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Weltweit neues Wettrüsten möglich: Militär-Rüstungsausgaben hoch wie nie

Wie Peter Croll, Direktor des Bonner "Internationalen Konversionszentrums" am heutigen Donnerstag sagte, betragen die weltweiten Militärausgaben etwa 1,179 Billionen US-Dollar. Damit stiegen die Ausgaben für Militärzwecke von 2001 bis 2006 um gut 30 Prozent.

Abrüstungsverhandlungen seien außerdem ins Stocken geraten, sodass die Gefahr eines neuen Wettrüstens weltweit bestünde. Nach Angaben Crolls plant auch Deutschland seit 2006 wieder mehr finanzielle Mittel für militärische Zwecke ein, sodass schon 2010 die 30-Milliarden-Euro-Grenze übergangen werde.

Den weltweit mit Abstand größten Anteil an den Militärausgaben verbuchen die Amerikaner, die 2006 Verteidigungskosten in Höhe von 528 Milliarden US-Dollar hatten, gefolgt von Großbritannien mit 59 Milliarden US-Dollar und Frankreich mit 53 Milliarden.


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WebReporter: quieker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Militär, Rüstung
Quelle: www.focus.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2008 22:47 Uhr von mamuko
 
+7 | -1
 
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..und da war noch was: In der Quelle wird außerdem noch dargestellt, dass Deutschland von dieser Zunahme als drittgrößter Rüstungsexporteur profitiert.
Ferner erfährt man, dass das Verhältnis von Militätausgaben zu Entwicklungshilfe 9:1 beträgt und das gerade Entwicklungsländer immer noch mehr für ihre Waffeneinkäufe ausgeben, als für die Bekämpfung des Elends in ihren eigenen Ländern.

Hätte IMHO in die News reingehört.
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15.05.2008 23:06 Uhr von oosil3ntoo
 
+1 | -1
 
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Was ist denn mit China?

ca. 65,6 Milliarden US-Dollar laut meinen Recherchen..

Das ist auch schon stattlich.
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15.05.2008 23:41 Uhr von 102033
 
+7 | -4
 
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George W Bush: mochte ich schon am Tag seines Amtsantritts nicht leiden.
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16.05.2008 00:36 Uhr von guso
 
+1 | -0
 
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hhmmm: das erinnert das an wettrüsten damals, zwischen russland und amerika..nur geht es jetzt leichter und anscheinend denkt jeder er müsste aufrüstun um sein land vor einer anderen weltmacht zu verteidigen..

walk on
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16.05.2008 08:19 Uhr von meisterthomas
 
+4 | -0
 
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Das Wettrüsten ist längst kein Verteidigungsrüsten: Das Wettrüsten ist längst kein Verteidigungsrüsten mehr, sondern ein Aufrüsten um Einfluss und politische Macht. -- Damit mutiert der alte Abschreckungsgedanke zu einem Pokerspiel um die Welt.

Hierzu gehören auch zunehmend reale Kriege um eine lokale Präsens. Wofür der Irak aber auch Afghanistan gute Beispiele sind. Es geht um Machtpräsens, alles andere ist nur Beiwerk. Insbesondere Afghanistan besitzt eine ideale Schlüsselposition zu seinen angrenzenden Staaten und Machtblöcken.

Zu dieser Machtpräsens gehören weniger atomare Superwaffen, weil man sie ohnehin kaum einsetzen kann, sondern die lokale Machtpräsens mit konventionellen Waffen. Stützpunkte, Flugzeugträger und wo diese fehlen oder auch ergänzend lokale Besatzungskriege, wie im Irak und Afghanistan. Nicht zu vergessen, daß auch Russen und Chinesen dieses Spiel längst mitspielen.

Ob die europäischen Staaten Spielball dieses Spiels werden, entscheiden sie selbst.
Solange sie zu keiner selbstständigen EU-Armee fähig sind, liegen sie voll auf dem Spielfeld.
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16.05.2008 08:43 Uhr von maki
 
+4 | -1
 
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USA & "Verteidigungs"kosten??? *megarofl*, reine Angriffskosten sind das bei denen, von vielleicht paar kleinen Milliardchen für die Mauer zwischen VSA und Südamerika mal abgesehn.

Wenn dieses Pack seine die Welt zertrampelnde Kriegsmaschinerie aufs eigene Territorium zurückziehen würde, könnten die Arschgeigen den "Verteidigungshaushalt" auf paar Millionen für Repräsentationsaufgaben zusammenstreichen!
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16.05.2008 09:56 Uhr von phil_85
 
+0 | -0
 
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9:1 ist nicht so repräsentativ, da alle Staaten Geld für Rüstung ausgeben aber wenn ein Entwicklungsland Geld in die Entwicklung steckt, zählt das nicht als Entwicklungshilfe...genauso zahlen Länder wie China und Indien keine Entwicklungshilfe...

Kranke finde ich nur, dass die USA 50% der weltweiten Rüstungsausgaben haben und sich über China aufregen, dass diese ihre Ausgaben aufstocken...wundert mich, dass China so wenig hat, hatten die nicht die größte Armee?
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16.05.2008 10:08 Uhr von maki
 
+4 | -1
 
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China treibt sich aber nicht in aller Welt rum: und unterhält in über hundert Ländern Killer-Nester (sog. Stützpunkte).

Und nicht die hunderte US-Kriegsschiffe aller Grössen vergessen, welche die Weltmeere verunsichern.
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16.05.2008 11:08 Uhr von uhrknall
 
+1 | -1
 
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deutsche Rüstungsexporte Ja, nun glaub ich auch an das deutsche Wirtschaftswachstum.
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16.05.2008 19:17 Uhr von Bleifuss88
 
+0 | -0
 
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Na da freut sich eine Industrie: Man man man wo wollen eigentlich Halliburton, General Dynamics, Heckler & Koch und Co hin mit dem ganzen Geld das die da verdienen? Die Rüstungskonzerne freuen sich einen derartigen Ast ab dass es schon fast weh tut. Wo will man mit so viel Kohle hin? Das kann man doch nie im Leben investieren.

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