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Urteil: Krankheitsspekulationen des Betriebes reichen nicht aus, um zu kündigen

In einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz am vergangen Freitag ist eine Kündigung aus krankheitsbedingten Umständen nur dann rechtskräftig, wenn eine negative Gesundheitsprognose des Arbeitnehmers vorliegt.

In der Kündigung muss exakt belegt werden, dass ein deutlicher wirtschaftlicher Nachteil für die Firma entsteht und die Kündigung sozial gerechtfertigt ist. Der Kläger war im letzten Zeitraum immer wieder kurz krank.

Im Kündigungsschreiben wurde mitgeteilt, das er auf Grund seiner ständigen Ausfälle nicht leistungsfähig ist und für den Betrieb untragbar ist. Die Begründung für eine negative Gesundheitsprognose konnte der Betrieb gegenüber dem Gericht nicht darstellen. Auch die sozialen Punkte sind nicht beachtet worden.


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WebReporter: do-28
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Krank, Krankheit, Betrieb
Quelle: www.focus.de

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