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Ehemaliger Gewerkschaftschef fordert weiteren Personalabbau bei der Bahn

Nach den Worten des ehemaligen Vorsitzenden der Gewerkschaft Transnet und neuen Bahn-Arbeitsdirektors Norbert Hansen sollen bei der Deutschen Bahn weitere Stellen wegfallen. Des Weiteren sollen die Mitarbeiter effizienter arbeiten.

"Da ist dann zum Beispiel ein Zugführer nicht nur dafür verantwortlich, den Zug zu steuern, sondern kann in den Zugabteilungen auch einmal aufräumen oder auf einem kleinen Bahnhof mit anpacken", so der am Donnerstag neu berufene Arbeitsdirektor.

Hansens Seitenwechsel wurde letzte letzte Woche mehrfach kritisiert, er habe diesen Schritt aus Eigennutz getan. Er selbst bezeichnete die Vorwürfe als "aberwitzig".


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WebReporter: Scorpio1284
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bahn, Person, Gewerkschaft, Personal, Persona
Quelle: www.focus.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2008 08:48 Uhr von Scorpio1284
 
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Na, wieder ein gutes Beispiel für: "Ich bin dessen Meinung, von dem ich Geld erhalte".
Allerdings steht die Meldung im Gegensatz zu der Arbeitsgarantie bis 2023....
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16.05.2008 09:53 Uhr von usambara
 
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zurück gepfiffen von seinem OberChef Mehdorn. Diese neue Witzfigur im Chefsessel der Bahn wurde doch damals während des Streiks gekauft!
Vom Gewerkschaftsboss zum Personalchef- das ist doch
unglaublich.
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16.05.2008 10:27 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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Tja, wenn ich mal gefragt werdet: "Du Papa, was ist ein Wendehals?", dann könnt ihr ja diese Geschichte vortragen.
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16.05.2008 11:55 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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Das Problem und das Problem der Lösung: Stellen wie zum Beispiel die Stelle eines Gewerkschaftschefs. Stehen immer ganz oben auf der Liste möglicher Sponsoren. Da ist es nur eine Frage der Zeit, bis Geldbeträge fliessen, die jeden guten Vorsatz schwinden lassen. Wer würde bei Beträgen +1.000.000€ nicht anfangen zumindest nachzudenken.
Es ist Menschlich.
Nennt sich Korrumpierung.
Aber ein noch viel grösseres Problem an der Sache ist, wie kann man dem entgegenwirken?
Im prinzip garnicht. Denn im grossen und ganzen wäre ein Gehalt notwendig, das nicht aufzubringen ist.

Also ist, soweit ich das sehen kann, der einzige Weg, um solch gefährlichen Machtspielchen zu Vermeiden, solche Positionen, wie beispielsweise der Chef einer Gewerkschaft, zu ersetzen. Und zwar durch ein Gremium. Allerdings ist auch ein Gremium kaufbar. Es ist zwar um einiges kostenaufwändiger, aber dennoch nicht unmöglich.

Die beste Lösung, wäre in Meinen Augen ein Gremiun zu schaffen, das aus allen Mitgliedern, beispielsweise einer Gewerkschaft, besteht.

Ohne die Bündelung und Verschmelzung von Ansichten über den Umweg der Vertreter wie es momentan der Fall ist.
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16.05.2008 12:33 Uhr von artefaktum
 
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Herr Hansen hat recht! "Da ist dann zum Beispiel ein Zugführer nicht nur dafür verantwortlich, den Zug zu steuern, sondern kann in den Zugabteilungen auch einmal aufräumen oder auf einem kleinen Bahnhof mit anpacken"

Dann aber auch bitte konsequent sein: Wer putzt das Büro in dem Herr Hansen jeden Tag arbeitet. Eine Putzfrau? Unnötige Aussgaben, die 30 Minuten zum Putzen und Aufräumen sollte Herr Hansen jeden Abend nach seiner eigentlichen Arbeit doch noch übrig haben. Herr Hansen wird schließlich auch von der Bahn bezahlt (wie die Zugführer ja auch) und da muss jeder Arbeitnehmer flexibel sein und sich dem Markt anpassen! Ich hab aber mal wieder das Gefühl, dass die die Flexibilität von anderen verlangen, selbst dazu nicht bereit sind. Würd mich mal interessieren, was Herr Hansen zu dem Vorschlag sagt ...

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