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Dalai Lama: Bundesaußenminister Steinmeier rechtfertigt Weigerung zum Treffen

Bundesaußenminister Steinmeier hat zu seiner Weigerung, den Dalai Lama zu empfangen, intern Stellung bezogen. Dem SPD-Politiker sei es darum gegangen, die Dialogbereitschaft zwischen der Staatsführung in Peking und dem geistlichen Oberhaupt der Tibeter nicht zu gefährden.

Laut Spiegel hat die chinesische Führung Anfang letzter Woche gegenüber Steinmeier die Absicht bekundet, mit dem geistigen Oberhaupt Tibets Gespräche aufzunehmen. Eine kulturelle Autonomie für Tibet sei nur in unmittelbaren Verhandlungen mit Peking erreichbar, sagte Gert Weisskirchen (SPD).

Auf einer Veranstaltung am gestrigen Montag in Mönchengladbach betonte der Dalai Lama vor rund 2.500 Zuhörern, er strebe keinen eigenständigen tibetischen Staat an. Ziel sei vielmehr eine demokratische Autonomie auf Basis der jetzigen chinesischen Verfassung. Hierzu sei er bereit, seine politische Autorität aufzugeben.


WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Stein, Treffen, Frank-Walter Steinmeier, Dalai Lama, Lama, Weigerung, Bundesaußenminister
Quelle: de.today.reuters.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2008 10:02 Uhr von Nesselsitzer
 
+1 | -0
 
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Steinmeier argumentiert, er leiste einen Beitrag zum chinesisch-tibetanischen Dialog, indem er das Gesprächangebot mit der Schlüsselfigur in dieser Frage ausschlägt. Dabei hat der Dalai Lama auf dem Vortrag in M’Gladbach (wie ich als Zuhörer vor Ort selbst hören konnte...) unmissverständlich klar gemacht, wie hilfreich die Anteilnahme ausländischer Regierungen ist. Das tibetanische Oberhaupt strebt an, sich im Falle einer demokratisch gewählten Autonomie-Regierung auf die spirituelle, mentale Ebene seines Amtes zu beschränken. Hierin sieht er den wahren Schlüssel zu mehr Frieden und Völkerverständnis.
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18.05.2008 10:58 Uhr von maki
 
+6 | -35
 
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18.05.2008 11:36 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
+9 | -3
 
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Nesselsitzer: Gut getroffen! Deinen Kommentar kann ich nur unterschreiben. Das die chinesische Führung überhaupt zu Gesprächen hinreissen lässt liegt doch nur an der Situation das der Dalai Lama das Schicksal Tibets öffentlich macht und diese Botschaft bei Treffen mit anderen Staatsoberhäuptern noch aufwertet.

Das sich die Bundesregierung aktuell dem Dialog entzieht, legt ganz offenkundig dar was für sie am wichtigsten ist. MON€Y!!!
Das ganze fadenscheinige Getue um Menschenrechte, Schutz nationaler Minderheiten und das Selbstbestimmungsrecht der Völker fallen wie ein Kartenhaus zusammen, und das so offensichtlich das nur ein Blinder das nicht sehen könnte.

Diese Regierung ist so unglaubwürdug wie nie zuvor.
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18.05.2008 11:38 Uhr von Blackhart12
 
+6 | -3
 
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feige: ich finde die Politiker feige Schw.... Wie kann man sich so unter Druck setzen lassen? Wenn es nicht die falschen Leute Treffen würde, würde ich sagen die Erdbeben sind die Rache für die Tibet Politik. Aber die die es getroffen hat können gar nix daüfr
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18.05.2008 11:40 Uhr von BigMad
 
+10 | -5
 
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@maki: Zu deinem Kommentar....

Setzen 6....

Zum Thema:

Dem Außenminister sei es darum gegangen die Dialogbereitschaft zwischen Peking und dem geistigen Oberhaupt der Tibeter nicht zu gefährden....

Hmmm, also so ist das? Er will das sich Peking und der Dalai Lama vertragen, und deshalb will er nicht mit dem Dalai Lama sprechen...

Was ist denn das für ne billige Ausrede bitte?

Er will den den Exporthandel zwischen China und Deutschland nicht gefährden, dass ist der einzige Grund für die Absage!!

Oh man Herr Steinmeier, ihre Ausreden waren schonmal besser!

Die Bundesregierung sollte mal die Gelder für China, Stichwort "Entwicklungshilfe" streichen, was glauben sie wie schnell sich Peking bereit erklärt sich mit dem Dalai Lama an ein Tisch zu setzen....

Da fällt mir nur ein Sprichwort ein: Ausreden sind wie A**********, jeder hat eins.....
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18.05.2008 13:58 Uhr von Severnaya
 
+1 | -1
 
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der: brauch sich dazu nicht äussern, jegliche meinung hat sich hoffentlich gebildet...
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18.05.2008 14:03 Uhr von Superhecht
 
+3 | -0
 
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Die arme SPD: ist in ernsten Personalnöten, wenn es um die K-Frage geht.
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18.05.2008 15:15 Uhr von politikerhasser
 
+3 | -0
 
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Und so ein Wirtschaftssozi soll Kanzer werden?
Es ist unfassbar, wie auch die letzten ehernen Grundsätze der Sozialdemokratie dem Kapital geopfert werden.
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18.05.2008 16:24 Uhr von SK_BerSerKer
 
+4 | -0
 
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Oh man: Ich wette der Steinmeier hockt auf allen vieren neben dem chinesichen "präsidenten" und versucht ihm tief in den AR**** zu kriechen, denn für mehr sin deutsche politiker nicht gut, aber egal auf welcher seite sie stehen, da sind liberale nicht besser als linke oder rechte, das ganze pack gehört ausgewiesen -.-
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18.05.2008 23:14 Uhr von meisterthomas
 
+1 | -0
 
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Ausladende Entmündigung: Dem Steinmeier sei es darum gegangen, die Dialogbereitschaft zwischen der Staatsführung in Peking und dem geistlichen Oberhaupt der Tibeter nicht zu gefährden.

Eine Entscheidung die er offensichtlich nicht dem Dalai Lama selbst überlassen konnte.
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19.05.2008 16:32 Uhr von Luzifers Hammer
 
+1 | -0
 
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Es geht ums Geld: Würde gerne einen langen Kommentar schreiben.
Aber es geht nur ums Geld gewisser Grosskonzerne, die ihre Asche in China verdienen.
Denen ist Tibet scheiss egal.
Denen sind auch Menschen scheiss egal.
Der Rubel muss rollen.
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20.05.2008 07:55 Uhr von ottmar01
 
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Ich sag nur alles Opporunistenschw..ne

Heute schon gekotzt

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