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Ärger bei der Bahn: Personalabbau oder nicht?

Während Bahnchef Mehdorn normalerweise für die schlechten Nachrichten zuständig ist, muss er sie diesmal dementieren. Der frisch gebackenen neue Arbeitsdirektor der Bahn, Norbert Hansen, hatte in der "Bild"-Zeitung gesagt, dass bei der Bahn rationalisiert werden müsse.

"Und das", so Hansen weiter, "wird [...] nicht ohne Personalabbau gehen". Für Mehdorn ist das absurd. Er beteuert, dass es im Zusammenhang mit der Bahnprivatisierung bis zum Jahr 2023 keinerlei betriebsbedingte Kündigungen geben werde. Damit steht seine Aussage in krassem Widerspruch zu seinem Kollegen.

Wenn man bedenkt, dass Hansen einige Tage zuvor von der Gewerkschaft Transnet zur Bahn gewechselt ist und böse Zungen behaupten, er habe das nur aus egoistischen Karrieregründen gemacht, bleibt zumindest bei Gewerkschaftern ein fader Beigeschmack. Die Bahn zeigt einmal mehr kurze Verbindungswege.


WebReporter: tomeck
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bahn, Ärger, Person, Personal, Persona
Quelle: www.spiegel.de

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