16.05.08 21:43 Uhr
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Größer, schneller, weiter: GRID, die neue Generation des Internets

Im Teilchenbeschleuniger CERN in Genf wurde schon häufiger Unfassbares entwickelt. So hängt auch die Erfindung des WWW durchaus mit CERN zusammen. Jetzt soll ein weiterer Quantensprung gelingen. Ziel ist es, den Urknall zu simulieren, aber Begleiterscheinungen für das Internet liegen nahe.

Erreicht werden sollen ungeheure Datenmengen, die miteinander verbunden werden und so schnell sind, dass Tempi von 600 Megabyte pro Sekunde entstehen - das ist 300 Mal schneller als ein DSL-Anschluss. Einige Firmen nutzen in kleinerem Maßstab dieses System bereits heute - zu akzeptablen Preisen.

Nur eines der Probleme dabei sind die verstopften, veralteten Datennetze, die mit derlei Datenmengen überfordert sind. Aber auch das Internetprotokoll muss erneuert werden, denn die Netzadressen werden knapp, eine Web-Site warnt, dass 2011 alle Zahlencodes hinter den Netzadressen vergeben sind.


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WebReporter: tomeck
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Generation, Größe
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2008 21:35 Uhr von tomeck
 
+0 | -0
 
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In Anbetracht der Tatsache, dass sogar eine ausreichende Anzahl von SPAMS das WWW gefährden können, darf man skeptisch sein. Aber als das WWW entstand hat auch niemand damit gerechnet, was es für Ausmaße annehmen würde...
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16.05.2008 22:02 Uhr von Fleischor
 
+6 | -1
 
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Sorry, aber ohne die Quelle zu lesen konnte ich dieser "News" nichts entnehmen das mich schlauer macht.
Gemeint ist in der News ein dezentrales Netzwerk welches für Rechenoperationen genutzt wird und kein Netzwerk im klassischen Sinne.

@Kommentar:
Wenn es denn nur Spam wäre der alles überlastet. Einen Großteil des traffics verursacht leider Youtube u.ä. Plattformen, welches relativ "große" Datenmengen verschickt.
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16.05.2008 22:24 Uhr von Blubbsert
 
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najo: 600Megabyte/s stolzes tempo.

Aber was mich verwirrt ist das: "300 Mal schneller als DSL".
Welches DSL? DSL Light? DSL 2k? 3k? 6k? VDSL?


Und IPv6 kann laut Wikipedia:
2 hoch 128 (=340.282.366.920.938.463.463 .374.607.431.768.211.456 ?340 Sextillionen)
Also reicht ne Zeitlang aus.

IPv4 hat nur:
2 hoch 32 (=4.294.967.296 ?4,3 Milliarden)

Lustig wirds nur wenns bei der umstellung von IPv4 auf 6 wenn vieles Modems und Router es nicht können.
Gerade so ältere Geräte.
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16.05.2008 22:55 Uhr von tomeck
 
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@ all: Ich bekenne: der Versuch, den (ziemlich langen) Artikel auf die vorgegebenen 900 Zeichen zu reduzieren, fiel schwer, war eine "sportliche" Herausforderung.
Und inzwischen denke ich, dass die Botschaft von mir nicht angemessen vermittelt wurde.
Dennoch ist das Thema wirklich interessant, daher empflehle ich, die Quelle aufzusuchen, um klüger zu werden.
Inhaltlich nämlich ist das dort Beschriebene sehr interessant...
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16.05.2008 22:59 Uhr von mrorange83
 
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Artikel Bullshit: Der Artikel wurde von einem geschrieben, der 0 Ahnung hat von der Materie. Und da mein ich den Spiegel Artikel.

Erstens wirft er da einige Sachen in einen Topf die gar nix miteinander zu tun haben:

IPv6
Grid Computing
Next Generation Internet (MPLS,QoS etc.. was weiß ich alles...)

All diese Sachen sind unabhängig voneinander und grundverschiedene Sachen, die nix miteinander zu tun haben.
Das wird im Artikel nicht so ganz klar.
Zudem wurd es nich grad erst erfunden, oder wird im CERN erfunden sondern das gibts schon lange.

IPv6 ist keine Neuheit mehr, nur noch nicht durchgesetzt.
Grid Computing gibst schon was länger, erinnere nur an SETI@Home etc...
NGI Konzepte längst bekannt und werden teils schon angeboten.

Und wo ist die News?
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16.05.2008 23:03 Uhr von Fleischor
 
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Ich wollte: Deine Leistung keineswegs in Frage stellen. Die Quelle ist tatsächlich recht umfangreich und beinhaltet vielerlei Themen, also bitte nicht falsch verstehen :)

@Terrorstorm
Das Problem mit Spam-Mails ist m.M. eher der recht hohe Rechenaufwand bei den Mailservern. Da diese Mails glücklicherweise ziemlich klein gehalten sind verursachen sie verhältnismässig wenig Traffic. Die Serverbelastung jedoch bleibt quasi die Selbe, weshalb so mancher Service dennoch darunter zu leiden hat.
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17.05.2008 08:56 Uhr von Bongolus
 
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omg: Selten soviele Halbwahrheiten gelesen wie in diesem Spiegelartikel. Ich weiß jetzt eigentlich auch nur warum mein ehemaliger Deutschlehrer, ein Spiegelleser, nicht wusste das man Treiber nichtnur downloaden, sondern auch installieren muss.

Ich empfehle die LLL-Methode, lesen, lachen, löschen ;)
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17.05.2008 09:02 Uhr von artefaktum
 
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Ich finde diese News kitschig formuliert.

(Kitsch = wenn der Inhalt nicht hält, was die Form verspricht)
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17.05.2008 09:09 Uhr von fhd
 
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So ein Schwachsinn: Echt ein mieser Artikel, weil miese Quelle.
Hä? Web? Bandbreite? Adressraum?
Wo ist da der Zusammenhang? Es gibt keinen.

Da hat irgendein Schlumpf vom Cern irgendwas erzählt und der Interviewer hats absolut nicht kapiert und schreibt jetzt irgendeinen Schwachsinn über die Revolution des Internet.
Im Ernst, das ist peinlich.

Und was ist der Kern der Nachricht? Ein 600 Megabyte (nicht bit?) Netz? Und was hat es mit dem Internet zu tun wenn Cern ihre Rechenzentren miteinander verbinden? Da gibts gar keine Bottlenecks! Ich weiss echt nicht, was die Quelle mir sagen will. Die bringen einfach alles durcheinander.

@Spiegel:
Bitte mal diesen völlig inkompetenten, beschämend unwissenden Idioten von einem ahnungslosen Reporter in irgendne Grundschule zum Internetführerschein schicken.
Dann wüsste er evtl. wenigstens, was das web ist.

Daumen runter für Spiegel und diesen Beitrag mit BILD-Niveau.

@mrorange83:
Jau, ich weiss, du hast schon alles geschrieben und du hast recht, aber ich musst einfach nochmal selber rumstänkern :)
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17.05.2008 10:51 Uhr von Mr.ICH
 
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und wenn die aktuellen Netzadressen vergeben sind nutzen wir halt Hexadressen ^^
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17.05.2008 11:04 Uhr von mrorange83
 
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@fhd: Kann ich verstehen und hab ich vollstes Verständnis für :-)
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18.05.2008 12:20 Uhr von Polemikado
 
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nicht wirklich richtig: Der Artikel ist sowas von wirr, und schmeißt einiges durcheinander. Und neu sind die Sachen auch nicht.

IPv6 soll laut Wikipedia mehr als tausend IP-Adressen pro Quadratmeter auf der Erde möglich machen. Das sollte doch genug sein...

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