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Karlsruhe: Haben Mais-Bauern mysteriöses Bienen-Sterben im Rheintal ausgelöst?

Wissenschaftler hegen schon einen Verdacht, wegen des rätselhaften Todes von einigen Millionen Bienen im badischen Rheintal. Dem zu Folge sollen Mais-Bauern beim Aussäen sehr viel Staub aufgewirbelt haben, sodass Bestandteile des Gifts durch die Luft flogen und sich ausbreiteten.

Vertreter des Bienenzüchter-Verbands sprechen bereits von der größten Seuche der letzten 30 Jahre. Ein Problem dürfte eine Gesetzesvorschrift sein, wonach die Bauern verpflichtet sind, das ausgebrachte Saatgut vor dem Kleingetier zu schützen.

Nun wird von den zuständigen Behörden vor Ort untersucht, ob das chemische Mittel Clothianidin für das Sterben der Bienen verantwortlich ist. Den Imkern wurde auch geraten, mit ihren Bienenstöcken umzusiedeln, also in weiter Entfernung zu den Maisbauern neu aufstellen.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Erbe, Rhein, Bauer, Karlsruhe, Biene, Sterben
Quelle: www.rp-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2008 19:54 Uhr von jsbach
 
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Früher war es bei den Imkern die gefürchtete Vaaroa-Milbe. Aber es war in Fachzeitungen auch schon diesen genmanipulierten Pflanzen zu lesen.
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15.05.2008 22:36 Uhr von janzy
 
+4 | -11
 
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mal wieder blöd was von wegen gen-food behaupten: @terrorstorm
Einfach nochmal den artikel lesen und angestrengt suchen, wo da was von "genfood"steht.
Peinliches Gelaber von Ignoranten die warschenilich daran glauben, dass Gen-Techniker nix besseres zu tun hätten als blaue Tomaten und Killermais zu züchten.
Es geht um aufgewirbelten Staub mit Chemikalien.
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15.05.2008 23:56 Uhr von Webmamsel
 
+7 | -0
 
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das sterben der bienen ist eine katastrophe und traurige sache, ihr nutzen für uns alle, ist leider den wenigsten wirklich bewußt.
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16.05.2008 00:53 Uhr von Der Erleuchter
 
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Nicht die Bauern sind schuld, sondern: die Industrie und vor allem die Politik, die den Lobbyisten hörig ist. Die Kontrollen sind nicht ausreichend, was durch das Bienensterben ja hinreichend bewiesen wurde.
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16.05.2008 07:41 Uhr von Mummelratz
 
+3 | -0
 
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Sterben die Bienen: hat der Mensch noch 3 Jahre. So oder so ähnlich sagte es mal Alber Einstein....Jeder mach sich seine Gedanken!
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16.05.2008 09:11 Uhr von Zuckerfee
 
+1 | -0
 
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@urinstein.....ich bin jetzt mal ganz furchtbar böse

"wenn wir meinen den hunger der welt stillen zu können müssen wir bei der fortpflanzung des menschen ansetzen. so krass es klingt. wir sind zuviele. vorallem in drittwelt staaten!"

Stimmt ganz genau, und die Natur arbeitet doch kräftig mit in diese Richtung.....Naturkatastrophen in immer größeren Ausmaßen.....Auch "heilige Krieger" mit ihren Selbstmordattentaten helfen bei der Dezimierung der Weltbevölkerung...
Es ist nur eine Frage der Zeit, wir kriegen das schon hin....
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16.05.2008 10:12 Uhr von seehoppel
 
+2 | -1
 
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Also ich glaub bei ner Vergiftung kann man nicht wirklich von Seuche reden, oder? Schließlich ist das kein Virus oder Bakterium, das sich weiter verbreitet.
Tragisch ist es trotzdem. Da sieht man mal wieder was so alles passieren kann, wenn der Mensch denkt er könnte die Natur lenken...
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16.05.2008 13:41 Uhr von Montauk
 
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urinstein, "solche genveränderungen sind gegen die natur. wir müssen uns mit der natur arrangieren sonst gibt es ein böses erwachen. denn eins ist klar. wir ziehen den kürzeren!"

mit der natur kann man nicht konkrrieren, auch wenn sie es versuchen, siehe monsanto ;)

"die ökos haben vollkommen recht.
wenn wir meinen den hunger der welt stillen zu können müssen wir bei der fortpflanzung des menschen ansetzen. so krass es klingt. wir sind zuviele. vorallem in drittwelt staaten!"


leider stimmt das, dass die erde überbevölkert ist.
die lebensmittel werden trotz monsanto, oder gerade eben deswegen, immer knapper.

immer mehr bauern/kleinbauern, auch bei uns, werfen dass handtuch, weil sie von ihren erträgen nicht mehr leben können.

die kosten für vorgeschriebenes saatgut, reglementierungswahn, spritzmittel, kunstdünger und erhöhte dieselpreise, zwingen immer mehr landwirte in die knie, während andernorts plätzchen aus erde gebacken werden (siehe haiti), um den hunger zu stillen.

hopimais (blauer mais), der wenig dünger braucht und keine spritzmittel, und auch sonst unter widrigen umständen gedeiht, ist leider bei uns zum vertrieb/anbau nicht vorgesehen.

vorgezogen/zugelassen wird bei uns nur die hybriden sorten, -terminatorsaatgut- aufkommend verstärkt auch genmais, die stark vom einsatz an dünger und spritzmittel abhängig sind,
weil sie sehr empfindlich auf umwelteinflüsse reagieren.

man kann es drehen und wenden wie man will, einerseits wird die landwirtschaft dazu genötigt, von politik/industrie, gesundheitsschädliche, und widernatürliche anbauweisen zu praktizieren, und andererseits langen die lebensmittel auf dauer betrachtet, auch nicht bei konventionellen/traditionellen anbaumethoden.

p. s.
für interessierte und hoffnungsschöpfende, ein augenöffner (teil 1 -2:
http://www.youtube.com/...
http://www.youtube.com/...


für die, die mit monsanto nicht so ganz auf kuschelkurs fahren, habe ich vollstes verständnis. es ist ein konzern, der die ganze menschheit, und ihre leider nicht mehr vorhandene(mögliche) autarkie bedroht.
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16.05.2008 13:56 Uhr von KillA SharK
 
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wieso ist der Anbau in Frankreich verboten? und in Deutschland wird er sogar staatlich subventioniert?

In Frankreich ist die Ausbringung von Bayers Saatgut-Behandlungsmittel Gaucho in Mais-Kulturen wegen seiner Gefährlichkeit für Bienen bereits seit 2004 verboten.
Die Imker erreichten aber noch mehr: Der französische Landwirtschaftsminister Hervé Gaymard erließ ein Zulassungsmoratorium für neue Ackergifte. Zudem müssen Bayer & Co. künftig in den Genehmigungsverfahren für jedes Pestizid die Bienenverträglichkeit nachweisen.

Das Argument "gegen den Hunger in der dritten Welt" von Monsanto ist absolut lächerlich. Monsanto ist ein global Player bei dem es nur um Gewinn geht.

http://www.engdahl.oilgeopolitics.net/...

Speziell beim Mais hat sich die Monopolisierung durch den Gen-Mais von Monsanto in deutlichen Kosten- und damit Preissteigerungen bemerkbar gemacht. Fast alle Maisanbauer, ob sie Monsanto-Mais verwendeten oder nicht, hatten wesentliche Anteil von Genmais auf ihren Feldern, weil der Gen-Mais sich durch Samenflug in andere Pflanzungen ausweitete. Monsanto weist dann mit Mustern nach, dass dort (auch) Gen-Mais wächst, zwingt den jeweiligen Anbauer gerichtlich zu Lizenzzahlungen und lässt ihm ausserdem verbieten, einen Teil der Ernte zur Aussaat zurückzuhalten. Das Saatgut muss er vielmehr von Monsanto kaufen. Dies hat zu deutlichen Preiserhöhungen für Mais geführt.

Die Kröhnung ist das "Terminator"-Saatgut:
http://umweltinstitut.org/...

Kein Gen-Raps in Australien
Bayer und Monsanto beabsichtigten in Australien auf einer Fläche von 5.000 Hektar einen Freisetzungsversuch mit Gen-Raps durchzuführen und die Ernte auch gleich zu verkaufen. Die Behörden erlaubten nach Protesten von Landwirte und Gentechnik-Gegnern jedoch nur einen Anbau auf einer 450 Hektar großen Fläche und untersagten eine Vermarktung des Gen-Rapses. Damit wollte der Gen-Gigant sich nicht abfinden und erklärte vorerst seinen Verzicht auf weitere Tests mit genetisch manipuliertem Raps.

http://gruppen.greenpeace.de/...
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16.05.2008 14:23 Uhr von Montauk
 
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wieso ist der Anbau in Frankreich verboten? weil die dort nicht genug geschmiert haben =>

ansonsten können sich das die franzosen bald ohnehin nicht mehr selbst aussuchen, dank der "demokratischen", neuen eu-außerfassung, die nächstes jahr über uns alle hereinbricht (voraussichtlich), und somit einzelne national gewählte volksvertreter überflüssig macht.
willkommen in der eudssr =>

kleiner blick in die zukunft:

die dürre- und umweltkatastrophen, auch hungersnöte, nehmen heuer, und vorallem in zukunft immer strärker zu.

als rettender anker, wird dann monsanto propagiert =>

ein wenig roundup hier, ein bischen roundup dort, dazu noch die vermeintlich gewinnbringenden hybriden und genverschandelten sorten an saatgut, und schon scheint uns alle die sonne aus dem arsch ;)

nebenbei bleibt dann auch noch genügend spielraum für flächenstillegungen, um mühsam, über generationen hinweg, bebaubare gebiete, wieder zu renaturisieren, sprich landwirtschaftlich unnutzbar zu machen.

da die greenpeaceleute offenbar nichts essen brauchen, könnten sie sich hier bald ins eigene fleisch schneiden, und werden dann entsprechend wieder mal klein beigeben, wenn die lobby (monsanto) wieder am drücker ist, mit ihren heilsbringern.
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16.05.2008 15:43 Uhr von aquarius565
 
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Höchstwahrscheinlich, denn Gentechnik ist ein Fluch, der im Gewande eines Segens daherkommt. Merkt euch: Nicht alles sollte man tun, was man zu tun vermag.
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16.05.2008 18:54 Uhr von RupertBieber
 
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wirklich schade da war so ein guter Beitrag über das "Schweigen der Bienen".... und SN löscht ihn einfach... :(
wirklich schade....

nochmal: auf die Seite von doku.cc....dann ins Board..und dann suchen nach Bienen....

wirklich schade wie SN sich verhält....
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16.05.2008 23:44 Uhr von dragon08
 
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Irgend wie verstehe Ich was nicht ? Quelle: "Clothianidin. Ein Nervengift, das bisher als ungefährlich für Mensch und Tier galt."


Wieso nutzen denn die Leute das ? Sind Insekten KEINE Tiere ?

Wenn die Bienen sterben , dann sterben auch Wir !


.
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17.05.2008 02:44 Uhr von StYxXx
 
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Fachzeitung? Also in seriösen Fachzeitung wurde Gentechnik eigentlich nie als Grund genannt. Und irgendwelche Ökoblätter sind nicht unbedingt in allem seriös, sondern schnappen teilweise auch nur das auf, was irgendwelche Laien oder Boulevardblätter schreiben. Sicher ist sowas nie auszuschließen. Genetisch manipuliertes kann über Umwege auch nützliche Tiere treffen: Mache ich zb eine Pflanze gegen einen Schädling resistent, geht seine Population zurück. Damit aber auch die seiner Fressfeinde.
In diesem Fall habe ich allerdings niergendwo etwas seriöses dazu gelesen, dass genetisch manipuliertes schuld sein soll. Allein, weil auch nicht überall, wo Bienen starben sowas angepflanzt wurde (bin nichtmal sicher, ob das da überhaupt irgendwo war). Natürlich durfte es für einige Leute gleich als Argument herhalten, noch bevor überhaupt irgendwas untersucht wurde. Aber das ist ja immer so.

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