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WestLB: Keine Verurteilung im Bankenprozess?

Nachdem sich die Vorsitzende Richterin Brigitte Koppenhöfer bereits vor Ende des Prozesses zugunsten des Angeklagten Ex-Chefs der WestLB Sengara geäußert hatte, sieht die Staatsanwaltschaft wenig Chancen für eine Verurteilung.

In dem Prozess geht es um den Verlust von 500 Millionen Euro aufgrund eines dubiosen Kreditgeschäftes mit dem britischen Fernsehverleiher Boxclever. Sengara habe allenfalls fahrlässig, jedoch nicht vorsätzlich gehandelt, so die vorsitzende Richterin.

Die wichtigste Zeugin in diesem Verfahren, die Investmentbankerin Robin Saunders, berief sich auf Gedächtnislücken. Das Verfahren gegen sie selbst wurde gegen Zahlung eines Bußgeldes in Höhe von einer Million Euro eingestellt.


WebReporter: mamuko
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bank, Verurteilung
Quelle: www.wdr.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2008 19:21 Uhr von mamuko
 
+0 | -0
 
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Gedächtnislücken? "Nur" fahrlässig? In was für einem Film bin ich denn? Niemand ist Schuld, tut uns leid, dumm gelaufen, Tschüss.
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15.05.2008 21:28 Uhr von christi244
 
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Menno: Wundert das irgendwen?

Gedächtnislücken? Ich sag es ja ... Beugehaft nur bis zu einer bestimmten Position in diesem Lande.
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15.05.2008 21:31 Uhr von Great.Humungus
 
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Schauprozess um dem "gemeinen Volk" eine funktionierende Gerechtigkeit vorzutäuschen damit es brav morgens zur Arbeit geht un keine Fragen stellt.
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15.05.2008 21:41 Uhr von christi244
 
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Jepp: genauso sieht es nämlich aus!!!

Dumm nur, dass sich das gemeine Volk auch noch entsprechend verarschen lässt.
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15.05.2008 21:43 Uhr von christi244
 
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Übrigens, da gibt es: nen Artikel in der Welt über IM-Leute in Regierungskreisen (heute).

Ich weiß nicht, was der Kürmel soll, die schlimmste IM hat es sogar bis zur Kanzlerschaft gebracht.
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15.05.2008 21:44 Uhr von christi244
 
+3 | -0
 
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Hier der Link: falls jemand das Ding bringen will:

http://www.welt.de/...
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15.05.2008 21:45 Uhr von christi244
 
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Und hier zum Thema: Seit Liechtenstein dürfte nun doch wirklich deutlich geworden sein, wie das hier in D mit Verschleierung läuft ... .
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15.05.2008 22:03 Uhr von CHR.BEST
 
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War ja klar daß sich diesen Schuh niemand anziehen wollte.
Einer schob die Schuld auf den anderen ... es würde mich nicht wundern, wenn ein Richter am Ende zu dem Schluß käme, daß der Pförtner an allem Schuld gewesen war.

Halten wir mal fest. Der Verlust kam zustande weil überteuerte Hypotheken US-amerikanischer Grundstücke/Häuser von den Banken gewährt wurden.

Also wenn diese Lücke mit Steuergeldern aufgefüllt werden soll dann will ich als Gegenleistung wenigstens einen Teil dieser Grundstücke haben. Dann gehört dem deutschen Steuerzahler zumindest ein Stückchen der USA. Und wer weiß ... in ein paar Jahren läßt sich womöglich alles wieder mit Gewinn verkaufen.
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15.05.2008 22:21 Uhr von christi244
 
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Nix da: Chris. Der deutsche Steuerzahler ist nur als zu melkende Kuh und als Wahlvieh gut. Es sei denn, man schlösse sich zusammen und reicht Klage ein gegen die Banken zur Herausgabe der Eigentumsrechte des zahlenden Steuerzahlers. Da es sich um etliche Milliarden handelt, dürften wohl pro Steuerzahler so einige Gelder herauskommen, ginge das durch, was ich jetzt nicht weiß.
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15.05.2008 22:25 Uhr von SK_BerSerKer
 
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Gleichberechtigung: ja in deutschland sind wirklich ALLE gleich /irone off

aber einige scheinen gleicher zu sein....hauptsache raubkopierer und kiffer verteufeln und verfolgen wie im mittelalter....aber wehe einer hat mal geld....dann kneift vater staat feige den schwanz ein oder was??

Bei sowas fang ich an Terroristen zu vertehen(nein, nicht Al Quaida und co. ich meine die "old school" terroristen)
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16.05.2008 07:18 Uhr von christi244
 
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Boxer: Klar, dass der Steuerzahler nichts machen kann und diese Lösung nicht funktioniert. ;-)

Der Gag an der Geschichte ist, dass Versicherungen sehr wohl in diesen Unternehmen kompensieren. Es gibt nämlich Versicherungen, die dann eintreten, wenn entweder Managementfehler gemacht oder absichtlich einem Unternehmen Schaden zugefügt wurde, selbst unter kriminellen Aspekten.

Der Punkt ist doch, den ich nicht verstehe, wieso in aller Welt greift hier kein Anwalt engagiert vom Bund der Steuerzahler ein und verhindert derartige Ausgleiche zu Lasten des Steuerzahlers?

Sollte es daran liegen, dass der Bund zu große Anteile an diesen Unternehmen besitzt, also quasi Miteigentümer ist? Politiker sitzen in den ARs und winken durch.

Unter diesem Aspekt verstehe ich schon, dass nun so einige Banken unbedingt gerettet werden müssen, denn die Gelder an Politiker müssen rollen.

Und dann, gerade die WestLB, ich kann mich erinnern, dass gerade diese Bank vergangenheitlich kein Neuling in Sachen Betrugsvorwürfen ist ... klar, das Land NRW ist Miteigentümer und die Bank hat die besten Anwälte.
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16.05.2008 09:19 Uhr von politikerhasser
 
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Im Namen des Volkes? - Dieses ganze Land entwickelt sich zu einer einzigen Horrorshow - und wenn man glaubt es kann gar nicht mehr schlimmer kommen ...
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16.05.2008 09:54 Uhr von maki
 
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Hi Chrissi: "Welt"-Quelle teilweise unglaubwürdig:

"... „Streng geheim! Um Rückgabe wird gegeben!“ stand stets auf der ersten Seite, am Ende war vermerkt: „Diese Information darf im Interesse der Sicherheit der Quelle nicht publizistisch ausgewertet werden.“..." Den letzten Satz halte ich für entweder Dichtung oder eine Fälschung - ich kann mich nicht erinnern, dass in unseren Medien jemals irgendwelche Spionageerfolge "publizistisch ausgewertet" wurden. Von den fiktiven (wenn auch sicherlich an die Realität angelehnten) Agententätigkeiten im "Unsichtbaren Visier" mal abgesehn.
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16.05.2008 10:26 Uhr von froggerdirk
 
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Ganz einfach: Entweder haben die gewußt,welche Risiken bestehen,dann haben Sie das Geld verspekuliert - oder Sie haben es nicht gewußt,dann sind Sie fehl am Platz!

Aber es sitzen zu viele Politiker in Aufsichtsräten,oft gleich in mehreren,obwohl doch das Politikerdasein sooo stressig ist,da werden oft Posten gegen Zugeständnisse verteilt.

Man sieht nur wieder,das man nicht im kleinen Rahmen betrügen darf,darauf gibts Strafen - man muß schon Millionen oder besser Milliarden verpulvern,wenn man nicht belangt werden will.
Und dann konnte es wieder keiner wissen...
Aber den Bürger tadeln,weil er keine Lust mehr hat,für das "Kleinere Übel" zur Wahl zu gehen,statt zu überlegen,woher das kommt!

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