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Schweizer Politiker fordert - Autos von Unfallrasern müssen verschrottet werden

Schärfere Maßnahmen gegenüber Verkehrssündern fordert der Schweizer Verkehrsminister Leuenberger. Einem Bericht der "SonntagsZeitung" zufolge, hat der Politiker ein Paket mit 60 Maßnahmen auf den Weg gebracht. Darüber hinaus hält der Bundesrat einen Börsengang der Bundesbahn für möglich.

Das Paket sieht unter anderem vor, dass Fahrzeuge von Unfallrasern eingezogen und anschließend verschrottet werden. Auch sollen Geräte, die via GPS vor Radarfallen warnen, verboten werden. Weiter fordert der Politiker, dass Personen, die ohne Führerschein fahren, härter als bisher zu bestrafen sind.

Forderungen nach einer null Promille Grenze für Fahranfänger sowie Tests für Rentner bestehen schon länger und wurden in der Vergangenheit bereits heftig diskutiert. "Diese Maßnahmen müssen Teil des Gesamtpakets sein", so der Politiker in einem Interview mit der Zeitung.


WebReporter: badboyoli
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Auto, Unfall, Schweiz, Politiker
Quelle: www.20min.ch

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2008 14:12 Uhr von artefaktum
 
+23 | -3
 
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Autos von Unfallrasern müssen verschrottet werden am besten noch mit den Unfallrasern drin ;-)

Was ist das für ein Unsinn. Das Gesetz hält genug Möglichkeiten bereit, Verkehrssünder zu bestrafen, wenn Richter es entsprechend anwenden. Das Auto ist immer noch Eigentum des Fahrers, und da hat sich der Staat nicht dran zu vergreifen.

(Damit mich keiner falsch versteht, unverantwortliche Fahrer soll die ganze Härte des Gesetzes treffen aber hier werden zwei Dinge miteinander verquickt, die nichts miteinander zu tun haben dürfen. Würde mich mal interssieren, was Juristen dazu sagen).
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18.05.2008 14:25 Uhr von elfenkind
 
+10 | -1
 
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tja, meist bleibt bei einem unfall mit hoher geschwindigkeit von diesen autos auch nichts anderes mehr übrig als ein haufen schrott. von daher ist die überlegung total sinnlos....
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18.05.2008 14:28 Uhr von lopad
 
+10 | -1
 
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Ähm ja Damit tut man den Rasern doch noch einen gefallen, die müssen sich ja dann schließlich nichtmal mehr um die Entsorgung ihres Schrotthaufens kümmern...
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18.05.2008 14:50 Uhr von müderJoe
 
+6 | -1
 
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tolles Gesetz: leider Sinnlos. Die meisten Raser dürften wohl kein Problem damit haben, sich ein neues Auto zu kaufen, zumal es ja eh nach nem Unfall schon kaputtisch ist.

Vllt. währe es besser, die Unfallraser zur Strafe für die nächsten 5 Jahre einen halbverrosteten, uralten Fiat Polzki fahren zu lassen.
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18.05.2008 15:35 Uhr von snooptrekkie
 
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Underclass Hero: Super Idee!!!
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18.05.2008 17:19 Uhr von vostei
 
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interessant: neben der normalen strafe und dem verlust des wagens könnte man die unfallfahrer ja noch 1 jahr lang die autobahn kehren lassen, zusätzlich noch gemeinnützige arbeiten wie die toilettenreinigung im parlament erledigen lassen, sie anschließend des landes verweisen und bei illegaler rückkehr exekutieren....

*lufthol* sippenhaft wäre auch nicht schlecht wg des dynamischen gruppendrucks...

^^
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18.05.2008 17:34 Uhr von vostei
 
+0 | -2
 
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@ogino - ja: nur - ich bin kein fan von mehrfachstrafen - täter gehören einmal bestraft und basta.
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18.05.2008 18:56 Uhr von trullulu
 
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verschrotten ? Ironie an !
Dann mach ich bald in der Schweiz ein Fahrradgeschäft für Türken und Balkaner auf :D
Ironie aus!
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18.05.2008 19:38 Uhr von pigfukker
 
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leuenberger = unfähiger politiker: wer sich mal mit der ch politik auseinandersertzt sieht das leuenberger ein waschlappen ist!

dass sowas im bundesrat sitzt ist eine schade für die ch

und was der sonst noch für ideen hat... zum weinen, kotzen, lachen, manchmal auch alle 3
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18.05.2008 19:46 Uhr von Celtic24h
 
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ebend, mit den Unfallrasern drin verschrotten: Praktisch, dann sind Auto und Raser weg.
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18.05.2008 19:48 Uhr von arisolas
 
+1 | -0
 
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hmm naja: bin selbst schweizer und finde es eigentlich sinnvoll denn:

1) wenn die raser wissen, das ihr auto geschrottet wird, fangen sie evtl auch garnicht erst an zu rasen.
2) gilt das gesetz dann nicht nur bei bereits geschrotteten autos, sondern auch bei rasern die einfach nur mit massiv zu hoher geschwindigkeit erwischt werden, somit wird ein unfall mit verletzten evtl. vorgebeugt.
3) ist es allgemein bekannt, das die busgelder in der schweizer höher ist wie in deutschland, ebenso die tempolimiten und ich hasse es ganz ehrlich, wenn ich deutsche autofahrer auf schweizer autobahnen sehe, die rasen wie die letzten ar... nur weil sie es so vielleicht in deutschland gewohnt sind. natürlich gibt es solche ... auch in der schweiz, aber die überlegen es sich in zukunft vielleicht 2mal, ob sie rasen.
ich zumindest würde das verschrotten meines autos nicht riskieren wollen nur um bissl adrenalin oder so zu verspüren.
ausserdem ist statistisch auch bewiesen, dass die meisten raserunfälle von jugendlichen/jungen menschen im alter von 18-23 jahren verursacht werden und diese können sich meist nicht ohne weiteres einfach so n neues auto leisten.
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18.05.2008 20:15 Uhr von Sharillon
 
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Kenne das Schweizer Rechtssystem nicht , aber die Politiker dort sind wohl auch nicht lebensnäher als hier.


Finde es scheiße. Ich will ja nichts sagen, aber wann ist man "Unfallraser" und wann nicht.
Es ist doch in D an der Tagesordnung, dass eigentlich alle Autofahrer 10km/h schneller (nach Tacho) fahren als eigentlich gefordert. Jedenfalls seh ich hier, dass bei einer 50er Zone meistens alle 60 fahren.
Wenn man nun da nen Unfall bauen würde, wäre man schon Unfallraser?
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19.05.2008 09:41 Uhr von arisolas
 
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@ sharillon: jo unsere politiker ham auch von tag zu tag nen grösseren dachschaden, aber dieses gesetz würde ich befürworten.

denke als jemand der in einer 50er zone 60 fährt, gilt noch nich als raser, würde wohl eher gelten wenn in 50er zone 80+ gefahren wird, oder auf autobahnen 160+
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19.05.2008 16:14 Uhr von Luzifers Hammer
 
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Ach: Ein Psychologischer Test wenn man den Führerschein macht.
Damit verhindert man schon das einige Irre überhaubt auf die Strasse kommen.
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02.06.2008 18:41 Uhr von Trixli
 
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verschrotten: wenn es durch kommen sollte, so werden die Autos verschrottet egal ob sie dem Fahrer gehören oder nicht. Also auch Leihwagen. Das kann dann noch extra teuer werden.
Denn erstens die Strafe, sehr hoch hier in der Schweiz, zweitens das eigene Auto oder ein fremdes wird verschrottet und drittens wenn es ein fremdes war muss man noch den Wert bezahlen. Denn es wurde aus eigen Verschulden vernichtet.

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