18.05.08 12:42 Uhr
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Die Kluft wächst weiter: Ein Achtel der deutschen Bevölkerung lebt in Armut

Die gesellschaftliche Trennung zwischen Armen und Reichen wird immer deutlicher. Inzwischen gelten 13 Prozent aller Deutschen als von der Armut betroffen. Das geht aus dem Armutsbericht der Regierung hervor, der am kommenden Montag veröffentlicht wird.

"Die Einkünfte der Reichen sind gewachsen, dagegen sinken die Einkommen im unteren Bereich leicht, im mittleren stagnieren sie", sagte Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD). Ohne staatliche Unterstützung läge die Armutsquote doppelt so hoch.

Die EU definiert, dass Menschen mit einem monatlichen Einkommen unter 60 Prozent des Durchschnittseinkommens als arm gelten. In Deutschland liegt die Grenze damit bei 781 Euro netto. Wer als Alleinstehnder mehr als 3418 Euro netto verdient, gilt nach EU-Definition als reich in Deutschland.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Bevölkerung, Armut
Quelle: www.focus.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2008 11:41 Uhr von :raven:
 
+0 | -0
 
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Es wird immer deutlicher, dass der kleine Mann nun immer mehr die Zeche für den europäische Expansionsdrang zahlen muss. Und weitere EU-Mitgliedschaften stehen an. Es ist erstaunlich, mit wie viel Geduld sich die deutsche Bevölkerung aussaugen lässt.
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18.05.2008 12:52 Uhr von dragon08
 
+22 | -1
 
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@:raven: , da hast Du leider Recht Es ist wirklich erstaunlich , das die Blutegel den kleinen "Mann" auf der Straße das Geld aus die Tasche ziehen.

Auf einer Seite wird gesagt , das Mindestlöhne schlecht für die Deutsche Wirtschaft wären , ja logisch da werden die Reichen ja nicht noch schneller Reich .
Aber auf der anderen Seite steht der Staat ,der nicht um ein Deut besser ist.Er saugt kräftig mit ! Sie prassen , was das Zeug hält.
Friedrich II. der Große hat mal gesagt:"Eine Regierung muß sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt. Es ist gerecht, daß jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, daß er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muß."

Der Mann war Helle im Kopf


.
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18.05.2008 12:58 Uhr von Venne766
 
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@dragon08: Schönes Zitat. Nur schade drum das unsere Regierung dieses wohl nicht kennt oder es denen einfach sch**ß egal ist
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18.05.2008 13:34 Uhr von Severnaya
 
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muss nicht "Armutsbericht der Regierung" sondern "Armutszeugniss der Regierung" heissen...
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18.05.2008 13:48 Uhr von Irminsul
 
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Kapitalismus: von Reichen für Reiche....
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18.05.2008 13:50 Uhr von Forckbeard
 
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Naja unsere Politik ist halt Revolutionär: Anders kann ich es mir langsam nicht mehr denken ausser das unsere Regierung wirklich eine Revolution auslösen will. Vielleicht macht ja bei unserer Bevölkerung mal das Büffelprinzip Schule http://www.heise.de/...
Dann wünsch ich aber einigen viel Spass in diesen unseren Lande.
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18.05.2008 13:51 Uhr von ne_echt
 
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ui, da bin ich ja mal gespannt: was passiert wenn nur noch die paar reichen dann den ganzen staat bezahlen müssen... schade auch das man dann die diäten nicht mehr erhöhen kann.
ausnehmen bis es nicht mehr geht und dann reicht es doch dicke sich mal gedanken um den kleinen ürger zu machen.
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18.05.2008 14:01 Uhr von KillA SharK
 
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daher wird bald die Zwangsarbeit wieder eingeführt: http://www.spiegelfechter.com/...
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18.05.2008 14:03 Uhr von Severnaya
 
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569 Euro netto, alleinstehend, 40 Stunden Woche: ich bin arm :(
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18.05.2008 14:36 Uhr von FyodorS
 
+5 | -20
 
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18.05.2008 15:30 Uhr von Great.Humungus
 
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Die Revolution frisst ihre Kinder

Der Kapitalismus hat Deutschland nach dem Krieg groß gemacht und der Kapitalismus macht Deutschland wieder arm.

So ist der Lauf der Dinge, du kannst nicht gegen den Strom schwimmen, du musst mit ihm Schwimmen.

Lernt in der Schule, macht euer Abi und geht anschließend studieren. Schon gehört ihr zu der Managerklasse.

Bildung ist das höchste Gut in der Wirtschaft, seid ihr ersetzbar wird man euch treten, seid ihr unverzichtbar könnt ihr fordern.

The World is Yours!!!
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18.05.2008 15:42 Uhr von artefaktum
 
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@FyodorS: "Wer gut Leben will muss auch hart Arbeiten !"

Immer mehr, die hart arbeiten, sind trotzdem arm.
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18.05.2008 15:45 Uhr von artefaktum
 
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@Great.Humungus: "Lernt in der Schule, macht euer Abi und geht anschließend studieren. Schon gehört ihr zu der Managerklasse"

Es gibt in Deutschland ca. 40 Millionen Arbeitnehmer. Wenn jetzt alle deinem Rat folgen und Manager werden: Wo in der Welt werden 40 Millionen Manager benötigt? Und was machen wir mit dem Rest?
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18.05.2008 15:50 Uhr von zocs
 
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Also doch links wählen mal sehen ob die es besser können.
Die üblichen Volksparteien haben versagt.
Und wenn die Linken auch nicht besser sind, dann bleibt immer noch eine Revolution ;-)
Also mal machen lassen.

Aber solange der dumme Bürger immer noch das falsche Kreuz oder gar kein Kreuz macht, wird sich NICHTS ändern.
Selber schuld ...
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18.05.2008 15:57 Uhr von Great.Humungus
 
+6 | -6
 
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@ Artefaktum: Ich rede ja nicht davon das alle BWL studieren sollen. Es gibt in Deutschland gut über 100 verschiedene Studiengänge an Unis, Fh´s , BA´s usw.

Als Ingenieur verdienst du genau so gut als wenn du ne Lidl Filiale leitest.

Wer in der Schule *nichts* lernt muss sich auch nicht beschweren das *nichts* aus ihm wird.
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18.05.2008 16:11 Uhr von artefaktum
 
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Great.Humungus: "Ich rede ja nicht davon das alle BWL studieren sollen. Es gibt in Deutschland gut über 100 verschiedene Studiengänge an Unis, Fh´s , BA´s usw."

"Wer in der Schule *nichts* lernt muss sich auch nicht beschweren das *nichts* aus ihm wird."

Wieso ist aus jemandem nur etwas geworden wenn er studiert hat? Wer mauert unsere Häuser? Wer bringt uns morgens die Post? Wer fährt uns mit dem Taxi zum Flughafen?

Übrigens erreicht die Armut auch zunehmend Qualifizierte und viele Akademiker. Das die das alle selbst schuld sind ist zynisch.

Zudem müssen wir keine Lösungen für den einzelnen finden sondern Lösungen für alle.
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18.05.2008 17:49 Uhr von FyodorS
 
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18.05.2008 18:22 Uhr von artefaktum
 
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@hostmaster: "Qualifikation (Nein, nicht nur Abitur/Studium) ist der Schlüssel zu Wohlstand."

Armut erreicht mittlerweile immer mehr Qualifizierte. Alles im Leben richtig gemacht zu haben (eben qualifiziert zu sein) ist keine Garantie mehr für Wohlstand. Mach doch mal die Augen auf! So realitätsresistent kann man doch wohl nicht sein.
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18.05.2008 19:38 Uhr von artefaktum
 
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@hostmaster: "Es genügt nicht die Ansicht, daß eine Jahre oder Jahrzehnte zurückliegende Qualifikation heutigen Ansprüchen des Arbeitsmarktes gerecht wird."

Das habe ich auch nicht behauptet. Du kannst in deiner Qualifaktion ständig auf dem laufenden bleiben und trotzdem weg vom Fenster sein, allein schon aufgrund deines Alters oder irgendwelcher anderer äußerlicher Faktoren die mit der eigentlichen Qualifikation gar nichts zu tun haben.

Es ist halt zu einfach und zu bequem gedacht, Armut immer als persönliche Schuld des Betroffenen zu definieren.
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18.05.2008 20:35 Uhr von Sonenbloedsinn73
 
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welche ist denn die richtige Partei. Dazu fällt mir nur ein Spruch ein " Eine Krähe hackt der anderen Krähe kein Auge aus ". Man sollte sie alle in einen Sack stecken und mit dem Knüppel so richtig drauf hauen trifft garantiert nicht die Falschen.
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18.05.2008 23:04 Uhr von meisterthomas
 
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Wir haben über 20 Jahre geschlafen: Wir haben über 20 Jahre geschlafen und uns dann sagen lassen, Lösungen tun weh, bevor sie greifen.

Nun, nicht weh getan haben sie der Oberschicht, daß gilt es zu begreifen.
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18.05.2008 23:36 Uhr von Pirat999
 
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Wenn die Politik so weitermacht: werden es in Zukunft mehr als 13 Prozent sein.

Und gleichzeitig gönnen sich unsere Bundestagsabgeordneten einen kräftigen Schluck aus der Pulle und nennen es Diätenerhöhung.

Ich kann auch nicht verstehen, das die Regierung keine Steuern senkt. Die Regierung sagt immer, sie will einen ausgeglichenen Haushalt haben und keine Schulden mehr machen. Aber warum müssen wir das alles auf uns nehmen. Warum muss diese Generation dafür büßen, was in den letzten Jahrzehnten falsch gelaufen ist.

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