOL? Wer hat denn da nicht aufgepasst?

Warum ist die Physik wohl eine NATURwissenschaft?

Die Natur wird erforscht, und (mehr oder weniger Konstruktiv) benutzt, nicht übertrumpft!

Leute...

Aber das nur zu der reisserischen Formulierung, sonst ist die News ganz interessant.

Jetzt warte ich auf den Pelikan der ne Kernfusion hinkriegt :)
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19.05.2008 16:38 Uhr von stephanB1978
 
+0 | -0
 
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@bertl: wozu stellst du sinnlose fragen, haette man sich auch sparen koennen ;-)
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19.05.2008 18:14 Uhr von Baptistar
 
+0 | -0
 
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und damit verdienen die geld-.-
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19.05.2008 18:40 Uhr von Rashik
 
+1 | -1
 
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nicht wirklich neu: mal back to topic:
so wirklich neu ist das prinzip auch in der technik nicht. Das ganze Prinzip nennt dich schwingförderer und wird schon längere Zeit eingesetzt um z.B. kleinere Elemente wie Schrauben aus größeren Behältern einer Maschine zuzuführen.
Und auf Grund von Oberflächenspannung etc. gibt es keinen Grund warum das mit Wassertropfen nicht funktionieren sollte.
Übrigens trotzt das ganze nicht der schwerkraft, sondern die objekte werden im prinzip in kleinen würfen den weg hinauf befördert. allerdings ist dies mit bloßem Augen nicht sichtbar.
Mfg
Rashik
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19.05.2008 19:05 Uhr von astefk
 
+3 | -2
 
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Wassertropfen, wie lächerlich: > Ihnen gelang es, einen Wassertropfen, scheinbar der Gravitation trotzend, bergauf laufen zu lassen.

Bei mir funktioniert das Literweise, entgegen der Gravitation.
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19.05.2008 19:08 Uhr von astefk
 
+4 | -2
 
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Kreiselpumpe: nennnt sich das Ganze, und wird beispielsweise bei der Feuerwehr eingesetzt.
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19.05.2008 19:32 Uhr von cefirus
 
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@fhd: <<<etzt warte ich auf den Pelikan der ne Kernfusion hinkriegt :)>>>

Ist in den Sternen seit Anbeginn des Universums gang und gäbe.
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19.05.2008 19:50 Uhr von oehne
 
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astefk: du meinst wohl eher mit der gravitation...
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19.05.2008 19:55 Uhr von Hebalo10
 
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@astefk, mit ´ner Kreiselpumpe hat das herzlich wenig zu tun!
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19.05.2008 19:57 Uhr von CHR.BEST
 
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Die Natur ist halt der größte Experimentalphysiker, den es gibt.
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20.05.2008 01:05 Uhr von heliopolis
 
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@ozheen: Ich meine, dass eine menschliche Kreatur der Gegenwart mittels einer Zeitreise in eine ferne Vergangenheit ging und nicht mehr zurück kommen konnte. Im Rahmen seiner Geilheit hat er sich dann ein Primatenweibchen gesucht und eine neue Art geschaffen. So eine Art Prädestinationsparadox. Jetzt müssen wir nur noch denjenigen suchen, der fehlt oder abwarten bis Bush auf nimmer wiedersehen verschwindet.

;o)
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20.05.2008 08:22 Uhr von astefk
 
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Nein, @oehne und @Hebalo10: ich meinte gegen die Gravitation, und was eine Kreiselpumpe ist weiss ich genz bestimmt.

Ihr beide habt nur den Witz nicht kapiert.


Was ist denn so sensationell wie es in der Überschrift dargestellt wird, dass der Mensch Wasser entgegen der Schwerkraft nach oben befördern kann? Man konnte das schon seit der Erfindung des Eimers oder mit der hohlen Hand.

Die Methode ist vielleicht neu, die Tatsache dass es machbar ist nicht.

Muhahaha

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