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Merkel/Chávez: Schlagabtausch geht weiter

Im Vorfeld des EU-Lateinamerika-Gipfels in Lima kommt es zu weiteren verbalen Schlagabtäuschen zwischen Merkel und Chávez. Chávez attestierte der Bundeskanzlerin das Fehlen jeglicher Vernunft und forderte sie auf, ihre jüngsten Äußerungen über Venezuela zu erklären.

Dessen ungeachtet möchte die Kanzlerin gemeinsam mit Chávez an einem Forum zur Armutsbekämpfung teilnehmen. Chávez hat einen gemeinsamen Hilfsfonds zur Versorgung der Ärmsten mit Medikamenten vorgeschlagen.

Das Volumen dieses Fond soll 650 Millionen Euro betragen, wovon Venezuela über ein Drittel beisteuern wolle. Hierzu werden Gelder aus den Ölexporten bereitgestellt. Die Bundeskanzlerin sicherte ihre Zusammenarbeit zu.


WebReporter: mamuko
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Angela Merkel, Schlag, Hugo Chávez, Schlagabtausch
Quelle: www.netzeitung.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2008 11:22 Uhr von mamuko
 
+1 | -0
 
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Wenn die jetzt mal mit ihrem ganzen Geplänkel aufhören würden und sich auf ihre Arbeit konzentrierten, könnte bei dem Gipfel ausnahmsweise mal was sinnvolles für die Leute raus kommen. Vielleicht mehr, als ein gemeinsame Absichtserklärung...
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16.05.2008 12:58 Uhr von Praggy
 
+10 | -4
 
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ich glaube im inneren seines: herzens ist der chávez gar nicht so schlecht. der versucht wenigstens noch was für die armen zu machen. nach der wirbelsturmkatastrophe in den staaten hat er den leuten dort diesel für die notstromer zur verfügung gestellt, da die armen und mittellosen von bush ja völlig im stich gelassen wurden.
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16.05.2008 14:23 Uhr von KillA SharK
 
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Vorbereitungen für einen Krieg gegen Venezuela? "In einem Artikel vom 10. Mai 2008 kolportierte die „Welt“ Anklagen gegen Venezuela, um die Kampagne in den westlichen Medien zu verstärken, Venezuela als Störenfried und seine Regierung als kriminell hinzustellen. Damit sollen Vorbereitungen für einen Krieg gegen Venezuela getroffen werden. Ein brasilianischer Senator hatte bereits vor einiger Zeit in einem Moment der Erregung ausgeplaudert, was die mächtigen reaktionären Kräfte in den Amerikas vorhaben. Währenddessen liessen die USA einen riesigen Flugzeugträger unangemeldet durch venezuelanische Hoheitsgewässer navigieren. Es sollen die Spannungen so lange geschürt werden, bis ein Vorwand für den Beginn des Krieges von Kolumbien gegen Venezuela geschaffen ist."

http://karlweiss.twoday.net/...
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16.05.2008 17:46 Uhr von terrordave
 
+1 | -1
 
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schlagabtausch? chavez pöbelt nur rum. oder hab ich was verpasst und hat merkel den kerl auch persönlich beleidigt und angegriffen?

@praggy: du glaubst doch wohl nicht dass der das aus güte und nächstenliebe getan hat oder? in der außenpolitik geschieht alles mit berechnung. er wollte seinen lieblingsfein bush diskreditieren und das hat er auch geschafft (war aber gar nicht nötig, der disqualifizeirt sich ja eh alle paar tage aufs neue).
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16.05.2008 19:15 Uhr von Bleifuss88
 
+1 | -1
 
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Schlagabtausch? Also wirklich Nun dass Chavez nicht sonderlich viel von gutem Benehmen versteht hat er ja oft genug unter Beweis gestellt. Seine politische Unkorrektheit kommt allerdings bei vielen gut an.

Merkel macht das einzig Richtige und lässt die Parolen einfach abprallen. Trotzdem bin ich mal auf das Treffen mit Chavez gespannt. Liebeserklärungen a la Sarkozy oder Bush wirds wohl dort nicht geben.

@KillA SharK
Bald kommt der Krieg gege den Iran, bald kommt der Krieg gegen Venezuela, bald wird Bush Syrien den Krieg erklären...Nicht jede offensive aktion aus Washington hat gleich einen Krieg zu Folge. Die Amis können sich das doch gar nicht mehr leisten.
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16.05.2008 21:09 Uhr von Praggy
 
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genau. und statt die amis mal in kolumbien: einfallen damit das ganze koks, was in die usa gelangt, mal im ursprungsland zu bekämpfen unterstützen die lieber kolumbien. entweder wollen die nicht oder die können nicht ihre probleme im eigenen land bekämpfen. ich versteh das nicht.
aber wie hat mir schon mal ein russe gesagt, dumme leute sind ruhige leute. leicht zu regieren. deswegen ist der alkohol so billig bei den russen. und das hab ich selber erlebt, war allerdings ´93 in königsberg. milch gab es da nicht. dafür wodka überall, ne 0,5er flasche für 50 pfennig damals. aber ich schweif schon wieder vom thema ab.
innenpolitisch ist in den staaten ein ziemlicher handlungsbedarf. aber was erzähl ich euch, ihr wisste es ja selber.

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