EU-Lateinamerika-Gipfel endet mit Absichtserklärungen
Der Gipfel endete mit einer 15-seitigen Absichtserklärung. Über die Gründung einer Kulturstiftung hinaus wurden keine konkreten Maßnahmen verabschiedet. Insgesamt zeigte sich Merkel zufrieden und betonte die symbolische Bedeutung des Gipfels als Zeichen Europäischen Interesses an Lateinamerika.
Keine Fortschritte gab es bei dem umstrittenen Ausbau der Biokraftstoffindustrie. Wie man diese umweltgerecht und sozialverträglich gestalten kann, wird eventuell beim nächsten Treffen in zwei Jahren in Madrid Thema werden. Am Rande der Konferenz traf sich Merkel u.a. auch mit Hugo Chávez.
Chávez soll sich bei diesen Gesprächen für seine jüngsten Äußerungen entschuldigt und seine Bereitschaft, Deutschland zu besuchen, bekundet haben. Die daraus resultierende Meldung einer inländischen Nachrichtenagentur "Merkel lädt Chávez nach Berlin ein" wurde von der Kanzlerin dementiert.