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Haftbefehl gegen Geschwistermörder

Ein 23-jähriger Mann hat am vergangenen Donnerstag in Hamburg seine 16-jährige Schwester mit mehreren Messerstichen getötet. Er hat seine Schwester nachts zu einem Treffen bestellt und sie dann wortlos niedergestochen.

Als Grund für die Tat gab der polizeilich bekannte Intensivtäter an, dass sich seine Schwester von der Familie abgewandt hätte. Bereits in der Vergangenheit hatte der Täter seine Schwester zusammengeschlagen. Da die Schwester aber nicht gegen ihm aussagte, kam es zu keiner Verurteilung.

Bislang ist nicht bekannt, ob der Bruder der Getöteten auf Anweisung der Familie oder aus eigenem Entschluss gehandelt hat.


WebReporter: mamuko
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Haftbefehl, Geschwister
Quelle: www1.ndr.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2008 11:48 Uhr von mamuko
 
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Selbstredend kann aus diesem Fall keine allgemeingültige Aussage über Integration und verschrobenen Kulturvorstellungen gemacht werden. Symptomatisch ist es IMHO trotzdem. Sowohl für unsere Hilflosigkeit uns in unserem eigenen Land zu behaupten, als auch für die polarisierend geführte Diskussion über Ausländerintegration.
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17.05.2008 15:53 Uhr von nONEtro
 
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Migrationshintergrund: also bei dieser news wäre es wichtig gewesen zu sagen, dass der junge mann einen migrationshintergrund hat.nur so kann man verstehen wie das gemeint ist, dass nicht bekannt ist, ob er aus eigenem antrieb oder auf anweisung der familie gehandelt haben könnte.
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17.05.2008 16:06 Uhr von Artemis500
 
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Welcher Deutsche ohne MIgrationshintergrund hat denn in der letzten Zeit seine Schwester umgebracht? (Und nein, Dreijährige die mit dem Gewehr ihres Vaters rumgespielt haben gelten nicht)

Eigentlich kann man aus der Nachricht schon schließen, aus welchen Hintergrund der Mörder kommt.

Warum eigentlich nicht "Schwesternmord"?
Geschwistermord klingt als hätte er noch einen Bruder umgelegt.
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17.05.2008 16:45 Uhr von mamuko
 
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Wie mans macht ist es falsch. Schreib ich "der Deutsche afgahnischer Herkunft" wird es kritisiert, dass das doch nichts in einer News zu suchen habe und latend Ausländerfeindlich, zumindestens suggestiv, sei. Lass ich die Nationalität weg, wird sie angebblich schwer verständlich.

Ich entschloss mich zu der, laut Pressekodex ja geforderten, Schreibweise und schließe mich Artemis500 an. Die Tat als solches beantwortet die Frage nach Migrationshintergrund hinreichend.

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